The Motley Fool

Thomas-Cook-Insolvenz: 3 Dinge, die jeder (!) Investor hiervon lernen sollte!

Foto: Public Domain

Die Insolvenz von Thomas Cook hat gewiss auch manchen Investor auf dem falschen Fuß erwischt. Einige glaubten vielleicht, hier in ein günstiges Unternehmen investieren zu können. Vielleicht haben langfristig orientierte Investoren sogar ursprünglich mal gedacht, bei Thomas Cook in einem aussichtsreichen Unternehmen ihr Geld gut anzulegen. Leider wurden wir zum Anfang dieser Woche eines Besseren belehrt.

Belehrt könnte hierbei ein interessantes Stichwort sein, denn solche Pleiten eignen sich immer vorzüglich, um auch als Nichtinvestierter Rückschlüsse zu ziehen. Werfen wir in diesem Sinne nun einen Blick auf Thomas Cook und schauen einmal, was wir von dieser im Nachhinein eigentlich nicht ganz überraschenden Insolvenz mitnehmen können.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Wo Rauch ist, da ist auch Feuer

Eine erste Sache, die Investoren von dieser Pleite lernen können, ist, dass man so manches Mal vorsichtig sein sollte, wenn es warnende Anzeichen gibt. Oder aus metaphorischer Sicht Rauch, der auf ein loderndes Feuer hinweisen kann.

Bei Thomas Cook gab es jedenfalls einige Anzeichen. Das Unternehmen steckte bereits in der Krise – ein sehr offensichtliches Anzeichen, wenn du mich fragst, allerdings gab es auch weitere Aspekte. Speziell die vielen finanziellen Mittel, die Thomas Cook einfach zu verzehren schien, hätten ein großes Mahnmal sein sollen. Denn immerhin hatte das Reiseunternehmen bereits 900 Mio. Euro erhalten, weitere 200 Mio. Euro sollten noch folgen, an denen es nun gehapert hat.

Wenn ein Unternehmen auf externe Geldgeber angewiesen ist, um sich selbst am Leben zu erhalten, ist das häufig bereits ein schlechtes Zeichen. Oftmals geht es dann lediglich um das nackte Überleben und eine Insolvenz ist dann oftmals nur noch eine Frage der Zeit. Wie eben bei Thomas Cook.

Es wird kompliziert, wenn die eigene Kraft nicht mehr reicht

Auch sollten Investoren vorsichtig werden, wenn die eigene Kraft für einen operativen Turnaround nicht mehr ausreichend ist. Die Unternehmensleitung befand sich bereits seit einiger Zeit unentwegt in Verhandlungen über Geld – ob mit Großinvestoren, Banken, Anleihegebern, hierbei schien letztlich jede Quelle recht.

Das eigene Geschäftsmodell ist unweigerlich ein wenig in den Hintergrund geraten. Wie soll es auch anders sein, wenn es finanziell brenzlig wird? Auch das ist ein wichtiges Mahnmal: Sofern ein Management oder ein Unternehmen alle eigenen Mittel ausgeschöpft hat, kann eine Insolvenz bloß noch eine Frage der Zeit sein.

Zumal andere bei dem Unternehmen durch bloßes Senken oder Heben des Daumens über das Schicksal entscheiden können. Eine verzwickte Situation, die entsprechend von Investoren nicht einmal mehr einschätzbar ist.

Günstig ist manchmal nicht günstig genug

Zu guter Letzt sollte uns die Aktie von Thomas Cook ebenfalls daran erinnern, dass günstig manchmal nicht günstig genug ist. Lange dümpelte das Papier im Pennystock-Bereich herum, nun ist es de facto wertlos. Selbst die vorherige Bewertung mit lediglich 0,04 Euro je Anteilsschein war daher im Grunde genommen noch zu teuer.

Eine Aktie kann, gerade in Krisenzeiten, im schlimmsten Fall auf 0,00 Euro fallen. Das sollten wir ebenfalls nie vergessen, insbesondere wo selbst im DAX so mancher Kandidat existiert, der von Tief zu Tief eilt und wo Investoren derzeit vielleicht überlegen, ob hier inzwischen das Tal der Tränen durchschritten ist.

Lerne auch, wenn du nicht betroffen bist!

Wenn du mich fragst, sind solche für einige Investoren schmerzhafte Kapitel daher immer eine Lehre – auch wenn man nicht betroffen ist. Im Vorfeld ging bei solchen Pleitekandidaten bereits einiges schief, das auch Anzeichen für andere Aktien und Unternehmen beinhalten dürfte. Entsprechend sinnvoll erscheint es für jeden Investor, hier ein eigenes Resümee zu ziehen.

Schließlich sind wir alle bei unserer langfristigen Investorenkarriere grundsätzlich nicht vor einem solchen Schicksal gefeit. Allerdings gewiss froh, wenn wir rechtzeitig die Kurve kriegen und nicht gänzlich in die Röhre schauen, wie nun so mancher Investor.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!