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Geoengineering zur Rettung vor der Klimakatastrophe: Mit BASF, Covestro und diesen 3 weiteren Aktien kann man hier investieren

Foto: Getty Images

Die Klimakrise verschärft sich zusehends und drastische Maßnahmen rücken so langsam in den Mittelpunkt der Diskussion. Windräder, Aufforstung und Wasserstoff werden es alleine nicht richten können. Aber wer hat passende großtechnische Lösungen in petto und wo locken interessante Investitionsgelegenheiten? Dieser Frage bin ich einmal nachgegangen und zum Schluss gekommen, dass Aktien etwa von Covestro (WKN: 606214) und BASF (WKN: BASF11) zu den möglichen Profiteuren gehören.

CO2 ist nur eines von vielen Problemen

Politiker bringen die Probleme dieser Welt gerne auf eine simple Formel und die heißt beim Klimathema Kohlendioxid, kurz CO2. Der Ausstoß dieses Gases muss gesenkt werden, dann sei die Welt gerettet — bzw., besser gesagt, würde sich die Erhitzung der Welt auf ein für die menschlichen Lebensgrundlagen noch erträgliches Maß beschränken.

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In Wirklichkeit sehen wir uns einem ganzen Strauß an Gefahren gegenüber und jede davon braucht andere Lösungsansätze. Ich denke dabei an Artensterben, Trinkwasserknappheit, Plastikverschmutzung, vergiftete und ausgelaugte Böden, Feinstaub usw.

Für einiges davon gibt es bereits Lösungen, die aber im Widerspruch zu anderen Zielen stehen. So könnte zum Beispiel Trinkwasser für alle unter großem Einsatz von fossiler Energie erzeugt und über ein weitverzweigtes Pipelinesystem zu den Verbrauchern gepumpt werden. Das geht, aber es kostet nicht nur Unmengen an Geld, sondern verursacht auch wahnsinnig viel CO2-Emissionen.

Auf ähnliche Weise könnte man über den massiven Einsatz von Chemie, Filtern und Absauggebläsen sicherlich die Feinstaubkonzentrationen stark senken, aber auch das hätte wieder einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge, der auf das Klima schlägt. Zudem steht weniger Geld etwa für erneuerbare Energien zur Verfügung, wenn mehr Ressourcen zur Lösung der anderen Probleme eingesetzt werden.

Sowieso ist jedoch Skepsis angebracht, ob der Effekt der Energiewende groß genug sein wird, um die Katastrophe abzuwenden. Beispielsweise führen beschleunigte Investitionen in Wind und Solar zunächst selbst zu erhöhtem Energieverbrauch für die energieintensive Fertigung und Logistik der Komponenten. Außerdem können diese Anlagen in der Folge kaum das ausgleichen, was über die letzten Monate allein schon über Waldbrände weltweit in die Luft gepustet wurde.

Eine neue Priorisierung könnte erforderlich sein

Mit einer drastischen Verhaltensänderung der Weltbevölkerung ist ebenso wenig zu rechnen. Es wäre natürlich wünschenswert, dass mehr Menschen einen nachhaltigeren Lebensstil annehmen mit mehr Fahrrad, Pflanzenkost und Leitungswasser statt Flugzeug, Fleisch und Plastikflasche. Aber wird es ausreichen, werden genug Leute mitmachen? Schwierig.

Die CO2-Reduktionsziele sind schön und gut, aber die Extremereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass auch viel höhere Investitionen in die Prävention und Folgenabmilderung erforderlich sind. Feinstaub in der Luft sowie Plastik und Gifte in der Nahrungsmittelkette sind ernsthafte Probleme, aber die meisten Menschen kommen damit ganz gut zurecht und flüchten deshalb nicht aus belasteten Städten wie etwa Stuttgart. Anders sieht es bei Trinkwassermangel aus.

Deshalb gehe ich davon aus, dass in diesen Bereich in Zukunft viel größere Geldsummen fließen werden. Trotzdem muss allerdings gleichzeitig die Aufheizung der Erde irgendwie gestoppt werden, weil die Klimaveränderungen sowohl Überschwemmungen als auch Trockenzeiten verstärken — und zusätzlich das Artensterben anfeuern.

Letztes Mittel: Geoengineering

Wenn die Verhaltensänderung der Menschen und Investitionen in Effizienztechnologien (wie zu erwarten) nicht ausreichen, dann bleibt als letztes Mittel Geoengineering. Kürzlich wurden führende Klimaforscher zu ihrer Meinung dazu befragt. Viele gaben sich skeptisch, allerdings kam heraus, dass diejenigen, die aus besonders stark bedrohten Ländern stammen, durchaus Sympathien für solche einschneidenden Maßnahmen haben.

Die Vorschläge sind vielfältig, vom Einbringen von Stoffen in die Stratosphäre zur Reduktion der Sonneneinstrahlung über die Erhöhung der Wärmeabstrahlung durch das Aufhellen von Oberflächen bis hin zur partiellen Abdunklung mit Objekten im Weltraum. Auch verschiedene Methoden, um der Luft das CO2 beschleunigt zu entziehen und einzulagern, werden diskutiert.

Kann man hier investieren?

Ich gehe davon aus, dass alles, was mit Verdunkeln und Partikeln in höheren Sphären zu tun hat, weder besonders aussichtsreich ist noch einen großen Markt darstellt. Zudem bedeutet weniger Sonne weniger Solarstrom und das kann auch nicht wirklich gewollt sein. Besser sieht es bei den Maßnahmen zur Erhöhung der Reflexionsfähigkeit der Erdoberfläche aus, welche zumindest auf regionaler Ebene positive Resultate versprechen und die konventionellen Klimaschutzanstrengungen gut ergänzen könnten.

Für mich steht fest: Zuerst müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um den weiteren Temperaturanstieg zu begrenzen. Danach müssen die Treibhausgase der Atmosphäre nachhaltig entzogen werden und wenn das gelungen ist, schaffen wir es vielleicht auch noch, das Artensterben einzudämmen sowie die Vergiftung, die Vermüllung und den Feinstaub zu reduzieren.

Da also die Erderwärmung am wichtigsten und dringlichsten ist und die CO2-Einsparungen und Aufforstungsprogramme alleine sehr wahrscheinlich nicht ausreichend sein werden, würde ich auf absehbare Zeit mit einer Europäischen Richtlinie zur Aufhellung von Dächern, Straßen und Brachflächen rechnen. Dass andere Länder und Regionen dem Beispiel folgen würden, ist absehbar.

Ähnlich wie bereits bei der Gebäudedämmung dürften sich dann wieder großartige Geschäftsmöglichkeiten für Lieferanten von passenden Materialien ergeben. Erneut dabei wäre BASF, diesmal mit seinem Coating-Segment. Noch stärker im Bereich Beschichtungen, Lacke und Ähnliches engagiert sind Covestro, Akzo Nobel (WKN: 914188) und PPG Industries (WKN: 852026). Wahrscheinlich sind auch Baustoffkonzerne wie Saint Gobain (WKN: 872087) in der Lage, passende Lösungen zu entwickeln. Es gibt noch Hoffnung … Lass uns zumindest schon mal unser Anlagedepot klimafest machen.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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