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Börse für Einsteiger: 3 Tipps, die dich zum besseren Investor machen

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Der Einstieg in die Börsenwelt ist nicht immer einfach, denn zu Beginn einer Karriere als Investor gibt es einiges zu lernen und auch Erfahrung kommt bekanntermaßen erst mit der Zeit. Erschwerend kommt hinzu, dass es unzählige halb seriöse Internetseiten gibt, die sich mit Geldanlage und Aktien befassen, bei denen oft mit gefährlichem Halbwissen jongliert wird.

Selbsternannte Finanzgurus versuchen den Markt zu timen oder geben Handlungsempfehlungen ab, mit denen man angeblich reich wird und keinerlei Risiko eingeht – das kann einen im Zweifelsfall jede Menge Geld kosten. Wenn du neu an der Börse bist und dir solche Aussagen über tolle Überrenditen ohne Risiko bekannt vorkommen, tu mir einen Gefallen und lies bitte weiter.

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Wir Fools legen großen Wert darauf, unternehmensorientiert und langfristig zu investieren. Grob gesagt heißt das, dass wir versuchen, großartige Unternehmen zu finden, von denen wir überzeugt sind, das sie eine glorreiche Zukunft vor sich haben. In solche Unternehmen möchten wir am liebsten ein Leben lang investieren – zumindest so lange, wie sich nichts Grundlegendes an unserer Investitionsthese ändert. In den folgenden Zeilen möchte ich dir drei Tipps mitgeben, die dich auf jeden Fall zu einem besseren Investor machen und dich womöglich vor Investitionsfehlern bewahren. Los geht’s!

Traue niemals nur einer Bewertungskennzahl

Es kann einen viel Geld kosten, wenn man einzelnen Bewertungskennzahlen zu viel Wert beimisst oder diese ohne den richtigen Kontext interpretiert. Ich habe zwar für meine nachfolgende Aussage keinen wissenschaftlichen Beleg oder eine Studie, die das bestätigt, aber ich würde sagen, dass die Kennzahl, die Börsenneulingen zu Beginn wohl am häufigsten unterkommt, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist.

Das würde mich zumindest nicht wundern, denn bei nahezu jeder Seite, wo man eine Aktie nachschlagen kann, wird das KGV zu der Aktie angegeben. Es handelt sich durchaus um eine praktische und vor allem schnell anzuwendende Bewertungskennzahl. Vereinfacht gesagt beschreibt das KGV, wie viel der Markt für jeden Euro Gewinn des betroffenen Unternehmens zu zahlen bereit ist.

Das hilft ungemein, um festzustellen, ob die jeweilige Aktie auf den ersten Blick über- oder unterbewertet ist. Sprich, ob der Markt bereit ist, viel pro Euro Gewinn zu zahlen oder eben nicht. Doch wie es an der Börse so ist, werden oft sehr günstig bewertete Unternehmen nicht ohne Grund zu günstig gehandelt und dynamisch wachsende Nebenwerte, die vielleicht eine goldene Zukunft vor sich haben, sehr teuer bewertet. Als smarter Investor kommt man hier einfach nicht daran vorbei, die eigene Analyse zu erweitern und mehr über diese Unternehmen zu erfahren.

Sei auf keinen Fall zu gierig

Oft liest man von sogenannten Kursraketen, schaut sich den Kursverlauf des jeweiligen Unternehmens an und man denkt sich: „Wow, ich muss noch heute zuschlagen, denn morgen ist die Aktie bestimmt doppelt so viel wert!“

Ohne das Unternehmen analysiert und festgestellt zu haben, dass die Aktie auch in Zukunft großes Potenzial hat, sollte man das nicht tun. Die Aktiencharts zeigen immer nur den Kursverlauf in der Vergangenheit an und nicht eine mögliche Zukunft. Keine Chartanalyse der Welt kann uns versichern, dass eine Aktie noch mal um 100 % steigt, nur weil sie das in der Vergangenheit getan hat.

Natürlich gibt es nicht nur Aktien, bei denen der Kurs attraktiv steigen könnte, nein, es gibt auch die Dividendenaktien, die besonders für Einkommensinvestoren interessant sind. Möchtest du dir also ein passives Nebeneinkommen durch attraktive Dividenden sichern, solltest du vor allem sichergehen, dass die Dividenden konstant und nachhaltig gezahlt werden.

Bedenke, dass hohe Dividendenrenditen von über etwa 6 bis zu 10 oder mehr % alles andere als sicher sein können. Die Dividendenrendite kann beispielsweise in dem Moment so hoch erscheinen, weil die Aktie sehr stark gesunken ist und die Berechnung der Dividendenrendite noch mit der letzten vorgenommenen Ausschüttung durchgeführt wird. Es gibt aber nahezu immer einen Grund, wieso eine Aktie auf Talfahrt geht – als cleverer Investor sollte man das überprüfen und sichergehen, dass die Auszahlung der Dividende nicht gefährdet ist.

Folge nie blind einem Rat

Du erinnerst dich sicher an die eingangs erwähnten dubiosen Internetseiten, oder? Die Personen, die dort ihre Meinungen kundtun, können durchaus mal recht mit dem haben, was sie schreiben. Aber darauf würde ich mich persönlich nicht verlassen.

Das gilt auch für Meinungen von Analysten, die bei großen Banken arbeiten. Diese kann man oft in den Nachrichten nachlesen, aber auch hier würde ich vorsichtig sein. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ein Analyst eine Aktie empfiehlt, und daraufhin tun das noch drei weitere Analysten – ein seltsamer Zufall, findest du nicht auch?

Meinungen von Analysten können auf jeden Fall hilfreich sein und Impulse bei Entscheidungen setzen, sollten aber die eigene Analyse niemals komplett ersetzen, schon gar nicht, wenn die Empfehlungen zu gut klingen, um wahr zu sein, und, oftmals schlecht recherchiert, irgendwo im Internet kursieren.

Foolishes Fazit

Es gibt als Börsenneuling so einiges mehr zu lernen und ich hoffe, dass dieser Artikel dir hilft, besser zu investieren. Wenn du diese drei Tipps beherzigst und vor allem selbst fundierte Analysen zu einem Unternehmen durchführst, bist du bereits auf einem sehr guten Weg. Und auf deinem ganz persönlichen Weg zum Starinvestor werden dich meine Foolishen Kollegen und ich auch weiterhin mit interessanten Artikeln rund um Aktien versorgen.

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