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Vorsicht, Einkommensinvestor! Diese 2 Dividendenaktien könnten massiv unterbewertet sein!

Foto: Getty Images

Unterbewertete Dividendenaktien sind der Traum vieler Einkommensinvestoren. Nicht nur, dass solche Dividendenperlen häufig hohe und konstante Ausschüttungen liefern können. Nein, oftmals stehen sie ebenfalls für einige nette Kursgewinne, die dadurch die Gesamtrendite noch einmal erhöhen. Wer könnte zu einem solchen Mix schon Nein sagen?

Nichtsdestoweniger sind unterbewertete Dividendenaktien in diesen Tagen nicht leicht zu finden. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf die Aktien von SSE (WKN: 881905) und der Münchener Rück (WKN: 843002) und schauen einmal, was genau diese zwei Aktien möglicherweise zu spannenden, unterbewerteten Kandidaten machen könnte.

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SSE: Konstanz ist eingepreist

Eine erste spannende Dividendenaktie, die derzeit unterbewertet sein könnte, ist die von SSE. Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen habe ich das eine oder andere Mal auf die spannende Dividende dieses britischen Versorgers hingewiesen. Immerhin schafft es das Unternehmen derzeit bei einer Ausschüttung von 0,98 Pfund Sterling für das vergangene Geschäftsjahr 2018 und einem Kursniveau von 12,40 Pfund Sterling auf eine beträchtliche Dividendenrendite von 7,90 %. Eine Ausschüttung, die zudem seit 20 Jahren nicht mehr gekürzt worden ist, was im Gesamtpaket bereits auf eine Unterbewertung hindeuten könnte.

Aber nicht bloß das. SSE kam im vergangenen Geschäftsjahr zudem auf einen durchaus beträchtlichen Gewinn je Aktie von 1,38 Pfund Sterling, die eindrucksvoll demonstrieren, dass die aktuelle Ausschüttungshöhe ausreichend vom Gewinn gedeckt ist. Außerdem beläuft sich hier das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis auf rund 9, was ebenfalls sehr preiswert ist.

In meinen Augen ist bei SSE derzeit eine Sache sehr deutlich eingepreist: Stagnation. Viele Investoren scheinen hier nicht damit zu rechnen, dass der Versorger künftig große Sprünge machen wird. Eine Ausgangslage, die günstig und interessant zugleich ist, denn immerhin reicht das operative Niveau aus, um hier stabile und verlässliche sowie möglicherweise bald adelige Dividenden bekommen zu können. Möglicherweise eine interessante, unterbewertete Ausgangslage, die durchaus einen genaueren Blick verdient haben könnte.

Münchener Rück: Wachstum ist noch nicht eingepreist

Eine zweite spannende Aktie, die selbst nach den Kursgewinnen der vergangenen Wochen und Monate noch immer unterbewertet sein könnte, ist die der Münchener Rück. Zunächst zu den Dividendenbasics: Zuletzt schüttete der DAX-Rückversicherer eine Dividende in Höhe von 9,25 Euro je Aktie an die Investoren aus, die bei einem derzeitigen Kursniveau von 232,10 Euro einer Dividendenrendite von 3,98 % entsprechen würde. Zudem gibt es hier eine interessante Historie von inzwischen einem halben Jahrhundert an ungekürzten Ausschüttungen gratis dazu.

Wenn wir einen Blick auf den 2018er-Gewinn je Aktie von 15,53 Euro werfen, stellen wir nicht bloß fest, dass die derzeitige Ausschüttung ebenfalls mehr als ausreichend von diesem Wert gedeckt ist. Nein, wir können uns zudem ein spannendes Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 15 errechnen, was auf ein moderates Bewertungsniveau hinweist. Vielleicht sogar günstig, wenn wir die weiteren Wachstumsambitionen des Rückversicherers bedenken.

Allein bis Ende des Geschäftsjahres 2020 möchte der Rückversicherer schließlich seinen operativen Gewinn von zuvor 2,3 Mrd. Euro auf 2,8 Mrd. Euro steigern. Das könnte das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf rund 12 senken, wobei Aktienrückkäufe und positive Überraschungen hier nicht einmal berücksichtigt sind. Möglicherweise ist bei der Münchener Rück daher derzeit, trotz der spannenden, zuverlässigen und noch immer hohen Dividende, der künftige Gewinnwachstumskurs noch nicht ganz eingepreist. Vielleicht sollte man daher auch hier als Foolisher, langfristig orientierter Investor einen genaueren Blick riskieren.

Unterbewertung kann viele Facetten besitzen

Wie wir unterm Strich sehen, kann eine Unterbewertung auch bei Dividendenaktien viele Facetten besitzen. Mal ist es eine preiswerte Bewertung, die selbst bei operativer Stagnation spannende, marktschlagende Renditen liefern könnte. Mal hingegen ein moderater Wachstumskurs, der vielleicht noch immer nicht ganz im Aktienkurs abgebildet worden ist. Die eine Unterbewertung scheint es daher auch bei Dividendenperlen nicht zu geben.

Jetzt liegt es aber an dir, Rückschlüsse für dich und dein Portfolio zu ziehen. Günstige Chancen existieren gewiss, aber reichen sie auch aus, um dich als kritischen Dividendenjäger zufriedenzustellen?

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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