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Kein Scherz: Darum soll sich das Wachstum der Wirecard-Aktie verlangsamen!

Die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie beeindruckt noch immer mit vielen, vielen Partnerschaften. Ob mit der SoftBank, die sich bereits als Katalysator dieser Wachstumsgeschichte herauskristallisiert hat, oder aber mit UnionPay, einem weltweit führenden Kreditkartenunternehmen. Das Wachstum scheint hier derzeit an Fahrt aufzunehmen.

Zumindest einer sieht das aktuell allerdings nicht so. Und, wie könnte es auch anders sein, hierbei handelt es sich um einen gewissen Dauer-Bären bezüglich Wirecard, der bereits des Öfteren mit niedrigen Erwartungen und geringen Kurszielen im Kontext der Aktie des innovativen Zahlungsdienstleisters aufgefallen ist.

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Aber langsam. Schauen wir im Folgenden einmal, was der Analyst hier meint zu beobachten – und was man gerade jetzt alldem entgegnen kann.

Kein Scherz: Das Wachstum verlangsame sich

Genau genommen war es an dieser Stelle Hannes Leitner, ein Analyst aus dem Hause UBS, der sich das Papier des innovativen Zahlungsdienstleisters angesehen hat. Im Rahmen seiner „Studie“ kam er zu dem Ergebnis, dass die Aktie derzeit bereits fair bewertet sei – entsprechend lautet seine Einschätzung nun „Neutral“. Interessant.

Allerdings ist es hier eher die Begründung, die bei dem einen oder anderen Investor für reichlich Verwunderung sorgen dürfte. So würden die derzeitigen operativen Kennzahlen auf eine Abschwächung des Wachstums hindeuten. All das begrenze zudem den Spielraum für einen höheren Ausblick. Aha, noch interessanter.

Natürlich können wir uns an dieser Stelle einerseits daran festbeißen, dass das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr, hm, wie formuliere ich das an dieser Stelle am besten, „lediglich“ bei 36,6 % gelegen hat. Allerdings zeigen sich derzeit weiterhin konstante Wachstumsraten über der 30-%-Marke bei den Umsätzen, wobei sich möglicherweise aktuell sogar das Ergebniswachstum beschleunigt. Aber wer weiß, was der Analyst mit seiner sehr speziellen Brille an dieser Stelle sieht.

Ein fragwürdiges Timing

Zusätzlich zu diesen eigentlich doch recht starken Wachstumsraten scheint auch das Timing des Analysten mehr als fraglich zu sein. Ja, sogar schlecht, denn insbesondere in den vergangenen Tagen hat es einige brisante Wendungen gegeben, die an einer solchen Einschätzung eines Fachmanns ernsthafte Zweifel wecken dürften.

Einerseits hat der innovative Zahlungsdienstleister in den vergangenen Wochen seine Kooperationen bedeutend ausbauen können. Viele prominente Namen wie UnionPay, Softbank oder auch Aldi kamen neben weiteren wie der Mizuho Bank in diesem Zeitraum dazu. Das kann sogar für eine Anhebung des qualitativen Wachstums sprechen. Denn immerhin dürften einige dieser Namen sogar für hohe Transaktionsvolumina vielleicht sogar in Milliardenhöhe stehen, die dem Wachstum des innovativen Zahlungsdienstleisters einen starken Kick geben könnten.

Andererseits hat das Management von Wirecard zudem nicht bloß einen Vorgeschmack gegeben, wohin die Reise langfristig bis zum Geschäftsjahr 2025 gehen soll, sondern diese Einschätzung sogar noch weiter ausgebaut. Die bisherige Prognose von 710 Mrd. Euro an Transaktionsvolumen bei einem Umsatz von 10 Mrd. Euro und einem operativen Ergebnis von 3,3 Mrd. Euro per Ende 2025 könnte demnach noch angehoben werden. Der Kapitalmarkttag am 8. Oktober sollte diesbezüglich Klarheit schaffen.

Letztlich unterstreicht diese Prognose jedoch sehr deutlich, dass das Wachstum hier noch lange nicht am Endpunkt angekommen ist, sondern dass das Management bis zum Jahre 2025 und somit in den kommenden sechs Jahren noch immer mit Umsatzraten von mindestens 26 % pro Jahr im Durchschnitt (eigene Berechnung) rechnet. Wobei diese Prognose, wie gesagt, bereits in diesem Oktober nach einem Jahr angehoben werden könnte, was eine Erhöhung der Wachstumsrate ebenfalls implizieren dürfte. Sowie auch die späteren Zeiträume beinhaltet, wo sich das Umsatzwachstum möglicherweise wirklich ein wenig verlangsamt.

Eine diffuse Sichtweise, wenn du mich fragst

Jeder kann natürlich seine Sichtweise zur Aktie von Wirecard haben. Auch Skepsis kann in manchen Punkten angebracht sein, keine Frage. Wenn du mich jedoch fragst, könnte die aktuelle Wachstumsgeschichte des innovativen Zahlungsdienstleisters jetzt gerade richtig an Fahrt aufnehmen. Zumindest weisen die momentanen Partnerschaften und die möglicherweise erhöhten Prognosen darauf hin.

Wer letztlich recht behält, wird natürlich die Zeit zeigen. Allerdings überwiegen für mich noch immer die langfristigen Chancen – und nicht die Skepsis.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool empfiehl Softbank.

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