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Achtung, Investoren: Hier kommen drei Gründe, warum viele Anleger an der Börse nicht sonderlich erfolgreich sind!

Man kennt das Phänomen von den Autofahrern. Die meisten halten sich für besser als der Durchschnitt. Bei der Geldanlage reagieren die Menschen allerdings genauso. Doch rein mathematisch ist dies schon gar nicht möglich. Und gerade bei der Vermögensanlage gibt es noch allerhand Tücken in Form von versteckten Gebühren oder Akteuren, die an den Anlegern mitverdienen wollen.

Studien haben auf jeden Fall nachgewiesen, dass in der Realität von Privatanlegern sehr schlechte Ergebnisse bei der Geldanlage erzielt werden. Nun können wir hier nicht jedes Detail und jedes Investment auf seine Chancen und Risiken untersuchen oder danach, was Anleger dort falsch machen können.

Wir beschränken uns deshalb heute auf die Aktienanlage und schauen uns einmal drei wichtige Gründe an, warum so viele Privatinvestoren hier keine so guten Ergebnisse vorweisen können.

1. Auf andere hören

Was im normalen Leben schon einmal hilfreich sein kann, ist an der Börse der erste Schritt in Richtung Misserfolg. Und zwar auf Tipps von anderen Leuten zu hören. Denn da gibt es viele selbst ernannte „Börsenspezialisten“, die anscheinend immer einen Geheimtipp auf Lager haben. Und gerade wenn bemerkt wird, dass das Gegenüber noch keine Ahnung vom realen Börsengeschehen hat, setzen sich solche Leute gerne selbst ins rechte Licht.

In die gleiche Rubrik fällt der Fehler, auf vermeintlich neue Trends zu setzten. Denn auch hier wird fast jeden Monat eine andere Sau durchs Dorf getrieben, wie man so schön sagt. Natürlich ist es so, dass es bei aktuellen Trends wie zum Beispiel dem Wasserstoffantrieb oder dem Internet der Dinge Firmen geben wird, die sich in diesem Bereich etablieren und eventuell viele Tausend Prozent Kursgewinn generieren werden.

Das Problem ist nur, dass man vorher nicht weiß, welche Unternehmen dies sein werden. Und so wird auf heiße Tipps gesetzt, die schon bald das eingesetzte Kapital verbrennen. Diese Strategie führt meistens also nicht zum gewünschten Börsenerfolg.

2. Prozyklisches Handeln

Ein anderes Problem, das immer wieder zu Fehlentscheidungen führt, ist das Bestreben vieler Anleger, zu den richtigen Zeitpunkten an der Börse ein- und auszusteigen, um so eine maximale Rendite zu erzielen und Verluste zu begrenzen. Doch die Handlungen der meisten Akteure sind von den Emotionen Gier und Angst geprägt. Und dies führt dann sehr oft zu schlechten Resultaten.

Es gibt nicht wenige Leute, die anfangs begeistert auf den fahrenden Börsenzug aufspringen. Aber wenn dann die Kurse einmal kräftig nachgeben, dann rutscht manchem das Herz schon mal in die Hose. Und um zu retten, was zu retten ist, wird dann in Panik verkauft. Doch so ist man zu hohen Kursen eingestiegen und hat seine Aktien dann zu viel niedrigeren Preisen wieder verkauft.

Auch das ist also augenscheinlich keine gute Strategie, um langfristig an der Börse erfolgreich zu sein.

3. Keine Geduld

Viele glauben, sie müssen ihr Geld an der Börse investieren, weil man es dort schnell vermehren kann. Doch auch hier ist meistens das Gegenteil der Fall. Nach der Investition kann es auch schnell einmal abwärts gehen.

Die Aktienmärkte schwanken nun mal und man sollte deshalb für die Anlage in Aktien eine gehörige Portion Geduld mitbringen. Und die wird sich an der Börse meistens auszahlen. Man darf sich auf keinen Fall von kurzfristigen Schwankungen oder längeren Seitwärtsbewegungen beeindrucken lassen.

Ein sehr schönes Beispiel dafür, was Geduld bewirken kann, ist die Aktie von Microsoft (WKN:870747):

Quelle: Microsoft-Chart, comdirekt bank

Nach ihrem Höchststand vom 27.12.1999 ging es im Jahr 2000 mit dem Platzen der Technologieblase rasant abwärts mit der Microsoft-Aktie. Was danach folgte, war eine lange Seitwärtsbewegung, die allerdings mit der Finanzkrise unterbrochen wurde und in deren Sog die Papiere erneut den Rückwärtsgang einlegten.

Es ging dann zwar schnell wieder aufwärts mit Microsoft, doch auch jetzt lief die Aktie zunächst einmal seitwärts. Doch dann erwachte sie aus ihrem Dornröschenschlaf und bescherte Anlegern, die lange Jahre durchgehalten haben, horrende Kursgewinne.

Fassen wir zusammen

Folgende Dinge sollte man also beherzigen, wenn man erfolgreicher als die meisten Anleger sein möchte.

Auf keinen Fall sollte man auf gute Tipps von anderen hören, sondern sich seine eigene Meinung bilden und auch danach handeln. Auch sollte man möglichst antizyklisch handeln. Also kaufen, wenn die Kurse im Keller sind oder eine Aktie eine niedrige Bewertung erreicht hat. Und verkaufen, wenn die Kurse an den Börsen nur die Richtung nach oben kennen.

Und natürlich sollte man eine gehörige Portion Geduld mitbringen, wenn man sich am Aktienmarkt engagiert. Denn die kann unheimlich hilfreich sein, wenn man an der Börse Erfolg haben will.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $85 Calls auf Microsoft.