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Commerzbank-Aktie: Neues zu Strategie 5.0 und Übernahmefantasie!

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Auch das aktuelle Börsenjahr ist nicht das der Commerzbank (WKN: CBK100). Ins neue Jahr gestartet bei ca. 5,70 Euro je Aktie, finden wir das Papier bei einem derzeitigen Kursniveau von 5,72 Euro (20.09.2019, maßgeblich für alle Kurse) eigentlich genau da wieder, wo es gestartet ist: am Tiefpunkt. Wobei das Geldhaus zwischenzeitlich sogar unter 5,00 Euro notierte, womit der Abwärtstrend in diesem Jahr sogar noch einen tieferen Tiefpunkt erreicht hat.

Das angeschlagene Geldhaus feilt noch immer am operativen Turnaround, aber trotz aller bisherigen Bemühungen scheint die Wende noch nicht geglückt zu sein. Vielleicht bis jetzt. Denn im Rahmen einer neuen Strategie mit dem wegweisenden Titel Strategieprogramm Commerzbank 5.0 plant die Bank erneut den Turnaround. Schauen wir mal, was sich hinter diesem Maßnahmenkatalog konkret verbirgt.

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So sehen die neuen Pläne aus

Wie die Commerzbank insbesondere hinsichtlich des Filialnetzes verkündete, könnten hier weitere Einschnitte bevorstehen. Zwar seien die bisherigen Commerzbank-Filialen eine feste Säule dieser Strategie, nichtsdestoweniger erspart das den bisherigen stationären Geldhäusern wohl nicht den Rotstift. Unterm Strich könnte ihm Rahmen der Strategie Commerzbank 5.0 nämlich rund ein Fünftel der bislang Eintausend Filialen wegfallen. Definitiv ein weiterer Einsparpunkt, den das kriselnde Geldhaus hier präsentiert hat.

Unvermeidbar, wie die Commerzbank in diesem Sinne ebenfalls bekannt gab, seien zudem Stellenstreichungen. Unterm Strich sollen rund 4.300 Vollzeitstellen im gesamten Konzern abgebaut werden, durch den geplanten Abbau in strategischen Bereichen beliefe sich die neue Summe allerdings netto auf 2.300 Stellen. Ein weiterer, größerer Bereich daher, der auch in der Vergangenheit bereits ordentlich ausgedünnt worden ist und wo jetzt erneut signifikante Einsparungen erzielt werden sollen.

Außerdem soll groß investiert werden. Bis zu 1,6 Mrd. Euro möchte das Geldhaus künftig in die Digitalisierung und IT-Infrastruktur sowie in Wachstumsprojekte investieren. Immerhin eine Maßnahme, die nicht durch das Schwingen des Rotstiftes definiert ist. So weit zu den wesentlichen Eckpfeilern dieses Papiers.

Auf Tuchfühlung zur Direktbanktochter

Ein weiterer Meilenstein dieser Neuausrichtung könnte zudem das Suchen der Nähe zu einer Konzerntochter sein. So überlege man, ob man die Verschmelzung mit der Direktbanktochter Comdirekt riskieren solle, um sich ebenfalls weiter zu sanieren. Gegenwärtig hält die Commerzbank noch immer einen Anteil von rund 82 % an der Tochtergesellschaft und man erwägt ein Angebot für die übrigen Aktionäre abzugeben, das möglicherweise rund ein Viertel über dem derzeitigen Marktwert liegt. Ein durchaus bemerkenswerter Schritt.

Sollte es zu diesem Zusammenschluss kommen, könnte das nämlich ein klarer Wink dahin gehend sein, dass die Commerzbank aus eigener Kraft sowie mit dem derzeitigen Geschäftsmodell keinerlei Aussicht hin zu einer Trendwende sieht. Das Direktbanking könnte demnach gewissermaßen das kostengünstigere Filetstück sein, das sich das kriselnde Geldhaus einverleiben möchte, um wieder in die Spur zurückzufinden.

Ein kleines bisschen Déjà-vu

Wenn du mich fragst, klingen die Maßnahmen, insbesondere die Einsparungen und die geplante Neuausrichtung mithilfe der Direkttochter, zwar interessant. Allerdings beschleicht mich an dieser Stelle ein kleines bisschen das Gefühl eines Déjà-vu.

Erst vor wenigen Jahren hat die Commerzbank schließlich ihre Strategie 4.0 bekannt gegeben und wollte per Ende 2020 mit Digitalisierungen, Einsparungen und Neukunden die operative Wende schaffen. Ersetze Neukunden durch Comdirekt, und wir haben wir an dieser Stelle das gleiche Gesamtpaket.

In meinen Augen bleibt das Geldhaus daher weiterhin im Krisenmodus. Möglicherweise gelingt zwar mit diesem Projekt und diesen Einsparungen der Turnaround, Wunder soll es ja schließlich immer mal geben. Sicher scheint das jedoch nicht zu sein.

Entsprechend sollten Investoren hier vorsichtig sein und sorgfältig abwägen, welche Maßnahmen und Ziele hier bloß gut klingen, und welche ein weiterer Maßnahmenkatalog sind, der auch nicht zum Turnaround reichen wird.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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