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BASF-Aktie: Was hat sich in den vergangenen Wochen verändert?!

Foto: Ralf Anders

Dass die Aktie des DAX-Chemieriesen BASF (WKN: BASF11) in diesem Jahr einfach nicht in Topform ist, werden viele Investoren inzwischen in ihrem eigenen Portfolio bereits festgestellt haben. Nichtsdestoweniger stieg das Papier des Ludwigshafener Konzerns seit Mitte des Monats August von 56,20 Euro auf das aktuelle Kursniveau von 60,18 Euro (30.08.2019, maßgeblich für alle Kurse). Immerhin ein Kursplus von rund 7 %.

Viele Investoren dürften sich inzwischen daher wieder fragen, ob die Aktie des Chemiekonzerns vor dem Turnaround steht, wobei natürlich die Frage wichtig ist, was sich inzwischen verändert hat. Oder ob sich überhaupt etwas verändert hat.

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Werfen wir in diesem Sinne nun also einen Blick in den Rückspiegel und schauen einmal, was Investoren zu den vergangenen Wochen wissen müssen. Und wie hier eine finale Bewertung aussehen könnte.

Vieles ist noch immer beim Alten

Um eine erste, grundsätzliche Sache gleich zu Beginn vorwegzunehmen: Viele der grundsätzlichen Chancen und Risiken sind noch immer weitgehend unverändert. Die derzeitige Prognose, die bei BASF einen erheblichen Gewinneinbruch vorsieht, ist immer noch gültig. Die Aktie des Chemieriesen dürfte daher gemäß der eigenen Prognose voraussichtlich noch immer auf einen Gewinn kommen, der sich irgendwo im Bereich von 3,60 Euro je Aktie abspielen wird. Voraussichtlich, wie gesagt.

Viele Faktoren im Chemiemarkt sind hierbei ebenfalls noch immer unverändert. Der Handelskonflikt kreist noch immer um die Gemüter der zyklischen Branchen. Ein Ende ist hier nicht abzusehen, zumal US-Präsident Trump nach ursprünglich mal versöhnlichen Worten mit neuen Zöllen gedroht hat. Die wiederum Vergeltungsmaßnahmen nach sich gezogen haben, die ein schnelles Ende dieser Episode unwahrscheinlich werden lassen.

Auch die aktuelle konjunkturelle Lage bleibt angespannt. Neben dem Handelskonflikt könnte die inverse Zinskurse auf eine Rezession schließen lassen. Auch ein solches wirtschaftlich schwächeres Szenario könnte daher auf die Gemüter der Investoren drücken, wobei inzwischen einige negative Entwicklungen bereits eingepreist sein dürften.

Es gibt auch Positives!

Nichtsdestoweniger gibt es auch positive Neuigkeiten im Kontext der BASF-Aktie. Insbesondere was den Konzernumbau anbelangt, scheinen die Ludwigshafener mit wesentlichen Fortschritten bei strategisch unwichtigen Marken voranzukommen. Mit dem Segment der Pigmentchemie ist ein Bereich erst kürzlich für rund 1 Mrd. Euro unter den Hammer gekommen.

Die Sparte der Bauchemie soll folgen und könnte womöglich eine Summe von 3 Mrd. Euro erzielen. Auch wenn die Veräußerung dieser Bereiche vielleicht kleinere Lücken in die Umsatzentwicklung reißen könnte, scheint BASF mit solchen Teilabgängen profitabler werden zu wollen, was langfristig natürlich einen Wachstumskurs operativ und aus Sicht der Profitabilität verstärken kann.

Zu guter Letzt sind die Ludwigshafener ebenfalls darum bemüht, trotz des aktuell turbulenten Marktumfeldes Konstanz walten zu lassen. Insbesondere was die Dividende anbelangt, stellte das Management klar, dass eine stabile und wachsende Ausschüttung weiterhin Priorität besitzt. BASF könne zudem in Krisenjahren auch mal eine Dividende aus der Substanz bezahlen, wenn es notwendig sei. Eine Entwicklung, die man vielleicht auch kritisch beäugen kann. Aber zumindest werden die Investoren im kommenden Jahr wohl mindestens eine Ausschüttung von 3,20 Euro erhalten, was bei einem derzeitigen Kursniveau einer Dividendenrendite in Höhe von 5,31 % entspräche.

Der Konzern gibt sich Mühe!

Wie wir daher unterm Strich feststellen können, geben sich BASF und das Management aktuell sehr viel Mühe, um das Möglichste zu gewährleisten. Der Umbau läuft in vollem Gange und die Dividende soll zumindest konstant bleiben. Das schien in den letzten Wochen (vielleicht) ein gewisser Stabilisator gewesen zu sein.

Nichtsdestoweniger bleibt der zyklische Konzern weiterhin ein Spielball des Handelskonfliktes und der generell angespannten konjunkturellen Lage. Die aktuelle Bewertung scheint günstig, die Dividendenrendite hoch, keine Frage. Allerdings müssen Investoren damit rechnen, dass diese fremdbestimmten Themen weiterhin die Geschicke der BASF-Aktie lenken werden.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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