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ETFs, Investieren und Co.: 3 Dinge, die mir Tausende Euro gebracht hätten – wenn ich sie nur eher gewusst hätte!

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Fehler gehören zu vielen Bereichen unseres Lebens einfach dazu. Ob im Beruf, im Privatleben oder auch in anderen Bereichen. Würden wir keine Fehler begehen, wären wir wohl eher eine Maschine. Wobei auch die bisweilen mal zu Fehlfunktionen neigen kann.

Wie auch immer: Auch beim Investieren und beim Vermögensaufbau gehört das Fehlermachen einfach dazu, das können wir nicht verhindern. Wichtig ist jedoch, dass wir aus ihnen lernen und sie nicht erneut begehen.

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Werfen wir in diesem Sinne nun einen Blick auf drei teure Fehler, die ich in meinen jungen Jahren bereits begangen habe und die mich vermutlich einige tausend Euro gekostet haben. Aber, wer weiß, vielleicht werden sie dem einen oder anderen dabei behilflich sein, genau hier nicht ins Fettnäpfchen zu tapsen.

1. Investieren, so früh es geht

Ein erster Fehler, den ich begangen habe, der allerdings in meinem zarten Alter von fast 30 Jahren noch einigermaßen vertretbar ist, ist, dass ich nicht bereits früher investiert habe. Dank meiner fürsorglichen Eltern – auch in finanziellen Belangen – bin ich schon frühzeitig mit dem Thema „Sparen“ in Berührung gekommen (glücklicherweise damals noch zu höheren Zinsen, die es heute leider nicht mehr gibt), allerdings sind Aktien in meiner gesamten Familie bis zu meinem Interesse an der Börse nicht sonderlich präsent gewesen. Wobei sich auch das nun zu verändern scheint.

Jedenfalls habe ich somit auch heute ein paar Jahre seit meinen beruflichen Anfängen, ja, eigentlich sogar viele Jahre seit meinen Sparanfängen verschenkt, in denen ich bereits hätte investieren können. Das hätte mir gewiss nicht nur mehr Rendite eingebracht. Sondern gleichsam auch einige Hundert oder vermutlich sogar Tausend Euro, die ich in diesen Jahren nicht mitgenommen habe.

Möglicherweise solltest auch du daher schnellstens darüber nachdenken zu investieren und den Zinseszins für dich arbeiten lassen. Oder vielleicht schauen, wem du helfen kannst, diesen Fehler nicht ebenfalls zu begehen, denn die Zeit können wir leider noch immer nicht zurückdrehen.

2. Eine Bewertung ist nur so hoch wie ihr Wachstum

Einen zweiten gravierenden Fehler, der eher bei der Bewertung von Aktien ansetzt, war zudem, dass ich insbesondere bei der Auswahl meiner ersten Aktien lediglich kennzahlengesteuert gewesen bin. Speziell ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis schien mir dabei der heilige Gral zu sein, was auch meine erste, im Nachhinein etwas unglückliche Aktienauswahl von BMW erklärt.

Leider mied ich zur damaligen Zeit Aktien mit einer hohen Bewertung und hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen, was im Nachhinein natürlich ein teurer Fehler gewesen ist. Viele brisante Wachstumsgeschichte sind schließlich niemals fundamental preiswert bewertet – entsprechend habe ich auch nicht in sie investiert.

Heute weiß ich es glücklicherweise besser und schaue mir auch Wachstumsaktien mit hohen Bewertungskennzahlen an. Denn ich weiß, dass zu einer Analyse mehr als bloße Kennzahlen zählen, wobei auch diese natürlich eine wichtige Rolle bei der Beurteilung einer Chance spielen können. Wohingegen ich günstige Aktien so manches Mal meide, wenn mir hier Risiken oder Aussichten nicht gefallen.

3. Nicht jeder Index ist gleichermaßen ETF-geeignet

Zu guter Letzt habe ich zudem in den Anfängen meiner Investorenkarriere vorsichtig investiert. Und wie geht vorsichtig besser als mithilfe kostengünstiger und diversifizierter ETFs? Und idealerweise noch mit Sparplänen auf diese? Richtig, mit einem solchen Ansatz kann eigentlich wenig schiefgehen.

Doch auch hier habe ich gleich zu Beginn ein paar Fehler gemacht, insbesondere bei der Index-Auswahl. Als Passivinvestor, der es nicht besser wusste, habe ich natürlich zunächst das Börsenbarometer bespart, das mir am präsentesten gewesen ist: den DAX. Und auch wenn unser heimischer Leitindex natürlich per se keine schlechte Wahl ist, hält er zumindest nicht, was ich mir ursprünglich mal versprochen habe.

Bei einer geringen Diversifikation von lediglich 30 Aktien und starken, zyklischen Geschäftsbereichen ist eine breite Branchenstreuung und eine ausgewogene Gewichtung hier schließlich nur begrenzt möglich. Es existieren jedoch andere Indizes mit deutlich mehr Vertretern, die hier möglicherweise eine bessere Wahl gewesen wären und reichlich mehr Diversifikation geboten hätten.

Auch wenn man es als ETF-Investor daher prinzipiell vorsichtig angehen möchte, existieren auch hier einige Dinge, die man beachten sollte. Und die einem Tausende Euro einbringen können, wenn man hier doch ein wenig um die Ecke denkt.

Mach meine Fehler doch einfach nicht

Wenn du daher am Beginn deiner Investorenkarriere stehst oder gerade den großen Zeh in diesen Teich steckst, sei schlau: Mach meine Fehler lieber nicht, denn ich habe für uns beide bereits Lehrgeld gezahlt.

Gut, die Zeit, die wir beide bereits nicht investiert haben, wird uns niemand mehr zurückgeben können. Allerdings kann auch das ein Mahnmal für Kinder, Enkel, Paten oder Bekannte sein, die möglicherweise ebenfalls diesen Fehler begehen wollen.

Fehler können daher Lehrgeld beinhalten. Das wiederum umso wertvoller wird, je mehr Menschen hiervon profitieren können.

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Vincent besitzt Aktien von BMW.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool empfiehl BMW.

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