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Splunk übertrifft die Erwartungen und tätigt eine große Akquisition

Foto: Getty Images

Splunk (WKN: A1JV4H) gab neulich die Ergebnisse des zweiten Quartals 2020 bekannt. Das Unternehmen hat die Erwartungen absolut übertroffen, schnelle Fortschritte bei der Umstellung auf ein erneuerbares Softwaremodell gemacht und die Guidance zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben. Außerdem hat der Spezialist für operative Intelligence-Plattformen auch eine zehnstellige Akquisition getätigt, die seine Branchenführerschaft noch weiter ausbauen soll.

Schauen wir doch mal, wie Splunk das erste Halbjahr beendet hat. Und außerdem, worauf wir in den kommenden Quartalen achten sollten.

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Splunk: Die reinen Zahlen

Kennzahl Geschäftsjahr Q2 2020* Geschäftsjahr Q2 2019 Wachstum
Umsatz 516,6 Mio. US-Dollar 388,3 Mio. US-Dollar 33 %
GAAP-Nettoneinnahmen (Verlust) (100,9 Mio. US-Dollar) (103,5 Mio. US-Dollar) /
GAAP-Einnahmen (Verlust) pro Aktie (0,67) (0,71) /

Quelle: Splunk. *Für das Quartal mit Ende Juli 2019

Was war in diesem Quartal bei Splunk los?

  • Der Umsatz lag weit über der im Mai veröffentlichten Prognose von rund 485 Mio. US-Dollar.
  • Bereinigt um Positionen wie aktienbasierte Vergütung und Akquisitionskosten erwirtschaftete Splunk (Non-GAAP) einen Jahresüberschuss von 46,6 Mio. US-Dollar oder 0,30 US-Dollar pro Aktie – ebenfalls weit über den Schätzungen für 0,12 US-Dollar pro Aktie.
  • Die bereinigte operative Marge lag bei 9 % und damit weit über Splunks Prognose von rund 3 %.
  • Die Lizenzerlöse stiegen um 39,2 % auf 279,3 Mio. US-Dollar, während die Wartungs- und Serviceerlöse um 26,5 % auf 237,3 Mio. US-Dollar stiegen. Innerhalb dieser Größenordnungen stieg der Softwareumsatz um 46 % auf 350 Mio. US-Dollar.
  • Splunk erwirtschaftete einen operativen Cashflow von minus 129 Mio. US-Dollar und einen freien Cashflow von minus 141 Mio. US-Dollar.
  • Splunk konnte im Laufe des Quartals fast 500 neue Unternehmenskunden gewinnen.
  • Zu den bemerkenswerten neuen und erweiterten Kundenbeziehungen gehörten ABB, Denny’s, Duke University, Harvard Business School, DoorDash, Penn State University, Verizon Media Group und Zoom.
  • In einer separaten Pressemitteilung kündigte Splunk an, dass man den Cloud-Monitoring-Spezialisten SignalFx für einen Gesamtpreis von 1,05 Mrd. US-Dollar erwerben werde. Die Bezahlung findet zu rund 60 % in bar und 40 % in Splunk-Stammaktien statt. Der Kauf sollte in der zweiten Hälfte dieses Geschäftsjahres abgeschlossen sein.

Was das Management sagte

„Ich freue mich über unser starkes Quartal, unser enormes Cloud-Wachstum und unsere Vereinbarung zur Übernahme von SignalFx“, sagte Splunk CEO Doug Merritt. „Ich bin besonders erfreut darüber, wie schnell wir unsere Geschäftsumwandlung in die Cloud beschleunigen und welche Auswirkungen die Cloud auf unsere Kunden hat.“

Zum Deal mit SignalFx erläuterte Merritt:

Daten treiben das moderne Geschäft voran und die Übernahme von SignalFx versetzt uns in die Lage, als führendes Unternehmen für Überwachung und Beobachtbarkeit in großem Maßstab zu agieren. SignalFx wird unser Engagement unterstützen, Kunden eine Plattform zu bieten, die den gesamten Lebenszyklus von Unternehmensanwendungen überwachen kann. Wir sind unglaublich beeindruckt vom SignalFx-Team und der Führung, deren Kompetenz und Professionalität eine starke Ergänzung zur Splunk-Familie darstellen.

„Mit einem Umsatzwachstum von 80 % gegenüber dem Vorjahr treibt die Stärke unseres Cloud-Geschäfts einen schnelleren Übergang zu einem erneuerbaren Softwaremodell voran“, fügte Splunk-CFO Jason Child hinzu. „Bis zum Ende des Jahres erwarten wir, dass praktisch alle Verkäufe von neuer Software auf der Cloud oder auf Laufzeitlizenzen basieren werden.“

Blick in die Zukunft

Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2020 erwartet Splunk einen Umsatz von rund 600 Mio. US-Dollar – rund 10 Mio. US-Dollar höher als von den meisten Investoren erwartet – bei einer bereinigten operativen Marge von 16 %.

Splunk hat den Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr auf einen Umsatz von 2,30 Mrd. US-Dollar angehoben (gegenüber 2,25 Mrd. US-Dollar zuvor). Splunk bekräftigte auch sein Ziel, die bereinigte operative Marge für das Geschäftsjahr 2020 auf rund 14 % zu steigern.

Diesen Bericht von Splunk muss man einfach mögen. Und während es abzuwarten bleibt, wie der Markt reagieren wird, wenn die Aktien bereits in der Nähe eines Allzeithochs gehandelt werden, ist die beneidenswerte Dynamik doch unbestreitbar, die Splunks zugrunde liegendes Geschäft gerade auslöst.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Splunk und Zoom Video Communications und empfiehlt Aktien von Verizon. Steve Symington besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 22.8.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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