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3 ETF-Negativbeispiele, die man besser meiden sollte!

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Börsengehandelte Fonds, ob sie nun von guten Managern geführt werden oder als ETF einen Index oder eine Strategie nachbilden, sind für die breite Masse der Anleger der einfachste und sicherste Weg zum Vermögensaufbau. Allerdings sollte man bei der Auswahl auch auf einige Aspekte achten, denn es existieren auch viele ETFs und managergeführte Fonds, die Risiken besitzen.

Bei der Geldanlage geht es aber in erster Linie darum, Risiken zu vermeiden, getreu nach Warren Buffetts Regel Nummer eins: „Verliere kein Geld.“ Um auch einmal einige Negativbeispiele aufzuzeigen, sind hier drei ETFs, die man besser meiden sollte.

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1) Ein Wandelanleihen-ETF

Der UC Thomson Reuters Balanced European Convertible Bond UCITS ETF (WKN: A14PYG) besitzt einen außergewöhnlich langen Namen, aber auch einige Eigenschaften, die für die Geldanlage nicht sehr vorteilhaft sind.

Wandelanleihen haben sicherlich in der Finanzwelt ihre Bedeutung, aber der Privatanleger benötigt sie nicht. Für ihn sind Aktien-, Anleihen- und Edelmetallfonds, die er nach seinen Vorstellungen gewichten kann, vollkommen ausreichend.

Was an dem Convertible Bond UCITS ETF aber besonders negativ auffällt, ist die Tatsache, dass er gar nicht in Wandelanleihen investiert, sondern den zugrundeliegenden Wandelanleihen-Index nur über einen Swap (Finanztauschgeschäft, Derivate) nachbildet. Du erkennst solche Fonds immer an der Replikationsmethode (synthetisch).

Hinzu kommt, dass der ETF mit jährlichen Kosten von 0,95 % in seiner Vergleichsgruppe relativ teuer ist. Über Kosten lässt sich streiten, denn wenn ein Fonds abzüglich aller Gebühren immer noch sehr gut abschneidet, sind sie auch gerechtfertigt. Dieser Fonds hat jedoch seit der Auflage im Jahr 2015 bereits über 7 % verloren (09.10.2019).

Kommen wir zu Negativbeispiel Nummer zwei.

2) Ein Rohstoff-ETF

Rohstoffe können einen Beitrag zu einem gestreuten Depot leisten. Besser sind (meiner Meinung nach) hingegen nur die Edelmetalle, wie Gold, Silber, Palladium usw., weil sie schon seit Jahrtausenden zu den bedeutendsten Rohstoffen gehören und langfristig immer Wertsteigerungen verbuchen konnten. Agrarrohstoffe laufen hingegen meist nur seitwärts.

Der Xtrackers DB Bloomberg Commodity Optimum Yield Swap UCITS ETF 2C EUR hedged (WKN: DBX0CZ) besitzt auch einen endlos langen Namen und bildet den Deutsche Bank (WKN: 514000) Commodity Booster DJ-UBSCI (EUR Hedged) Index nach, der wiederum aus einem Rohstoff-Korb besteht, dessen Bestandteile jedoch über Futures (Derivate) nachgebildet werden. Der Fonds hat seit der Auflage im Jahr 2009 bereits über 40 % an Wert verloren (09.10.2019).

Bei der Nachbildung des Rohstoff-Index werden Swaps eingesetzt. Zudem wird über weitere Derivate das Wechselkursrisiko abgesichert. In der Finanzwelt gibt es eine Regel: je komplizierter und unverständlicher ein Produkt, desto höher die Risiken. Zudem ist auch hier die jährliche Gebühr (für einen ETF) mit 0,95 % relativ hoch.

3) Ein Grenzmärkte-ETF

Der Xtrackers S&P Select Frontier Swap UCITS ETF 1C (WKN: DBX1A9) birgt auch höhere Risiken, denn er bildet den S&P Select Frontier Index nach. Frontier Markets sind Grenzmärkte, die aus sehr kleinen Volkswirtschaften, wie beispielsweise Kuwait, Vietnam oder Bahrain, bestehen.

Hinzu kommt, dass die Aktien nicht direkt gekauft, sondern über einen Swap nachgebildet werden. Auch hier sind die jährlichen Kosten mit 0,95 % relativ hoch. Seit der Auflage im Jahr 2008 hat der Fonds schon über 60 % an Wert verloren und erholt sich nur langsam (09.10.2019).

Foolishes Fazit

Du siehst, es existieren auch ETFs, die weder für den Initiator noch für den Anleger einen Nutzen stiften. Je komplizierter und unverständlicher sie sind, desto vorsichtiger sollte man werden. Nun sind dir einige Dinge bekannt, auf die du achten kannst.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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