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Wie Siemens gleich 5-fach (!) vom Klimapaket der GroKo profitiert

Quelle: Siemens.com/presse

Das viel beachtete Klimapaket ist geschnürt und in der GroKo klopft man sich gegenseitig auf die Schultern, während es von allen Seiten Kritik hagelt. Industrie-, Sozial- und Umweltinteressen sorgsam abzuwägen ist eben komplizierter, als man sich wünschen mag.

Viele Börsenbeobachter stellen sich nun die Frage, welche Unternehmen von den geplanten Maßnahmen am stärksten profitieren könnten. Für mich steht ein Gewinner schon fest: Siemens (WKN: 723610). Aus einer ganzen Reihe von Gründen gehört die Siemens-Aktie deshalb aktuell zu meinen Favoriten.

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Mehr Züge

Die Mehrwertsteuer auf Zugtickets wird reduziert und die öffentliche Förderung des Schienenverkehrs geht ab 2021 hoch. Passend dazu hat die Deutsche Bahn nun eine Investitionsoffensive angekündigt. Davon fällt für Siemens absehbar eine Menge ab, da der Konzern sowohl bei der Signaltechnik als auch beim rollenden Material in der exklusiven Spitzengruppe mitspielt.

Wenn es der Bahn gelingt, tatsächlich ihren Marktanteil am Personen- und Güterverkehr zu steigern, dann wird Siemens sicherlich auch im Service- und Wartungsbereich mit wachsenden Umsätzen rechnen können.

Mehr Elektroautos

Strom soll billiger werden, Kraftstoff teurer und Ladesäulen zahlreicher. Jetzt, wo die deutschen Autokonzerne endlich bereit für die Elektromobilität sind, will die Regierung die gerade startende Modelloffensive aktiv unterstützen. Auch die Kaufprämie wird angehoben und verlängert. Hinzu kommen weitere steuerliche Vorteile sowie das Einräumen der Möglichkeit eigener Emissionsrichtlinien für Länder und Kommunen im Bereich des ÖPNV, einschließlich Taxi- und Mietflotten.

Das gleichzeitige Anfeuern von Angebot und Nachfrage dürfte seine Wirkung nicht verfehlen, weshalb wir voraussichtlich mit etwas Verspätung die 1 Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen sehen werden.

Für Siemens bedeutet das zunächst gute Umsätze mit Elektroantrieben, die im marktführenden Joint Venture mit Valeo (WKN: 854052) geliefert werden. Im zweiten Schritt kann der Konzern im Bereich der Ladeinfrastruktur auf vielfältige Weise profitieren und im dritten Schritt durch Technik, um in Stoßzeiten die Stromnetze zu entlasten.

Das andere große Joint Venture namens Fluence gehört bei großen stationären Batteriesystemen zu den Topplayern im Wettbewerb und kann eine wichtige Rolle dabei spielen, die immer stärkeren Verbrauchsschwankungen auszugleichen. Ergänzend dazu direkt im Anschluss noch mehr.

Mehr Windräder

Mehr Elektroautos bedeuten natürlich auch eine höhere Nachfrage nach Grünstrom. Dem trägt die Regierung Rechnung, indem sie onshore den Deckel bei der Windkraft aufhebt und offshore das Ausbauziel anhebt. Gerade bei Offshorewindparks ist Siemens Gamesa (WKN: A0B5Z8) besonders stark und kann daher auf milliardenschweres Zusatzgeschäft hoffen.

Für die Konzernmutter ergeben sich vielfältige weitere Potenziale. Beispielsweise müssen die Windfarmen an das Stromnetz angeschlossen werden und für die Nutzung von überschüssiger Leistung werden immer dringender intelligente Konzepte gebraucht. Siemens kann hier eine komplette Palette von Lösungen bieten, von Power-to-Heat-Kraftwerken und Power-to-Gas-Anlagen über Pufferbatterien bis hin zu virtuellen Kraftwerken und Smart-Grid-Technik.

Der geplante Börsengang von Siemens Powerhouse bekommt so schönen Rückenwind.

Mehr Effizienz

Profitieren wird darüber auch das Kerngeschäft rund um Digitalisierung und Automatisierung. Wenn nun der CO2-Preis Jahr für Jahr teurer wird und ab 2027 richtig ins Geld gehen könnte, werden sich viele Betriebe überlegen, wie sie ihre Energieeffizienz steigern können, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Egal ob Wohn- und Bürogebäude oder Fabriken: Siemens kann umfassend dazu beitragen, dass der Energieverbrauch nach unten geht, sei es mit smarter Software, effizienten Antrieben oder Regelungstechnik. Es wird sogar noch besser, weil unterm Stichwort „energetische Stadtsanierung“ auch die Kommunen eingebunden werden, sodass entsprechende Maßnahmen in einen größeren Kontext gestellt werden.

Hier geht einiges

Keine Frage, die Bundesregierung schreckt davor zurück, Klimapolitik gegen die Bevölkerung oder die Wirtschaft zu betreiben. Kurzfristig drohen keine größeren Einschränkungen für die Bürger, und die Unternehmen haben Zeit, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen. Gleichzeitig können Konzerne von der staatlich angeschobenen Nachfrage profitieren, wenn sie passende Produkte im Angebot haben.

Dazu gehört in besonderem Maße der Siemens-Konzern, der auf vielen Ebenen mit guten Geschäften kalkulieren kann. Da sowieso das Auftragsbuch in den meisten Segmenten prall gefüllt ist, stehen die Ampeln auch auf längere Sicht auf Grün, insbesondere wenn man bedenkt, dass das global aufgestellte Konglomerat auch in vielen Auslandsmärkten von den zunehmenden Klimaschutzanstrengungen partizipieren kann.

Während der Automobilindustrie trotz der staatlichen Förderung an anderer Stelle Einbußen drohen, kann Siemens nahezu ungebremst durchstarten.

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Ralf Anders partizipiert über ein von ihm betreutes Indexzertifikat an der Aktienentwicklung von Siemens, Siemens Gamesa und Valeo. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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