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Investoren, aufgepasst! So werkeln BASF und Gazprom jetzt an der Zukunft!

Foto: Getty Images

Die Aktien von BASF (WKN: BASF11) und Gazprom (WKN: 903276) haben durchaus so manche Berührungspunkte. Beide sind beispielsweise in die Nordseepipeline Nord Stream 2 verquickt. Zudem sind beide in potenziell ähnlichen, zumindest jedoch ähnlich zyklischen Geschäftsfeldern tätig – wobei sich BASF durch die Abspaltung von Wintershall immer mehr auf sein Chemiegeschäft konzentrieren möchte.

Immer weiter auseinander scheinen zudem aktuell die Strategien der jeweiligen Konzerne zu gehen. Gazprom ist gegenwärtig dabei, kräftig zu investieren, während sich BASF eher verkleinern und strategisch neu ordnen möchte.

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Erfolgsversprechend kann natürlich einiges sein und bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Schauen wir im Folgenden daher einmal, wie konkret die jeweiligen Pläne dieser spannenden Dividendenperlen aussehen.

Gazprom investiert in LNG

Wie Gazprom nun verkündete, werde man in ein weiteres, wichtiges strategisches Projekt investieren. Neben klassischen Pipelines, die insbesondere in das Reich der Mitte sowie in die Türkei fließen sollen, wird künftig in eine weitere Absatzmöglichkeit investiert: LNG.

Gazprom möchte bei dieser Investition rund 2 Mrd. US-Dollar in die Hand nehmen und diese in eine LNG-Anlage in Wladiwostok investieren. Mithilfe dieser Anlage sollen pro Jahr 1,5 Mio. Tonnen Flüssiggas bereitgestellt werden, die in Richtung Asien-Pazifik-Region fließen sollen. Durchaus ein bemerkenswerter Schritt.

In der Vergangenheit musste der russische Konzern sich nämlich bereits des Öfteren anhören, dass man diesen Markt weitgehend verschlafen habe. Ein Umstand, den man nun womöglich ausbügeln möchte, was dem Weltmarktführer gewiss so manche neue Chance verschaffen könnte.

Dass die Anlage zudem die strategische Richtung der Asien-Pazifik-Region ins Auge fasst, scheint hierbei ebenfalls sinnvoll. Bereits seit einiger Zeit erweist sich insbesondere China als wichtiger strategischer Partner und wohl künftiger Großabnehmer, der zumindest aus Absatzsicht die Weichen auf Wachstum stellen könnte.

Gazprom investiert somit mithilfe der LNG-Anlage in seine Zukunft. Sowohl Dividendenjäger als auch Investoren, die bei dieser günstigen Aktie auf die Fortsetzung des Turnarounds spekulieren, dürften diesen Schritt daher durchaus begrüßen.

BASF: Weiterer Verkauf kündigt sich an

Der DAX-Chemieriese BASF hingegen scheint einen weiteren Verkauf vorzubereiten. Nachdem das Pigmentgeschäft bereits in den vergangenen Wochen unter den Hammer gekommen ist, wird nun der Bereich der Ultrafiltrationsmembranen an den US-Konkurrenten DuPont abgestoßen.

Trotz der beeindruckenden Fortschritte, die das Team der Inge-GmbH (das Unternehmen, das diesem Bereich maßgeblich zugeordnet ist) geleistet habe, seien die Synergien eher gering gewesen, weshalb man sich nun zu einem derartigen Schritt entscheide, hieß es vonseiten der Verantwortlichen. Auch diese Veräußerung dürfte daher mehr oder minder im Kontext der Konzernumbaupläne gesehen werden.

Mit der Abspaltung des Ölgeschäfts hat BASF bereits vor einiger Zeit die ersten Schritte hin zu einem schlankeren und effizienteren Portfolio gestellt, mit dem Verkauf des Pigment- sowie nun des Ultrafiltrationsmembrangeschäfts dürften zwei weitere Bereiche folgen. Zudem wird noch immer darüber spekuliert, ob auch die Bauchemiesparte verkauft werden soll. Durchaus eine interessante Schlagzahl, die die Ludwigshafener im Kontext dieser Neuausrichtung an den Tag legen.

Letztlich könnte eine stärkere Fokussierung natürlich die Margen verbessern und bessere Ergebnisse in den strategisch wichtigen Bereichen liefern. Allerdings wird BASF hier – insbesondere in konjunkturell und handelspolitisch wieder besseren Zeiten – noch beweisen müssen, dass diese Maßnahmen Früchte tragen.

Zwei bemerkenswerte Schritte!

Nichtsdestoweniger zeigen beide Neuigkeiten, dass sich das Management der beiden Dividendenperlen effektiv mit der eigenen Zukunft auseinandersetzt, wobei die Mittel der Wahl hier divergieren. Letztlich wird jedoch die Zeit zeigen, was sich lohnt und welche Entscheidung im Endeffekt die gewünschten Erfolge liefern wird.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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