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Kommt nun in Deutschland die Wasserstoffrevolution und welche Aktien könnten profitieren?

Foto: Van Hool NV

Länder wie Südkorea, Japan, China, Norwegen, Schweden oder Österreich setzen zukünftig verstärkt auf Wasserstoff. In Deutschland hielt man sich bisher zurück und beobachtete. Nun ist jedoch an verschiedenen Regierungsaussagen und -projekten sowie an Maßnahmen von Verkehrsunternehmen erkennbar, dass auch Deutschland nachlegen wird.

Welche dies sind und welche Firmen profitieren, kannst du hier nachlesen.

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Die Regierung stärkt die Förderung

Kanzlerin Dr. Merkel kündigte kürzlich auf der Luftfahrtkonferenz in Leipzig eine Wasserstoffstrategie an. Ende des Jahres wird ein entsprechender Plan erwartet. Flugzeuge können nicht mit tonnenschweren Batterien fliegen und deshalb setzt die Branche auf synthetische Kraftstoffe, bei denen auch Wasserstoff eine Rolle spielt.

Auch das Wirtschaftsministerium fördert zunehmend Projekte zur Erzeugung, Speicherung und Verwendung von Wasserstoff im industriellen Maßstab. Ein Beispiel ist das Projekt „Reallabor Westküste 100“, bei dem neun verschiedene Firmen zusammenarbeiten. Zudem sollen für die Wasserstoffforschung innerhalb der Regierungsperiode 2,3 Mrd. Euro bereitgestellt werden. Dies ist ein eindeutiges Bekenntnis.

Bisher verfügt Deutschland mit gerade einmal 74 Wasserstofftankstellen über ein schmales Netz. Auch dies könnte eine Förderung der Regierung ändern.

Hamburg baut die weltgrößte Elektrolyseanlage

Wasserstoff kann nicht nur für Fahrzeuge genutzt werden, sondern auch zur Speicherung von erneuerbaren Energien. Dies war lange Zeit ein zentrales Problem des Ökostroms, was nun zunehmend gelöst werden kann.

Hamburg geht voran und baut mit einer 100-Megawatt-Elektrolyse- die weltgrößte Anlage seiner Art. Besonders in Norddeutschland wird sehr viel Windenergie erzeugt, deren Speicherung und Transport bisher schwierig war. Über die Erzeugung von Wasserstoff durch Windkraft kann dieses Problem gelöst werden. Dieser wiederum kann für sehr viele verschiedene Bereiche verwendet und auch gelagert werden. Die norddeutschen Bundesländer und die Niederlande sind sich hierüber einig.

Bayern schließt Wasserstoffbündnis

Auch in Bayern möchte man die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff fördern und unterstützt deshalb eine Zusammenarbeit zwischen Schaeffler (WKN: SHA015), weiteren Firmen, Kommunen und der Wissenschaft zur Erforschung und Entwicklung der Technologie.

Schaeffler-Vorstand Peter Gutzmer geht fest davon aus, dass reine batteriegetriebene Fahrzeuge nicht alle Probleme lösen werden. Besonders bei großen, schweren Fahrzeugen und langen Strecken oder auch Flugzeugen sind Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe praktikabler. So kann Wasserstoff auch als Basis für synthetische Kraftstoffe genutzt werden.

Bayern hat die Bedeutung von Wasserstoff in der Energiewirtschaft verstanden und möchte deshalb nun bei der Erforschung und Entwicklung von Wasserstofflösung führend werden. Schaeffler hat sich schon länger auf Komponenten der Brennstoffzelle spezialisiert. Dazu gehören Bipolarplatten, elektronische Steuerungen, Wälzlagerlösungen und Thermomanagementmodule.

Flixbus setzt auf Wasserstoff

Unternehmen zeigen am einfachsten, welche Technologien wo am besten funktionieren. Bisher hat Flixbus batteriegetriebene Busse getestet, wird zukünftig aber auf Wasserstoff setzen, weil es darin Vorteile sieht. So nimmt eine Betankung, ähnlich wie bei Benzin, nicht sehr viel Zeit in Anspruch, das Fahrzeug wird nicht unnötig schwer und die Reichweite wird auf mindestens 500 Kilometer erhöht. Zudem ist Flixbus die beträchtliche Umweltbelastung bei der Batterieherstellung unangenehm.

Das Busunternehmen hat sich deshalb mit der privaten Firma Freudenberg Sealing Technologies zusammengeschlossen, die auf Brennstoffzellen und Batterien spezialisiert ist. Geplant ist ein Hybridbus, der sowohl eine Brennstoffzelle als auch Akkus kombiniert.

Welche Unternehmen profitieren könnten

Tatsächlich gibt es sehr viele Firmen, die entweder an der Herstellung von Brennstoffzellen oder an der Produktion von Wasserstoff beteiligt sind. Viele kleine Unternehmen wie Nel (WKN: A0B733), Plug Power (WKN: A1JA81) oder PowerCell Sweden (WKN: A14TK6) können über lange Zeit eventuell die höhere Rendite erbringen, erzielen aber alle noch keine Gewinne und sind deshalb risikoreicher. Sie sind eher für Trader geeignet.

Investoren könnten deshalb auch auf große Firmen wie Air Liquide (WKN: 850133), Linde (WKN: A2DSYC) oder Weichai Power (WKN: A0M4ZC) setzen, die bereits Gewinne erwirtschaften und breiter aufgestellt sind.

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Christof Welzel besitzt Air Liquide-Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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