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Wirecard-Aktie: 3 Gründe, die für eine mögliche Investition sprechen!

Es steht außer Frage, dass die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) in den letzten Monaten polarisiert hat wie wohl kaum eine andere deutsche Aktie. Eine Partnerschaft nach der anderen wurde verkündet, nahezu wie am Fließband. Die Wachstumszahlen überschlugen sich derartig, dass man schon fast nicht mehr wusste, auf welche explodierende Kennzahl man als Nächstes schauen sollte. Die Geschäftsaussichten sind aktuell rosig und es könnte sogar sein, dass Wirecard rund um CEO Dr. Markus Braun trotz ohnehin bereits beeindruckendem Wachstum eine positive Anpassung der Prognose des Unternehmens für das Jahr 2025 vornimmt.

Wenn man das so liest, klingt alles zu schön, um wahr zu sein. Trotz des vergangenen Medienrummels um die Aschheimer und der Volatilität der Aktie interessiert mich das Unternehmen einfach brennend. Daher habe ich mir Wirecard ein wenig genauer angeschaut und drei möglich Gründe für eine Investition in das Unternehmen gefunden. Wenn es dich interessiert, was ich herausgefunden habe, lies einfach weiter.

Grund 1: Zahlen, Daten, Fakten

Eingangs habe ich bereits erwähnt, dass das bisherige Wachstum von Wirecard einfach beeindruckend ist. Foolishe Investoren wissen, dass man nicht nur aufgrund von vergangenen Erfolgen auf die weitere Zukunft schließen sollte, doch man darf sich ruhig einen Moment nehmen, und diese Zahlen sacken lassen.

Im Halbjahresbericht für das Geschäftsjahr 2019 berichtet Wirecard von einem Umsatzanstieg von 885,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 1.209,8 Mio Euro in diesem Jahr – das entspricht einem sensationellen Zuwachs von 36,67 %! Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte sogar von 200,1 auf 277,1 Mio. Euro gesteigert werden, was ein Wachstum von 38,48 % bedeutet. Obendrein sieht der Cashflow ebenfalls hervorragend aus: Bereinigt stehen vom Vorjahr 196,2 Mio. Euro den 284 Mio. Euro in diesem Jahres gegenüber (plus 44,75 %).

Nun, wo wir etwas Gefühl für die Wachstumspower von Wirecard bekommen haben, versuchen wir den Schwenk von vergangenen Erfolgen zu möglichen weiteren Errungenschaften, und sehen uns an, was denn für zukünftiges Wachstum sorgen könnte.

Grund 2: Wirecard ist beliebt

Über das ganze Jahr hinweg wurden immer wieder neue Partnerschaften mit anderen Unternehmen verkündet. Immer mehr Firmen möchten ihren Kunden einfache Zahlungslösungen anbieten, zum Beispiel das Zahlen per Smartphone oder Karte. Diese Transaktionen müssen sicher und einfach abgewickelt werden können, und genau hierfür scheint Wirecard der ideale Sparring-Partner zu sein. Es spricht immer für ein Unternehmen, und somit auch für die Wirecard-Aktie, wenn die Kunden, in dem Fall in Form anderer Unternehmen, etwas überspitzt gesagt Schlange stehen, um eine Partnerschaft einzugehen.

Vor allem die strategische Partnerschaft mit SoftBank (WKN: 891624), die am Anfang des Jahres verkündet worden ist, zeugt davon, dass Wirecard beliebt ist und die Qualität von Wirecard geschätzt wird. Diese interessante Partnerschaft beinhaltet zum einen, dass SoftBank rund 900 Mio. Euro im Rahmen einer Wandelschuldverschreibung in Wirecard investiert, was bereits von einem gewissen Vertrauen in die Tätigkeit von Wirecard zeugt.

Zum anderen aber soll mithilfe dieser strategischen Partnerschaft die geografische Expansion nach Japan und Südkorea unterstützt werden. Bekanntermaßen sind im asiatischen Raum bargeldlose Bezahlmöglichkeiten bereits fortgeschrittener und Wirecard kann dort von einem wachsenden Trend profitieren und, im besten Fall, schnell Marktanteile gewinnen sowie weitere lokale Partnerschaften schließen. Doch wie lange können diese Expansion und das exorbitante Wachstum von Wirecards Kennzahlen noch weitergehen?

Grund 3: Die Branche boomt

Der Trend hin zum bargeldlosen Zahlen ist kaum von der Hand zu weisen. In manchen Regionen, wie beispielsweise Asien, werden bereits viele Transaktionen ohne Bargeld getätigt. In anderen Ländern, zum Beispiel in Deutschland, ist das Bargeld noch fester Bestandteil unseres Zahlungssystems. Doch dafür, dass zukünftig immer mehr bargeldlos laufen soll, gibt es immer mehr Anzeichen.

So wurde beispielsweise der 500-Euro-Schein abgeschafft und wird seit Ende des Jahres 2018 nicht mehr produziert. Die sich im Umlauf befindlichen Scheine können nach wie vor verwendet werden – doch sobald irgendjemand diese bei einer Bank einzahlt oder wechselt, sind diese ebenfalls aus dem Verkehr gezogen. Es ist anzunehmen, dass in Zukunft auch weitere Scheine oder Münzen abgeschafft werden und somit zunehmend mehr Zahlungen digital abgewickelt werden müssen. Als Innovationsführer für digitale Finanztechnologie ist Wirecard dazu prädestiniert, von dieser (weltweiten) Entwicklung zu profitieren.

Es sieht gut aus

Egal wie man es dreht und wendet, die Wirecard-Aktie scheint immenses Potenzial zu haben. Die bisherige Laufbahn ist erstaunlich: Das Unternehmen erfreut sich immer neuer Partnerschaften und profitiert von dem anhaltenden Trend für sich vermehrende digitale Zahlungen. Foolishe Investoren sollten weitere Entwicklungen mit großer Spannung beobachten und tiefer gehende Analysen durchführen, um eine mögliche Investition besser abschätzen zu können.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.