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Wow, thyssenkrupp-Aktie mit personellem Paukenschlag – Wende oder besiegeltes Ende?!

Bild: © ThyssenKrupp Steel Europe

Die Aktie von thyssenkrupp (WKN: 750000) hat noch immer einige Baustellen. Der Konzernumbau soll mit aller Kraft vorangetrieben werden, der DAX-Rauswurf erst vor ein paar Tagen sorgte für weitere Unstimmigkeiten. Und immer mal wieder macht das Filetstück Schlagzeilen: die Aufzugssparte, die bei einer Sanierung definitiv eine wichtige Rolle spielen soll.

In all diesem Heckmeck hat sich der Aufsichtsrat des ehemaligen DAX-Industriekonzerns nun zu einem drastischen personellen Schritt entschieden. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen sollten und ob das das Ende einläutet – oder aber möglicherweise die Wende.

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Der Chef muss gehen!

Wie der Industriekonzern für viele relativ überraschend am Abend des Dienstags dieser Woche mitteilte, muss Konzernchef Guido Kerkhoff wohl seinen Hut nehmen. Der Aufsichtsrat habe entschieden, dass man „zeitnahe Verhandlungen über die Beendigung des Vorstandsmandates“ aufnehmen möchte. Wohlklingender formuliert kann ein Rauswurf eigentlich nicht sein.

Kerkhoff ist bereits seit acht Jahren im Konzern, allerdings erst seit knapp über einem Jahr an der Spitze von thyssenkrupp. Sein Vorstandsvorsitz war bereits von Beginn an von einigen Investoren und Interessenvertretern kritisch beäugt worden. Insbesondere die Strategiewechsel sowie die Prognosesenkungen hätten jedoch im Endeffekt zu dieser personellen Konsequenz geführt. Sicher, auch das eher schlechte Geschäftsjahr 2018/19 wird mit Sicherheit seinen Anteil an dieser Entwicklung haben.

Für Kerkhoff wird nun die Noch-Aufsichtsratsvorsitzende Martina Merz für bis zu zwölf Monate bei dem ehemaligen DAX-Konzern übernehmen, bis man eine neue Lösung gefunden hat. Eine Kritikerin des ehemaligen Vorsitzenden, wohlgemerkt, die nun durch ihren Wechsel in das direkte strategische Geschäft im Aufsichtsrat ebenfalls eine gewisse Personalrotation auslöst. Bleibt für Investoren nun noch die spannende Frage, wie man diesen Schritt bewerten sollte.

Die Unsicherheit wird nicht weniger

Sicher, man kann natürlich einerseits anführen, dass ein Wechsel immer frischen Wind nach sich ziehen kann. Insbesondere, wenn in den vergangenen Monaten wenig Konstanz und Verlässlichkeit an der Tagesordnung waren, werden einige Investoren und Analysten diesen Schritt gewiss begrüßen. Nichtsdestoweniger bringt diese neue Wendung allerdings auch eine andere Sache mit sich: Unsicherheit.

Die leidgeprüften Investoren stehen erneut vor einem Wechsel und es wird nach lediglich einem Jahr schon wieder ein neuer Dirigent beziehungsweise eine neue Dirigentin an der Spitze des Konzerns stehen. Und das in dieser noch immer hochspannenden, brisanten Phase.

Viele Problemfelder im Konzernumbau verlangen schließlich rasche Antworten. Auch der weitere Verfahrensgang bei der Aufzugssparte lässt noch immer auf sich warten und scheint alles andere als geklärt. Da bleibt fraglich, ob dieser personelle Wechsel die Lösungsfindung nun beschleunigen wird. Wobei man hier getrost skeptisch sein kann.

Eine verzwickte Situation

Der ehemalige DAX-Konzern thyssenkrupp befindet sich daher auch weiterhin in einer verzwickten Situation und selbst wenn dieser Schritt, dieser neue Wind nun langfristig Verbesserungen nach sich ziehen könnte, scheint das Timing hierfür eher mies zu sein.

Gerade angesichts der vielen drängenden Fragen wäre ein einheitlicher, vorhersehbarer Kurs eigentlich wünschenswert. Nun werden die Investoren jedoch durch einen personellen Wechsel in der Führungsetage mit weiteren Unsicherheiten konfrontiert.

Man kann diesen Schritt daher durchaus unterschiedlich interpretieren. Zumindest für den Moment scheint sich die aktuelle Lage jedoch nicht zu entspannen, sondern vorübergehend noch einmal ein wenig undurchsichtiger und diffuser zu werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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