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Activision Blizzard: Die Aktie zieht wieder die Bullen an

Foto: Getty Images

Nach einem harten Jahr bekommt Activision Blizzard (WKN:A0Q4K4) endlich wieder ein paar Streicheleinheiten. Die harte Konkurrenz durch Branchenstars sowie das Aufkommen von Free-to-Play-Handyspielen ließen die Activision-Aktien in den vergangenen 52 Wochen bis zu 50 % fallen.

Aber das wiedererkeimte Interesse macht die Aktie zu einem überzeugenden Wert für potenzielle Investoren, die auf der Suche nach einem Schnäppchen sind.

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Der Releaseplan des Unternehmens für den Rest dieses Jahres sowie die begeisterten Reaktionen auf World of Warcraft: Classic bei den Spielern führten eine Reihe von Analysten zu dem Schluss, dass die Zukunft für das Unternehmen doch ziemlich vielversprechend ist.

Zwei weitere Analysten sprangen neulich auf den Zug auf und sprachen sich optimistisch für die Zukunft von Activision Blizzard aus.

Der Faktor WoW

Die rekordverdächtige Veröffentlichung von World of Warcraft: Classic Ende letzten Monats hat dem Unternehmen einen unerwarteten Schub gegeben. Die Veröffentlichung erfolgte zeitgleich mit dem 15-jährigen Jubiläum des Debüts des Spiels. World of Warcraft-Fans aller Altersstufen strömten ins Game, überlasteten die Server und verursachten stundenlange Backlogs. Das Spiel stellte am Eröffnungstag Rekorde auf der Videospiel-Streaming-Seite Twitch auf und zog innerhalb von 24 Stunden mehr als 6 Millionen Zuschauer an, wobei zur Spitzenzeit mehr als 1,1 Millionen das Spiel verfolgten.

Analyst Andrew Marok von Nomura Instinet stufte daraufhin die Aktie von Neutral auf Buy hoch: „Letzten Monat wurde World of Warcraft gestartet. Classic hat ein starkes, über den Erwartungen liegendes Engagement der Franchise vorangetrieben“, schrieb Marok an die Kunden.

„Dies bietet eine viel bessere Basis für die BlizzCon im November. Dort erwarten wir, dass eine World of Warcraft-Erweiterung für 2020 bekanntgegeben wird und mindestens entweder die von Diablo 4 (eher wahrscheinlich) oder Overwatch 2, die sich beide in der Entwicklung befinden“, schrieb Marok. Der Analyst lobte auch die anfänglich positive Aufnahme von Call of Duty: Modern Warfare 4, das in der Beta-Version veröffentlicht wurde.

Warten auf Call of Duty

Marok war nicht der einzige plötzliche Fan. Der Jefferies-Analyst Alex Giaimo hob sein Kursziel für Activision von 56 USD auf 65 USD an, nachdem er eine Umfrage unter mehr als 600 Spielern durchgeführt hatte, um das Engagement zu bewerten und ihr Interesse an dem bevorstehenden Zeitplan für Veröffentlichungen zu messen. Giaimo kam zu dem Ergebnis, dass Activision Blizzard nach wie vor ein Top-Pick im Bereich Gaming ist.

Eine der interessantesten Erkenntnisse der Studie war, dass 36 % der Befragten sagten, sie planen, Call of Duty: Modern Warfare 4 zu kaufen, wenn es am 25. Oktober veröffentlicht wird – was es zum meisterwarteten Spiel vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft macht.

Erste Berichte tröpfeln herein und bisher scheint Call of Duty ein weiterer Hit zu sein. Die beliebte Gaming-Nachrichtenseite Kotaku nannte den Gunfight-Modus in der Alpha-Version „schnell und süchtig machend“.

Die nötige Perspektive

Da sich in den letzten Wochen scheinbar alle Analysten hinter Activision gestellt haben, könnte man annehmen, dass sich dort groß etwas verändert hat – aber das ist einfach nicht der Fall. Auch wenn die Reaktionen der Gamer auf World of Warcraft: Classic und auf Call of Duty bemerkenswert sind, steht noch mehr auf dem Spiel.

Wahrscheinlicher ist, dass die negative Stimmung der Anleger einfach zu weit gegangen war, so dass das Unternehmen die Hälfte seiner Marktkapitalisierung verlor. Jetzt, bei der kleinsten guten Nachricht, stehen die Analysten Schlange – aus Angst, außen vor zu bleiben.

Langfristige Investoren, die während der harten Zeit von Activision im Jahr 2019 bis jetzt dabeigeblieben sind, wussten schon immer, dass es so schlimm gar nicht sein konnte.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien on Activision Blizzard. Danny Vena besitzt Aktien von Activision Blizzard.

Dieser Artikel erschien am 16.9.2019 auf Fool.com. Er wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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