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Diese 5 Punkte sprechen derzeit gegen die PAION-Aktie und nur 1 dafür

Quelle: Getty Images

Paion (WKN: A0B65S)-Aktien könnten vielleicht von der zukünftigen Zulassung von Medikamenten profitieren. In den letzten 14 Jahren ist dies allerdings nicht erfolgt und der Wert ist nicht gestiegen.

Das in Aachen ansässige Unternehmen, das auch einen Standort in Cambridge (Großbritannien) unterhält, konzentriert sich auf die Entwicklung spezieller Pharmaka für die Sedierung, Anästhesie und Intensivmedizin. Aktuell ist Remimazolam das am weitesten entwickelte Mittel. Das Benzodiazepin-Sedativum und -Anästhetikum (Narkose- und Sedierungsmittel) wird intravenös verabreicht, wobei bereits seit April 2019 in den USA, seit Dezember 2018 in Japan und seit November 2018 in China Zulassungsanträge eingereicht sind .

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In Europa befindet sich der Wirkstoff in der Entwicklungsphase drei. Aus Investmentgesichtspunkten sprechen derzeit immer noch einige Punkte gegen, aber auch einer für die Aktie. Hier erfährst du, welche dies sind.

1. Bisher magere Finanzhistorie

Vielleicht bringt Paion in Zukunft gute und lukrative Medikamente auf den Markt, die den Umsatz und Gewinn steigen lassen, aber die bisherige Börsenhistorie zeichnet eher eine rückläufige Entwicklung. So liegt der heutige Kurs (02.10.2019) immer noch weit unter dem Ausgabepreis von 2005.

Und betrachtet man die bisherigen Finanzkennzahlen, stellt man auch keine deutliche Steigerung fest. So ist der Umsatz im Zeitraum 2009 bis 2018 gerade einmal von 2 auf 3 Mio. Euro gestiegen. Dabei wurde in keinem Jahr ein Gewinn erzielt, sodass nur über weitere Investorengelder das Überleben gesichert werden konnte. Dividendenzahlungen sind hier natürlich derzeit auch nicht möglich.

2. Auch im ersten Halbjahr 2019 operative Verluste

Im ersten Halbjahr 2019 konnte zwar der Umsatz deutlich von 517.168 auf 7,5 Mio. Euro gesteigert werden, aber das Betriebsergebnis fiel mit -578.609 Euro weiterhin negativ aus. Nur aufgrund einer Steuergutschrift fiel das Nettoergebnis am Ende mit 586.000 Euro positiv aus.

3. Durchwachsene Aussichten

Zwar erwartet Paion Ende 2019 und 2020 in vielen Teilen der Welt die Zulassung seines Mittels Remimazolam, aber für 2019 erwartet das Unternehmen dennoch nur einen Umsatz von 8 Mio. Euro und insgesamt einen Verlust von 8 bis 10 Mio. Euro.

2020 könnte also durchaus ein besseres Jahr für Paion werden. Dennoch ist es im Allgemeinen besser, tatsächliche Ergebnisse abzuwarten. Aber es gibt noch einen Punkt, der mich etwas nachdenklich stimmt.

4. Relativ geringe Managementbeteiligung

Der CEO Dr. Wolfgang Söhngen hält derzeit Aktien im Wert von etwa 1,4 Mio. Euro, was etwas über 1 % der Marktkapitalisierung ist. Neben ihm ist noch Dr. Jürgen Beck mit etwa 20.000 Euro beteiligt (02.10.2019). Müsste der Vorstand nicht noch stärker beteiligt sein, wenn Paion ein sehr hohes Kurspotenzial verspricht, oder ist man sich selbst doch nicht so ganz sicher?

Zum Vergleich: Familie Quandt hält auch heute immer noch über 30 % an BMW (WKN: 519000), und dies bei einer Marktkapitalisierung von fast 38 Mrd. Euro (02.10.2019). So lobenswert die Beteiligungen sind, um mehr Vertrauen zu wecken, könnten sie etwas höher ausfallen.

5. Aktie zeigt noch keine Reaktion

Auf dem heutigen Niveau ist Paion immer noch eher eine Spekulation als ein Investment. Deshalb kann man auch durchaus die Kursentwicklung verfolgen. Derzeit ist hier keine Steigerung erkennbar und deshalb kann man sicherlich noch abwarten, bis zusammen mit den Produkterfolgen eine Verbesserung eintritt.

Aber es gibt derzeit einen Punkt, der für Paion spricht.

1. Eine gute Bilanz

Paion wies zum Halbjahr 2019 eine Eigenkapitalquote von 83,3 % und einen im Verhältnis hohen Kassenbestand von 23,4 Mio. Euro aus. Diese geringe Verschuldung ist sehr positiv und unter anderem ein Kriterium von Warren Buffett.

Foolisher Abschluss

Paion sieht seine eigene Zukunft in einem integrierten Pharmakonzern. Früher oder später ist also auch eine Übernahme denkbar. Zwar könnten 2020 Produktzulassungen die Ergebnisse deutlich steigern, aber der Anleger verpasst sicherlich nicht sehr viel, wenn er dafür erste sichere Anzeichen abwartet.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool empfiehlt BMW.

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