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3 österreichische Aktien, die wir heute kaufen würden

Foto: Getty Images

Ab und zu kann es durchaus Sinn machen, über den Tellerrand hinauszuschauen – das gilt für’s Leben genauso wie für’s Depot! Genau das haben Vincent, Florian und Thomas getan – dabei haben sie drei österreichische Aktien gefunden, die sich vielleicht auch in unseren Depots gut machen könnten.

Österreichische Post: Auch Dividenden sind drin!

Vincent Uhr: Man mag es glauben oder auch nicht, aber selbst aus Sicht der Dividenden haben unsere österreichischen Nachbarn durchaus so einiges zu bieten. Und eine Aktie, die man hierbei als Investor auf dem Schirm haben sollte, ist die der Österreichischen Post (WKN: A0JML5).

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Das Unternehmen besitzt eine interessante Dividendenrendite, die viele unserer heimischen Aktien vor Neid erblassen lassen dürfte. Für das vergangene Jahr zahlte das Unternehmen eine Dividende in Höhe von 2,08 Euro aus, was bei einem aktuellen Kursniveau von 31,35 Euro (04.10.2019) einer Dividendenrendite in Höhe von sagenhaften 6,63 % entsprechen würde.

Gleichzeitig besitzt die Dividendenhistorie des Unternehmens stabile Ansätze. Allein in den vergangenen neun Jahren wurde stets eine mindestens stabile Dividende ausgezahlt und diese zudem acht Mal innerhalb dieses Zeitraums angehoben. Eine interessante und beständige Entwicklung für einen so hohen Zahler.

Dass hier in den kommenden Jahren weitere wachsende Ausschüttungen lauern, dafür könnte möglicherweise ein interessanter Megatrend sorgen. In Zeiten, in denen der E-Commerce schließlich immer bedeutender wird, werden zunehmend mehr Pakete versendet. Das könnte der Paketsparte entsprechend weiteren Auftrieb verleihen.

Wer daher auf der Suche nach einem hohen, verlässlichen Ausschütter mit zukunftsträchtigem Geschäftsmodell ist und unsere österreichischen Nachbarn in den Fokus rücken möchte, könnte daher bei der Aktie der Österreichischen Post an einer vielversprechenden Adresse sein.

OMV

Florian Hainzl: Bei mir im Depot findet sich aus dem Nachbarland die Aktie der OMV (WKN:874341), die ich zuletzt schon ausführlicher vorgestellt habe. Neben der gelebten Kostendisziplin und der klaren Strategie für die nächsten Jahre gefällt mir bei der OMV die schnell wachsende Dividende, mit der ich für das Warten auf höhere Kurse belohnt werde.

Die OMV ist ein integriertes Öl- und Gasunternehmen. Das bedeutet, dass man sich sowohl mit der Förderung der Rohstoffe beschäftigt als auch mit der Verarbeitung in Raffinieren und letztlich auch die Endkunden beliefert. Seitdem Rainer Seele den Vorstandsvorsitz 2015 übernommen hat, wurde das Unternehmensportfolio einmal ordentlich durchgeschüttelt und gesiebt – herausgekommen ist ein Unternehmen, das seit 2017 bereits ab einem Ölpreis von 25 US-Dollar je Barrel einen positiven Cashflow erwirtschaftet.

Dem Unternehmen reicht das allerdings noch nicht, und so strebt man mehr Wachstum und dadurch eine mittelfristige Steigerung des operativen Cashflows von 4,4 Mrd. Euro 2018 auf 5,0 Mrd. Euro an. Erreicht werden soll das durch verschiedene Maßnahmen im Rahmen der Strategie 2025. So sollen die täglichen Fördermengen und die sicheren Reserven im Vergleich zum Ausgangsjahr 2017 annähernd verdoppelt werden. In den europäischen Raffinerien soll der Fokus auf höherwertige petrochemische Produkte und Flugtreibstoffe gelegt und das vorhandene Know-how zunehmend in internationale Projekte übertragen werden.

Bei einem Kurs von 49,15 Euro (Stand: 08.10.2019) und einer gezahlten Dividende von 1,75 Euro für 2018 ergibt sich eine Dividendenrendite von 3,56 %. In den letzten Jahren wurde der Grundstein für höhere, zur Ausschüttung zur Verfügung stehende Cashflows gelegt. Ich traue dem Unternehmen daher zu, die Dividende für die nächsten Jahre ähnlich wie in der Zeit zwischen 2015 und 2018 steigern zu können – in der eine jährliche Steigerung von 21 % erreicht wurde. Jetzt bin ich gespannt, welche Aktie Thomas uns vorstellt.

Megatrend Reisen – mit dem Flughafen Wien ist man dabei!

Thomas Brantl: Reisen wird immer mehr zum Statussymbol – Instagram, Facebook und Co. sei Dank! Allerdings glaube ich nicht, dass es sich hierbei nur um eine Modeerscheinung handelt. Denn Reisen erfüllt das menschliche Grundbedürfnis nach Abwechslung wie kaum etwas anderes – deshalb lieben viele Menschen das Verreisen.

Und da weit entfernte Ziele mit keinem Verkehrsmittel schneller zu erreichen sind als mit dem Flugzeug, sollte die gesamte Luftfahrtbranche langfristig von diesem menschlichen Grundbedürfnis profitieren. Neben einem Investment in Airlines bieten sich auch börsennotierte Betreiber von Flughäfen für die Geldanlage an – zum Beispiel die Flughafen Wien (WKN:A2AMK9)-Aktie.

Das Besondere am Wiener Airport: Nicht nur halb Österreich liegt im Einzugsbereich dieses Flughafens – auch für die Slowakei, Slowenien und Teile von Tschechien und Ungarn ist der Wiener Flughafen der nächstgelegene internationale Airport. Zwischen Prag, Budapest und München ist der Wiener Flughafen der einzige Großflughafen – was für ein gigantisches Einzugsgebiet, was für eine tolle Lage!

Dieser Burggraben schlug sich in den vergangen drei Jahren auch im Gewinnwachstum nieder – um durchschnittlich 8,7 % pro Jahr ist das EBIT seit 2015 gestiegen (CAGR). Eine beeindruckende Entwicklung – schließlich sprechen wir hier von einem Flughafenbetreiber, nicht von einem Hightechkonzern!

Aufgrund der weltweit wachsenden Reiselust und der Toplage des Flughafens Wien hat die Aktie definitiv einen Platz auf meiner Watchlist gefunden – und vielleicht bald auch in meinem Depot!

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Florian besitzt Aktien von Facebook und OMV. Thomas Brantl besitzt Facebook-Aktien. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook.

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