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3 Topaktien aus der Schweiz mit grandiosen Dividendenrenditen um die 5 %

Ein Investor, der geografisch seinen Investitionsfokus etwas erweitern möchte, muss manchmal einfach über den Tellerrand hinausschauen. Genau das wollen wir heute tun und uns ein paar starke Dividendenaktien aus dem Nachbarland Schweiz anschauen. 

Auch wenn der Kapitalmarkt hier etwas kleiner ist, so gibt es genauso spannende Dividendenaktien zu entdecken wie in Deutschland. Man muss nur genau suchen.

Nachfolgend werden drei Schweizer Dividendenaktien vorgestellt, die aktuell eine äußerst attraktive Dividendenrendite bieten und vielleicht ein gar nicht mal so schlechtes Langfristinvestment darstellen könnten.

Hierbei handelt es sich um den Versicherungsriesen Swiss Re (WKN: A1H81M), den Hersteller von Industrierobotern ABB (WKN: 919730) sowie den Personaldienstleister Adecco Group (WKN: 922031).

Swiss RE – 5,5 % Dividendenrendite

Der Schweizer Rückversicherer zahlte im Jahr 2019 eine Dividende von 5,60 Schweizer Franken. Verglichen mit Werten aus dem Jahr 2018, in dem eine Dividende von 5,00 Schweizer Franken gezahlt wurde, hat sich die Dividendenzahlung um 12 % erhöht. Die Dividendenrendite beläuft sich bei einem Aktienkurs von 102,00 Schweizer Franken auf 5,5 % (SIX-Schlusskurs vom 03.10.2019).

Auch langfristig gesehen ist Swiss Re ein solider Zahlmeister, denn ausgehend vom Jahr 1994 zahlte der Schweizer Versicherer durchgängig Dividenden. Es gab in diesem Zeitraum zwei Dividendenkürzungen und zwei Jahre, in denen die Dividende auf dem Niveau des Vorjahres verblieb. Selbst während der großen Finanzkrise im Jahr 2009 konnte die Dividende gehalten werden.

Zusätzlich zur Dividende konnten sich Aktionäre in der Vergangenheit über saftige Aktienrückkaufprogramme im Umfang von zuletzt bis zu einer Milliarde Schweizer Franken – freuen.

ABB – 4,4 % Dividendenrendite

Der Anbieter von Industrierobotern zahlte für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 0,80 Schweizer Franken – ein Wert, der gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % erhöht wurde. Die Dividendenrendite liegt, gemessen am Kurs von 18,18 Schweizer Franken, bei 4,4 % (SIX-Schlusskurs vom 03.10.2019).

Seit dem Jahr 2006, in dem splitbereinigt eine Dividende von 0,24 Schweizer Franken gezahlt wurde, gab es nie eine Dividendenkürzung. Weiterhin gab es lediglich ein Jahr, in dem die Dividende auf dem Niveau des Vorjahres geblieben ist.

Gegenüber dem deutschen Industriekonglomerat Siemens ist ABB eine echte Alternative. Im direkten Vergleich der beiden Aktien gab es zuletzt ein Unentschieden.

Adecco Group – 4,7 % Dividendenrendite

Die Adecco Group – einer der weltweit größten Anbieter von Personaldienstleistungen zahlte für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 2,50 Schweizer Franken. Der Wert lag exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Gemessen am aktuellen Kurs von 53,20 Schweizer Franken errechnet sich eine Dividendenrendite von 4,7 % (SIX-Schlusskurs vom 03.10.2019).

Der Personaldienstleister ist ebenfalls ein solider langfristiger Dividendenwert. Ausgehend vom Jahr 2009 wurde ausnahmslos eine Dividende gezahlt. Innerhalb dieses Zeitraumes gab es drei Jahre, in denen die Dividende auf dem Niveau des Vorjahres gehalten wurde.

Fazit

Die Schweiz bietet Dividendeninvestoren einige gute Möglichkeiten, um sich an starken Dividendenzahlern mit recht ansehnlichen Dividendenrenditen zu beteiligen.

Geht man davon aus, dass auch für das kommende Jahr die Dividenden stabil bleiben, so können Aktionäre die höchste Dividendenrendite bei der Swiss Re erhalten. Die Adecco Group und ABB liegen knapp unter der magischen 5-%-Marke. Das Dividendenwachstum war hier zuletzt auch etwas geringer als bei der Swiss Re.

Alle drei Unternehmen zeichnen sich allerdings nicht wirklich durch ein vollständig konjunkturresistentes Geschäftsmodell aus – was auch ein Grund für Unstetigkeit des Dividendenwachstums sein könnte. Die Besteuerungspraxis ausländischer Unternehmensdividenden sollte man ebenso auf dem Schirm behalten wie die Wechselkurspolitik der Notenbanken.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool empfiehlt Swiss Re.