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Carl Zeiss Meditec: Die Prognosen geschlagen – warum für einen Kauf aber mehr erforderlich ist!

Neuigkeiten gibt es bei dem im MDAX angesiedelten Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec (WKN: 531370). Der in Jena ansässige Konzern veröffentlichte nun seine vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 – die besser ausfielen als erwartet. Das Wichtigste erfahrt ihr hier.

Umsatzprognosen klar übertroffen 

Demnach soll der Umsatz einen Wert von rund 1,459 Mrd. Euro erreicht und damit den ursprünglichen Prognosewert von 1,35 bis 1,42 Mrd. Euro merklich übertroffen haben. Das Umsatzwachstum würde sich somit auf rund 13,9 % belaufen (währungsbereinigt etwa 11,9 %) und ist damit deutlich zweistellig.

Ergebnismargen besser als vom Markt erwartet

Auch beim operativen Gewinn, dem EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern), geht das Management davon aus, die bisherige Prognose von 15 bis 17,5 % EBIT-Marge deutlich zu übertreffen. Konkret soll sogar die Markterwartung, die vom Unternehmen selbst mit 18,5 % beziffert wurde, überfüllt werden. 

Carl Zeiss Meditec spielen aktuell viele Trends in die Karten, das merkt man am Wachstum. Ein besonders gutes Wachstum zeigte dabei zuletzt die Geschäftseinheit Ophthalmic Devices, in der die Umsatzerlöse um 12 % gesteigert wurden (9M 2018/19). 

Aber auch das zweite Segment – Microsurgery – konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 den Umsatz um 8 % erhöhen. Dieses stellte mit einem Anteil am gesamten Konzernumsatz von 25,8 % zwar den geringeren Teil der Umsatzleistung, war aber mit einer EBIT-Marge von 22,2 % profitabler als das größere Ophthalmic-Devices-Segment mit 16,5 %.

Fools, was nun?

Allzu groß dürfte der Applaus aber nicht ausfallen, denn wie bereits mitgeteilt wurde, erwartet der Vorstand im kommenden Geschäftsjahr aufgrund geplanter strategischer Investitionen keine weitere nachhaltige Margenverbesserung.

Bei einem Aktienkurs von zuletzt 108,20 Euro (Xetra-Schlusskurs vom 04.10.2019) beläuft sich die Marktkapitalisierung auf 9,7 Mrd. Euro. In der letzten Quartalsmitteilung (9M 2018/19) wurde von Liquiden Mitteln (Net Cash) in Höhe von 600,5 Mio. Euro bei einer Eigenkapitalquote von 72,2 % berichtet.

Trotz der guten Finanzsituation bleibt die Bewertung doch relativ hoch für ein geringfügig zweistelliges Wachstum. Spannend bleibt daher die technologische Weiterentwicklung von Carl Zeiss Meditec, denn erst diese könnte die aktuelle Bewertung rechtfertigen und somit den Anforderungen eines Fools genügen.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.