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3 positive und wieder 1 negative Nachricht für die Wirecard-Aktie

Foto: Wirecard AG

Nur wenige Wertpapiere werden derzeit so kontrovers diskutiert wie die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie. Während einige vollkommen von deren guter Zukunft überzeugt sind, kommt auch immer wieder Kritik auf. Dennoch konnte der Konzern bisher alle Negativmeldungen entkräften oder glaubhaft widerlegen.

Wirecard hat jedoch versprochen, speziell in seine Prozesse zu investieren und zukünftig keine Zweifel mehr aufkommen zu lassen. Ungeachtet dessen verläuft die fundamentale Entwicklung weiterhin ausgesprochen gut.

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In dieser Woche hat der Zahlungsdienstleister wieder zwei bedeutende Kunden hinzugewonnen, aber auch wieder eine Negativschlagzeile entkräften müssen.

1. Singapurs führende Restaurantkette engagiert Wirecard

Asien ist in vielen Dingen heute schon Vorreiter, weil bestimmte Prozesse sofort auf dem neuesten Stand beginnen und nicht erst umstrukturiert werden müssen. Einer davon ist der Zahlungsverkehr, der hier zum Großteil bereits digital abläuft.

Die Paradise Group betreibt in Singapur und weiteren asiatischen Ländern etwa 110 Restaurants und möchte seinen Kunden auch bei der Zahlungsabwicklung den höchsten Service bieten. So können sie zukünftig per Kredit- und Debitkarte oder auch QR-Code zahlen, wobei Wirecard die Abwicklung übernimmt.

Speziell in Singapur (wo viele Millionäre leben) werden mit zunehmender Tendenz Restaurants besucht. 24 % essen sogar schon täglich außer Haus. Und wie die Paradise Group aus Erfahrung berichtet, zahlen immer mehr Kunden mit einer kontaktlosen Variante.

Wirecard hingegen besitzt die nötige Erfahrung, zählt schon viele Kunden mit ähnlichen Anforderungen und hat somit die passenden Lösungen parat. Darüber hinaus kann die Restaurantkette über Wirecards Plattform  auch Auswertungen vornehmen und so die Abläufe weiter verbessern.

2. Neukunde Nummer zwei ist Enuygun

Zwar wird man den Namen in Deutschland kaum kennen, aber in der Türkei ist die Gesellschaft mit monatlich über 17 Mio. Besuchen das führende Onlinereisebüro. Schon etwa 10 % aller türkischen Inlandsflüge werden über Enuygun abgewickelt. Zudem können über die Plattform Hotel- und Busreservierungen vorgenommen werden. Weltweit ist der Service auch über Wingie nutzbar.

Zukünftig wird Wirecard für dieses schnell wachsende Unternehmen den digitalen Zahlungsverkehr abwickeln und optimieren. Und bei zuletzt über 5 Mio. Flugbuchungen pro Jahr sind dies nicht wenige. Da immer mehr Kunden auf Onlinebuchungen umsteigen, wird auch über die kommenden Jahre mit Wachstumsraten von etwa 8 % gerechnet.

Für die Kunden verbessert sich in der Folge der Service, denn sie können nun mit geringem Aufwand schnell und einfach ihren Check-out vornehmen.

3. Softbank-Kooperation trägt Früchte

Die Zusammenarbeit mit Softbank (WKN: 891624) wird Wirecard ohne Zweifel eine noch bessere Marktstellung und ein höheres Ansehen verleihen. So ist nun eine erste geschlossene Kooperationsvereinbarung mit einer Softbank-Tochter wahrscheinlich erst der Beginn vieler weiterer Verträge. Deshalb könnte der Konzern auch bald wieder seine Wachstumsprognosen anheben.

Zudem wird durch die Softbank-Beteiligung über eine Wandelanleihe die Finanzkraft deutlich gestärkt, obwohl Wirecard auch ohne fremdes Geld bereits hohe Cashflows erzielt und wenig Geld für das weitere Wachstum benötigt.

Aber es kamen auch wieder neue Vorwürfe auf.

1. Bedeutende Tochterfirma nicht durch Wirtschaftsprüfer kontrolliert?

Im Zusammenhang mit einer Anleihen-Emission gab Wirecard in seinem Prospekt an, dass die Card Systems Middle East 2017 und 2018 selbst nicht von Wirtschaftsprüfern attestiert wurde. Diese Tochter steht jedoch für fast 60 % der 2018er-Konzerngewinne, weshalb sie nicht unwichtig ist.

Wirecard hat dazu Stellung genommen und erklärt, dass die Überprüfung der Zahlen im Rahmen des Konzernabschlusses stattfand, nun aber auch die Töchter selbst geprüft werden. Zudem musste der Konzern aufgrund von Formfehlern bei der Veröffentlichung seiner Halbjahreszahlen 2018 1,5 Mio. Euro an die BaFin zahlen. Das ist sicherlich weniger tragisch.

Um Anleger nicht zu verunsichern, kann und muss man dennoch von einem DAX-Konzern in diesen Punkten mehr erwarten.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

The Motley Fool empfiehl Softbank.

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