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1 Dividenden-ETF mit 3,39 % Dividendenrendite, der dich in die ganze Dividendenwelt investieren lässt

Einkommensinvestoren, aufgepasst! Wer auf der Suche nach einem ETF ist, der möglichst diversifiziert, günstig und dividendenstark ist, sollte sich besser einen spannenden Namen merken: den des Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield.

Wie der Name bereits vermuten lässt, investiert dieser Passivfonds in globale Dividendentitel auf der ganzen Welt und hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Dividende in Höhe von 1,69 Euro ausgeschüttet. Ein Wert, der bei einem aktuellen Kursniveau von 48,90 Euro (17.09.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer durchaus attraktiven Dividendenrendite in Höhe von 3,39 % entsprechen würde.

Aber was kann dieser Passivfonds genau? Wo liegen Stärken und Schwächen? Und was müssen Investoren sonst noch über diesen auf den ersten Blick attraktiven Mix wissen? Lass uns diese und auch andere Fragen im Folgenden ein wenig näher beleuchten.

Der nähere Blick auf den Passivfonds

Wie wir zunächst rein formal bei diesem spannenden Dividenden-ETF festhalten können, handelt es sich hierbei um einen physischen, also voll nachbildenden Passivfonds, der explizit in Aktien investiert. Die Ausschüttungen werden hierbei effektiv ausgeschüttet und nicht reinvestiert, was Investoren eine durchaus attraktive Einkommensquelle ermöglicht.

Mit einem Fondsvolumen von knapp 800 Mio. Euro ist der Passivfonds zudem nicht gerade klein, was das Risiko einer Schließung ebenfalls minimieren sollte. Die jährliche Gesamtkostenquote lag im Jahr 2018 mit 0,29 % in einem fairen Rahmen, insbesondere für einen derartigen globalen und diversifizierten Mix. Prinzipiell scheint der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield somit über sehr interessante Möglichkeiten zu verfügen, die man sich als Passivinvestor, der sich auf Dividendenaktien spezialisieren möchte, durchaus einmal näher ansehen sollte.

Seit Anfang des Jahres ist der Kurs dieses Passivfonds zudem von knapp 43,00 Euro auf das aktuelle Niveau gestiegen. Wer daher die Korrektur zu Beginn des Börsenjahres genutzt hat, käme heute also auch auf eine durchaus interessante Kursrendite. So weit zu den Basics.

Der Blick in den ETF

Im Folgenden wollen wir uns mal ansehen, was denn überhaupt, bis auf spannende Dividenden, in dem Passivfonds steckt. Hierzu werfen wir einen Blick auf die regionale Verteilung, die Branchenverteilung und schauen uns auch einige der Top-Holdings dieses ETF an.

Wie wir mit Blick auf die regionale Verteilung leider zunächst feststellen müssen, existiert hier ein großer regionaler Schwerpunkt auf US-Aktien. Rund 38 % aller Aktien dieses Passivfonds kommen aus den USA, rund 10 % aus Großbritannien und weitere, regionale Schwerpunkte befinden sich mit 7 % in Japan, mit 5 % in der Schweiz und jeweils 4 % in Australien und Kanada. Deutsche Aktien schaffen es auf knapp 3,5 %.

Zudem scheint auch aus Sicht der Branchen eine gewisse Schwerpunktsetzung zu erfolgen. Finanzaktien sind hier ebenfalls mit knapp 30 % sehr stark vertreten, es folgen allerdings auch weniger zyklische Konsumgüter mit rund 15 % sowie Öl- und Gasaktien und Aktien aus dem Gesundheitswesen mit jeweils 10 %. Schwerpunkte sind daher auch branchentechnisch vorhanden, wobei man insbesondere die Finanzaktien auf dem Schirm haben sollte.

Beim Blick auf die jeweiligen Top-Holdings finden wir viele bekannte und vornehmlich US-amerikanische Werte wieder. Alleine in den Top 10 befinden sich beispielsweise Johnson & Johnson, Nestlé, Exxon Mobil, AT&T oder auch Royal Dutch Shell, die allesamt verschiedenen Bereichen zuzuordnen sind. Jedoch allesamt eins gemeinsam haben: nämlich grundsolide, starke und insbesondere verlässliche Dividenden. Es scheint daher, als bündele dieser Passivfonds trotz der krassen Schwerpunkte wirklich einen Großteil der Creme de la Creme der Dividendenaktien.

Schwerpunkte? Ja, aber …

Wie wir daher unterm Strich festhalten können, scheint der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield durchaus ein spannender ETF zu sein. Investoren sollten zu diesem Passivfonds zwar wissen, dass starke regionale und branchenabhängige Schwerpunkte vorhanden sind. Nichtsdestoweniger sind viele bekannte und insbesondere qualitativ hochwertige Dividendenperlen in diesem Fonds gebündelt, was einen durchaus interessanten Mix beinhalten könnte.

Mit einer Kostenquote von unter 0,3 % sowie einer Dividendenrendite von über 3 % können Einkommensinvestoren dabei trotz aller Branchen- und regionalen Risiken auf ihre Kosten kommen, was hier einen interessierten Blick durchaus rechtfertigen kann.

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Vincent besitzt Aktien von AT&T und Royal Dutch Shell. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson und Nestle.