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Die Nel-Aktie erhält Unterstützung und weitere interessante Wasserstoff-News

Foto: Van Hool NV

Die Nel (WKN: A0B733)-Aktie ist immer auch eine Spekulation auf eine neue Technologie, die sich relativ wahrscheinlich durchsetzen wird. So ist der Wert in den letzten zwölf Monaten bereits um circa 125 % gestiegen (26.09.2019).

Mitte des Jahres 2019 setzte ein Brand an einer Wasserstofftankstelle dem Wert zu. Mittlerweile ist der Fall jedoch aufgearbeitet und die weitere Expansion schreitet voran. Auch in dieser Woche gab es wieder positive Nachrichten von Nel und aus dem Wasserstoffsektor.

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Nel erhält Zuschuss für Elektrolyseur-Produktion

Norwegen ist in vielerlei Hinsicht ein sehr fortschrittliches Land. So wurde schon 2001 das Staatsunternehmen Enova gegründet, um im Energiesektor den Übergang zu umweltfreundlichen Technologien zu fördern und die CO2-Emissionen zu senken. Neben Beratung werden auch finanzielle Mittel zur Förderung eingesetzt. Aus diesem Topf erhält Nel nun für den Aufbau der weltgrößten Elektrolyseur-Produktion, die 2020 den Betrieb aufnehmen soll, 9,25 Mio. Norwegische Kronen (etwa 934.000 Euro).

Nel beschreibt die Entwicklung wie folgt: „Im Laufe des letzten Jahres haben wir verschiedene Aspekte unserer Produktionserweiterungspläne für unsere alkalischen Elektrolyseure untersucht und beschlossen, die Ziele weiter zu erhöhen. Deshalb diskutieren wir nun die Möglichkeit für eine noch fortschrittlichere und größere Produktionslinie als ursprünglich geplant. Wir freuen uns sehr, dass Enova diese Arbeit unterstützt. Die Förderung ist auch ein positives Zeichen der Regierung und die Anerkennung von Wasserstoff als wichtigem emissionsfreien Energieträger der Zukunft. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern, um dieses wichtige Projekt zu realisieren.“

Dass die Verwendung von Wasserstoff (H2) weiter voranschreitet, ist auch an den folgenden Meldungen erkennbar.

Flugzeuge mit Wasserstoffantrieb? Es scheint zu funktionieren!

Die Politik macht sich derzeit Gedanken, wie sie den Kurzstreckenflugverkehr besteuern kann, obwohl er dadurch nicht abnehmen wird. Besser wären die Förderung der Erforschung umweltfreundlicher Treibstoffe und deren Massenproduktion.

Hier kommt die Initiative wieder aus dem Privatsektor. So hat der Physiker Val Miftakhov nun ein kleines Unternehmens namens Zero Avia gegründet, das Wasserstoffantriebe für Flugzeuge konzipiert. Erste Testflüge mit 280 km/h wurden bereits durchgeführt. Nun hat der Gründer 5,7 Mio. Euro von Investoren erhalten, um die Technik weiterzuentwickeln. „Kleine Airlines könnten mit Wasserstoffantrieben bis zu 40 % der Betriebskosten sparen“, so Miftakhov.

Und selbst wenn die Technik am Ende nur für die Kurzstrecke eingesetzt werden könnte, wäre es ein weiterer Schritt Richtung CO2-Reduktion.

Hyundai und die Schweiz bringen H2-Lkw auf die Straße

Wasserstoffantriebe scheinen vor allem bei schweren Fahrzeugen sinnvoll zu sein. Auch in der Schweiz arbeitet man deshalb gerade an der Schaffung eines Wasserstoffökosystems, das von der Produktion mithilfe erneuerbarer Energien bis zur Verwendung bei Lkws reicht.

So will Hyundai Motor (WKN: 885166) bis 2025 etwa 1.600 H2-Lkws mit 190 kW Leistung und etwa 400 km Reichweite auf den Schweizer Markt bringen. Dabei wird über ein Gemeinschaftsunternehmen (Hydrospider) zwischen Alpiq, H2 Energy und Linde (WKN: A2DSYC) der benötigte Wasserstoff mit Energie aus einem Wasserkraftwerk in einer Elektrolyseanlage produziert. Darüber hinaus arbeiten Hyundai und Hydrospider auch bereits in Deutschland, Holland, Österreich und Norwegen an einer Verbreitung der Technologie.

Technologieoffenheit, wie sie beispielsweise BMW (WKN: 519000) betreibt, bleibt also weiterhin eine gute Strategie, denn wahrscheinlich werden am Ende in verschiedenen Einsatzbereichen ganz unterschiedliche Antriebe wirtschaftlicher sein und beim Kunden ankommen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool empfiehlt BMW und Linde.

 

The Motley Fool empfiehlt BMW.

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