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Wirecard-Aktie: Vergiss die Kritik! Jetzt geht es an die Vision 2025 (auch dank Softbank!)

Ei, was war das doch bloß für ein bewegter Mittwoch im Kontext der Aktie von Wirecard (WKN: 747206). Erst konnte der innovative Zahlungsdienstleister die Unterzeichnung der strategischen Kooperation mit der Softbank unter Dach und Fach bringen. Die wiederum ein wichtiger Wachstumstreiber sowohl in der Vergangenheit gewesen ist als auch in Zukunft noch ein gewisses Potenzial beinhalten könnte.

Dann wurden kleinere Bedenken in der überregionalen Wochenzeitung Die Zeit laut, wonach im Prospekt der Anleiheemission des innovativen Zahlungsdienstleister irgendwelche Ungereimtheiten aufgetaucht sind. Speziell die Prüfverfahren rund um Tochtergesellschaften in Dubai schienen Gegenstand der Berichterstattung gewesen zu sein. Hierauf haben wir Fools jedoch in einem gesonderten Beitrag hingewiesen.

Und zu guter Letzt und als mögliche Reaktion auf diese Kritik hat Wirecard-Chef Braun einen weiteren spannenden Einblick gegeben. Demnach könnte eine weitere wegweisende Prognose nach der inzwischen wohl als konservativ geltenden Vision 2020 ebenfalls angepasst werden. Lass uns auch diesen Schritt im Folgenden noch ein wenig näher beleuchten.

Vision 2025 steht jetzt auf dem Prüfstand

Wie der Manager des innovativen Zahlungsdienstleisters nun bekräftigte, könnte eine Anhebung der Langfristziele möglicherweise kurz bevorstehen. Speziell die sogenannte Vision 2025 scheint hierbei im Fokus des Managements zu stehen, die nun ebenfalls zu vorsichtig sein könnte, was möglicherweise weitreichende Folgen für die Beurteilung der Chancen des innovativen Zahlungsdienstleisters beinhalten dürfte.

Bislang ist Wirecard schließlich davon ausgegangen, dass man bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 ein Transaktionsvolumen in Höhe von 710 Mrd. Euro abwickeln wird. Dabei sollen unterm Strich Umsätze in einer Größenordnung von 10 Mrd. Euro hängen bleiben und ein Ergebnis in Höhe von 3,3 Mrd. Euro generiert werden. Zahlen wohlgemerkt, die für die kommenden Jahre noch reichlich Wachstum beinhaltet hätten, selbst ohne eine weitere Anhebung.

Speziell die verbesserten Wachstumschancen durch die Softbank hätten nun zu einer veränderten Einschätzung geführt, was die langfristigen Ziele anbelangt. Konkrete Zahlen wollte Braun in diesem Kontext zwar noch nicht nennen. Allerdings können wir wohl beim Kapitalmarkttag am 8. Oktober mit weiteren Erkenntnissen diesbezüglich rechnen. Investoren müssen sich daher für ein neues Update nicht mal mehr einen Monat lang gedulden.

Welche Auswirkungen wird das haben?

Die Auswirkungen einer solchen Anpassung sind aktuell natürlich noch schwierig vorherzusehen und dürften wohl mit der Qualität der jeweiligen Erhöhung der eigenen Erwartungen zusammenhängen. Nichtsdestoweniger ist das insgesamt als ein positives und zuversichtliches Signal zu werten, auch wenn Details hier natürlich noch Mangelware sind.

Allerdings hatte auch die bisherige Vision 2025 durchaus das Zeug, den innovativen Zahlungsdienstleister in den kommenden Jahren weiterhin zu beflügeln. Immerhin wird Wirecard aktuell lediglich mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von knapp unter 20 Mrd. Euro bewertet. Entsprechend schien schon damals ein günstiges Bewertungsniveau langfristig wahrscheinlich, sofern der innovative Zahlungsdienstleister diese Versprechen wird wirklich einhalten können.

Um das an dieser Stelle noch einmal zu betonen: Beim aktuellen Bewertungsniveau würde Wirecard per Ende des Geschäftsjahres lediglich mit dem Zweifachen der Umsätze sowie dem Sechsfachen der Ergebnisse bewertet werden. In Anbetracht des weiteren möglichen Wachstums auch über diesen Zeitraum hinaus wäre ein solches Niveau wohl wirklich ein echter Schnapper.

Ein positives Signal, definitiv!

Dass Wirecard innerhalb so kurzer Zeit seine Vision 2020 und möglicherweise auch seine Vision 2025 in lediglich einem Monat anheben wird, sollten wir daher als positives Zeichen werten. Die bisherige Wachstumsgeschichte hat inzwischen wohl weiter an Fahrt aufgenommen. Insbesondere die starken, namhaften und qualitativen Kooperationen der vergangenen Wochen dürften hier wohl nun zu einer Neueinschätzung führen.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.