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Dividendenperle BASF: Hervorragende Neuigkeiten – die (durchwachsene) Prognose steht!

Die Aktie von BASF (WKN: BASF11) hat erneut ein Jahr zum Vergessen hinter sich. Operativ musste der DAX-Konzern einige Rückschritte innerhalb der ersten Jahreshälfte verkraften. Zudem ist die Aktie innerhalb der ersten neun Monate eher moderat gestiegen. Notiert auf dem aktuellen Kursniveau von knapp über 63 Euro (27.09.2019) allerdings noch immer bedeutend tiefer als noch im vergangenen Sommer.

Investoren dürften hier entsprechend gespannt sein, wie es operativ weitergeht. Insbesondere, da in diesem Jahr bereits die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 eingestampft worden ist und in wenigen Wochen wieder Quartalszahlen anstehen, die hier entweder Hoffnungen oder Ängsten neuen Auftrieb geben könnten.

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Glücklicherweise hat das Management nun einen ersten Einblick in dieses kommende Zahlenwerk geliefert. Schauen wir mal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten.

Die Hauptaussage: Es bleibt alles beim Alten!

Die Kernaussage dieses Updates lässt sich eigentlich sehr trefflich wie folgt zusammenfassen: Im Grunde genommen hat es keinerlei operative Veränderungen gegeben. Weder zum Guten noch zum Schlechten, wobei sich das Management hier dennoch eher auf letzteren Blickwinkel einzuschießen schien.

So hätte der Chemiekonzern keinerlei Veränderung gespürt und in den Monaten Juli und August seien die Vorzeichen unverändert gewesen. Das gelte auch für die schlechte Vorhersehbarkeit, wie und wann Kunden Aufträge vergeben. Das klingt zunächst eigentlich eher pessimistisch, wenn du mich persönlich fragst.

Nichtsdestoweniger bestätigte man die bisherige Prognose für das laufende Geschäftsjahr dennoch. Demnach soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern in diesem Jahr um bis zu 30 % zurückgehen. Eine Messlatte, die wir bereits früher in diesem Jahr schon einmal gelesen haben. Soweit also eigentlich alles unverändert, was jedoch im Kontext der BASF-Aktie alles andere als verkehrt sein dürfte.

Was das nun für die BASF-Aktie bedeutet

Wenn du mich fragst, handelt es sich sogar eher um hervorragende Neuigkeiten für die zuletzt eher leidgeprüften BASF-Investoren. In diesem Jahr gab es bereits einige operative Bremsen wie insbesondere den Handelskonflikt und konjunkturelle Sorgen. Wenigstens hat sich hier die Aussichtslage nicht noch weiter verschlechtert.

Zumal es durchaus auch einige Anzeichen hierfür gegeben hat. Insbesondere der erneut trockene Sommer hat Ängste rund um niedrige Pegel in Rhein und Co. geschürt. Bereits im vergangenen Jahr sorgten derartige Sondereffekte für weiteren Pessimismus und teilweise sogar für Produktionsausfälle. Wobei BASF hier erklärt hat, dass man sich auf ein solches Szenario in diesem Jahr besser vorbereitet hat.

Mit diesem erneut aktualisierten Ausblick bekommen Investoren daher unterm Strich einen bestätigten Richtwert, mit dem wir wohl in diesem Jahr planen können. Weitere Kürzungen scheinen jedenfalls nicht absehbar, was sogar für ein Quäntchen Erleichterung sorgen könnte.

Augen nach vorne!

Da sich das aktuelle Geschäftsjahr dem Ende entgegenneigt und wir nun zumindest eine grobe Richtung dessen bekommen haben, was in diesem Jahr möglich sein wird, können Investoren nun wieder vermehrt nach vorne schauen. Das dritte Quartal dürfte vermutlich gemäß der eigenen Prognosen verlaufen und auch im vierten Vierteljahresabschnitt wird wohl weder die Wende noch signifikante Verbesserung eintreten.

Investoren könnten daher allmählich überlegen, was das kommende Geschäftsjahr wohl bereithalten wird und ob es hier zu einer operativen Verbesserung kommt. Die derzeitige Ausgangslage – und somit Messlatte – ist entsprechend niedrig und wer weiß, vielleicht könnte die Aussicht auf eine leichte Verbesserung den Beginn eines Turnarounds einläuten. Ein Szenario, das man nach diesem durchwachsenen Geschäftsjahr möglicherweise in Erwägung ziehen kann.

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Vincent besitzt Aktien von BASF.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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