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EZB drückt Zinsen: Warum die Aktien der Münchener Rück, der Deutschen Euroshop und von Royal Dutch Shell jetzt interessant(er) werden!

Mario Draghi hat es zum Abschluss also noch einmal getan. Der scheidende Währungshüter hat im Rahmen der aktuellen EZB-Zinssitzung noch einmal um zehn Basispunkte an der Zinsschraube gedreht. Banken, die bei der europäischen Zentralbank ihr Geld parken wollen beziehungsweise müssen, bezahlen nun einen Einlagezins in Höhe von 0,5 %.

Gleichzeitig hat der Währungsweise auch die Anleihekäufe wieder aufgenommen. Unsere europäische Zentralbank wird demnach in den kommenden Monaten wieder damit beginnen, Anleihen in einem Umfang von bis zu 20 Mrd. Euro pro Monat zu kaufen. Für alle Sparer heißt das wohl vor allem eins: Die Zeit der ultralockeren Geldpolitik und niedrigen Zinsen ist noch lange nicht vorbei, sondern geht nun in eine neue Runde.

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Wer auf der Suche nach spannenden und renditeträchtigen Alternativen ist, könnte jedoch einen Blick auf die Aktien der Münchener Rück (WKN: 843002), der Deutschen Euroshop (WKN: 748020) und von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) werfen. Schauen wir im Folgenden einmal, inwiefern diese drei heißen Dividendenperlen zumindest gewissermaßen zum Zinsersatz taugen.

1. Münchener Rück

Eine erste Aktie, die alle eifrigen Sparer in den Zeiten der niedrigen Zinsen getrost in Erwägung ziehen können, ist zunächst die der Münchener Rück. In diesem Jahr zahlte der Rückversicherer nämlich eine Dividende in Höhe von 9,25 Euro je Anteilsschein an seine Investoren aus, was bei einem derzeitigen Kursniveau von 229,40 Euro (12.09.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite in Höhe von 4,03 % entsprechen würde.

Allerdings sind es nicht bloß die knapp über 4 % Dividendenrendite, die dieses Dividendenurgestein so interessant machen, sondern auch die Historie des Konzerns. Seit dem Jahre 1969 und somit seit mehr als einem halben Jahrhundert zahlt der Rückversicherer nämlich stets eine konstante Dividende aus, weshalb wohl bereits so mancher Sparer auf der Suche nach ein wenig Rendite auf diese zuverlässige Dividendenperle setzt.

Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie von 15,53 Euro scheint die Dividende angesichts eines Ausschüttungsverhältnisses von knapp 60 % ebenfalls sehr sicher zu sein. Hier spricht daher weiterhin vieles dafür, dass die Münchener Rück ein erster, spannender Kandidat für einen gewissen Zinsersatz sein könnte.

2. Royal Dutch Shell

Eine zweite Aktie, die in diesem Sinne ebenfalls als gewisser Zinsersatz taugt, ist die von Royal Dutch Shell. Der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti zahlt nämlich bereits seit dem Jahre 1945 eine stets konstante Dividende an die Investoren aus und kommt somit seit fast 75 Jahren auf Dividendenausschüttungen, die quasi in Stein gemeißelt sind.

Momentan winkt hier zudem eine nette und zugleich hohe Dividendenrendite für alle Zinsjäger. Bei momentanen quartalsweisen Ausschüttungen in Höhe von 0,47 US-Dollar können Investoren hier nicht bloß alle drei Monate einen Teil der Gesamtrendite einstreichen, nein, bei einem derzeitigen Kursniveau von 25,90 Euro je B-Aktie schafft es die Aktie auf eine Dividendenrendite von 6,59 %. Mal ganz im Ernst: Wann haben wir das letzte Mal so hohe Zinsen gesehen?

Mit den Ölpreisen ist es zwar gegenwärtig genauso ein Auf und Ab wie mit den Aktienkursen gängiger Öl- und Erdgaskonzerne, nichtsdestoweniger hat Royal Dutch Shell bereits bewiesen, dass man auch in Krisenzeiten stets konstante Dividenden zahlen kann. Wen daher die Volatilität und die Abhängigkeit vom Schwarzen Gold nicht stören, kann als künftiger Dividendenjäger hier gewiss einen genaueren Blick riskieren.

3. Deutsche Euroshop

Zu guter Letzt besitzt auch die Deutsche Euroshop eine ähnlich interessante Dividendenhistorie wie die beiden vorherigen Aktien. Allerdings mit gewissen Einschränkungen, denn da die Deutsche Euroshop erst seit dem Jahre 2001 börsennotiert ist, können wir hier erst auch seit diesem Zeitpunkt die Konstanz der Ausschüttungen messen.

Seit diesem Datum hat die Deutsche Euroshop allerdings noch kein einziges Mal aus der Sicht der Dividenden ihre Investoren enttäuscht, sondern die eigene Ausschüttung zumindest konstant gehalten. Oder, anders ausgedrückt, die Konstanz der Dividende ist in diesem Jahr quasi volljährig geworden, was ebenfalls ein sehr starker Indikator für die weitere Dividendenentwicklung sein dürfte.

Zuletzt wurde übrigens für das vergangene Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 1,50 Euro je Aktie an die Investoren ausgeschüttet, was bei einem derzeitigen Kursniveau von 24,34 Euro einer ebenfalls üppigen Dividendenrendite in Höhe von 6,16 % entsprechen würde. Wer daher auf der Suche nach einem hohen, verlässlichen Zinsersatz ist, kann auch hier einen genaueren Blick riskieren.

Zinsersatz mit einem gewaltigen Aber!

Die aktuellen Zinspläne von Draghi und der EZB scheinen daher eine Sache sehr klarzumachen: Sparer, die auf eine Zinswende spekulieren, werden auch weiterhin in die Röhre schauen. Zum Glück existieren mit spannenden und zuverlässigen Dividendenaktien wie denen von Royal Dutch Shell, der Münchener Rück oder auch der Deutschen Euroshop gewisse Ausweichmöglichkeiten, allerdings sollten Dividendenjäger hier einiges bedenken.

Dividenden sind keine Zinsen und Aktien sind und bleiben volatile Investitionsobjekte. Wer daher einen Zinsersatz in Dividendenaktien sucht, sollte einige Zeit mitbringen, um auch mal schwächere Marktphasen aussitzen zu können, um langfristig eine positive Rendite zu erhalten. Ganz so einfach, flexibel und risikolos wie Zinsen es einst waren, sind Dividendenaktien nämlich beim besten Willen nicht.

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Vincent besitzt Aktien der Deutsche Euroshop, der Münchener Rück und von Royal Dutch Shell. The Motley Fool empfiehlt Deutsche Euroshop.

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