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Thomas-Cook-Aktie stürzt ab: Müssen TUI-Investoren sich ebenfalls sorgen?

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Die Aktie des Reisedienstleisters Thomas Cook (WKN: A0MR3W) hat ein neues, schwieriges Kapitel durchlebt. Am vergangenen Freitag verlor das Papier dieses kriselnden Unternehmens erneut 20 % und stellte damit einen weiteren Tiefstwert in einem insgesamt sehr kritischen Geschäftsjahr auf.

Allein seit Jahresanfang verlor die Aktie von Thomas Cook inzwischen rund 90 % und liegt mit einer derzeitigen Notierung von lediglich 0,04 Euro im Pennystock-Bereich. Eine Entwicklung, die möglicherweise noch nicht zu Ende ist.

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Aber was waren die aktuellen Gründe für diese weiteren Kurskapriolen? Und müssen sich möglicherweise auch Investoren von TUI (WKN: TUAG00) sorgen, die bereits manches Mal in Sippenhaft genommen worden sind? Ein kleiner, Foolisher Faktencheck wird hier einige Antworten liefern.

Thomas Cook mit Finanzierungsproblemen

Wie Thomas Cook per Ende der vergangenen Woche mitteilte, werde man auf weitere finanzielle Hilfen angewiesen sein, um eine mögliche Pleite abzuwenden. Die Sanierung dürfte sich damit wieder einmal als teurer erweisen, als zunächst angenommen. Denn immerhin beziffert das Unternehmen die notwendigen finanziellen Mittel auf rund 200 Mio. Pfund Sterling, die für eine fragliche Trendwende nötig sind.

Diese weiteren Mittel dürften demnach zum bereits ausgehandelten Hilfspaket in Höhe von rund 900 Mio. Pfund Sterling hinzukommen, das das Unternehmen mit seinen Gläubigern und Investoren bereits ausgehandelt hat. Insbesondere der chinesische Mischkonzern Fosun steht hierbei immer wieder im Fokus der Spekulationen. Auch eine Übernahme könnte demnach im Bereich des Möglichen liegen, aber auch andere Optionen wie Anleihegläubiger und Banken seien noch immer denkbar.

Was diese aktuelle Meldung jedoch unterm Strich sehr deutlich zeigt, ist, dass Thomas Cook ohne externe Hilfen nicht mehr aus dem finanziellen Dilemma herauskommen kann. Eine Ausgangslage, die Investoren bedenken sollten, wenn sie sich hier auf eine heiße Spekulation einlassen wollen.

Und was ist jetzt mit TUI?

TUI befindet sich hingegen, glücklicherweise, kann man an dieser Stelle sogar sagen, doch in einer ganz anderen Situation. Zwar ist auch hier das aktuelle Geschäftsjahr 2018 bedingt durch die Boeing-Katastrophe sehr verfahren. Nichtsdestoweniger ist das Unternehmen, trotz massivem Kurseinbruch, alles anderes als akut pleitebedroht. Und noch immer profitabel.

Marktbeobachter rechnen gegenwärtig noch immer mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 0,64, was im Vergleich zur aktuellen Situation bei Thomas Cook wie eine Luxussituation erscheint. Auch die derzeitigen Sorgen, ob die üppige Dividende in Höhe von 0,72 Euro, die noch für das vergangene Geschäftsjahr 2018 ausgezahlt worden ist, konstant gehalten werden kann, erscheint hier daher wie ein Luxusproblem. Auch wenn die Aktie von TUI daher hin und wieder mal in einer etwas verfahrenen Handelsperiode in Anbetracht solcher Meldungen in Sippenhaft genommen wird, unterscheiden sich die jeweiligen operativen Ausgangslagen doch gewaltig.

Existenzielle Probleme vs. Nur-Probleme

Oder, um es anders auszudrücken: Während Thomas Cook derzeit um seine Existenz kämpft, hadert TUI lediglich, möchte man beinahe sagen, mit Problemen rund um Flugausfälle und fremdgesteuerte Ausfälle im eigenen operativen Geschäft. Das führt zwar momentan zu einem heftigen Beben, kann langfristig jedoch aus eigener Kraft wieder gedreht werden.

Thomas Cook ist hingegen eher mit Vorsicht zu genießen. Die Zukunft dieses Unternehmens scheint auf einem wackeligen, nicht zweifelsfrei klaren Fundament zu stehen, zumal externe Geldgeber für die Wende notwendig werden. Vorsicht könnte hier definitiv das Gebot der Stunde sein.

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Vincent besitzt Aktien von TUI. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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