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Österreichische Post und Fresenius: 2 Dividendendienstleister, die immer gefragt sind!

Investoren, die sich auf die Suche nach verlässlichen Dividendenaktien begeben, können einerseits natürlich die Dividendenhistorie eines Unternehmens inspizieren. Hinter diesem Lauf kann sich sehr häufig ein sehr starker Indikator für die weitere Entwicklung befinden, speziell Dividendenaristokraten genießen mit ihrer Historie von 25 Jahren an unentwegt erhöhten Dividenden einen guten Ruf.

Wenn du mich fragst, sollten sich alle Dividendenjäger jedoch nicht bloß von solchen Vergangenheitswerten blenden lassen, sondern ebenfalls das Geschäftsmodell in den Fokus rücken, denn hier wird sich in Zukunft die weitere Dividendenentwicklung abspielen.

Werfen wir in diesem Sinne nun einen Blick auf die Aktien der Österreichischen Post (WKN: A0JML5) und von Fresenius (WKN: 578560), die prinzipiell immer gefragt sein können. Zumindest, was ihr Geschäftsmodell anbelangt.

Österreichische Post – geliefert wird immer

Eine erste Aktie, die hierbei über ein grundsätzlich solides Geschäftsmodell verfügt, ist zunächst die der Österreichischen Post. Lange Zeit galt das Versenden von Briefen schließlich als wichtige Hoheitsaufgabe – und auch wenn sich hieran inzwischen doch einiges verändert hat, sind Briefe aus unserem Behörden- und Wirtschaftsalltag noch immer nicht wegzudenken.

Doch selbst wenn hier in Zukunft die Kommunikation immer weiter elektronisch ablaufen sollte, existiert mit dem Paketbereich wenigstens noch eine Sparte, die immer gefragt sein wird. Auch wenn es hier natürlich Konkurrenz geben könnte. Speziell in den Zeiten des Onlinehandels werden schließlich Warensendungen immer mehr. Ein Megatrend, von dem auch die Post als Dienstleister langfristig profitieren kann.

Zudem zeichnet sich diese Entwicklung auch im Zahlenwerk der Österreichischen Post ab. So stiegen innerhalb des ersten Halbjahres beispielsweise die Umsätze um 2,7 % auf inzwischen mehr als 981 Mio. Euro, wobei insbesondere ein starkes Paketwachstum in Höhe von 7,8 % für diese operative Entwicklung verantwortlich gewesen ist.

Für das vergangene Jahr schüttete die Österreichische Post übrigens eine seit inzwischen zehn Jahren konstante sowie moderat wachsende Dividende von 2,08 Euro aus. Ein Wert, der bei einem aktuellen Kursniveau von 32,10 Euro (30.09.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer hohen Dividendenrendite von 6,47 % entspricht. Angesichts des stabilen Geschäftsmodells könnten hier auch in den kommenden Jahren zumindest weiterhin stabile Ausschüttungen schlummern.

Fresenius – Gesundheit und Demografie als Treiber

Eine zweite Aktie mit einem durchaus nachhaltigen Geschäftsmodell ist zudem die von Fresenius. Als Gesundheitskonzern verfügt der DAX-Konzern eher über ein defensives Geschäftsmodell. Krankheit und Gesundung kennen schließlich keine zyklischen Pausen. Allerdings existieren hier auch weitere Faktoren, die sehr interessant wirken.

Insbesondere das starke, diversifizierte Portfolio im Gesundheitsbereich dürfte nämlich für ein Geschäftsmodell sprechen, das in gewisser Weise unkaputtbar ist. Mit Kabi ist das Unternehmen so beispielsweise im Lebensmittelbereich in der Gesundheitsfürsorge vertreten, die Helios-Kliniken bilden zudem einen stationären Schwerpunkt im Gesundheitswesen. Die Tochter Fresenius Medical Care weltweit führend im Bereich der Dialyse. Das werden auch in Zukunft Lösungen und Dienstleistungen sein, die gefragt sind.

Gefragt vor allem, da die Demografie auch in Zukunft gute Gesundheitslösungen erfordert. Die Menschen in Industrienationen werden schließlich immer älter und – leider, leider – führt das häufiger dazu, dass ernste Krankheiten behandelt werden müssen. Das kann Fresenius durchaus eine solide Zukunft sichern.

Aus Sicht der Dividende spiegelt sich diese defensive, zukunftsträchtige und vor allem unzyklische Ausrichtung bereits vorzüglich wider. Immerhin hat Fresenius in diesem Jahr bereits das 26. Jahr in Folge die eigene Dividende erhöht, wodurch das Unternehmen seit einem Jahr zum Kreis der Dividendenaristokraten zählt.

Momentan winkt hier bei einer Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 0,80 Euro sowie einem derzeitigen Kursniveau von 42,96 Euro eine Dividendenrendite in Höhe von 1,86 %. Das defensive, nachhaltige Geschäftsmodell und die bisherige Dividendenhistorie dürften sehr starke Indikatoren dafür sein, dass dieser derzeit vergleichsweise geringe Wert lediglich eine Zwischenetappe sein wird.

Aktien mit Zukunft!

Wie wir daher unterm Strich sehen können, besitzen die Aktien der Österreichischen Post und von Fresenius daher grundsätzlich zukunftsträchtige Geschäftsmodelle. Die Dienstleistungen werden auch in Zukunft gefragt sein. Ein Aspekt, der sich möglicherweise auch auf die weitere Entwicklung der bislang stabilen Dividenden auswirken wird.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.