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3 Gründe, warum der Goldpreis und die Barrick-Gold-Aktie derzeit stark anziehen

Gold
Foto: Getty Images

Während der DAX in den letzten zwölf Monaten (30.08.2019) über 4 % verloren hat, ging es beim Goldpreis in Euro um über 32 % nach oben. Was Sparer besonders aufhorchen lassen sollte: In Euro gerechnet erreicht der Goldpreis derzeit neue Allzeithochs.

Aber auch der Silberpreis in Euro profitierte und legte ähnlich stark zu. Barrick Gold (WKN: 870450)-Aktien wurden nach dem Kurssturz bereits abgeschrieben, sind nun aber in den letzten zwölf Monaten (30.08.2019) wieder knapp 100 % gestiegen.

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Was will uns der Markt damit sagen? Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig. Nicht nur Aktienanleger sollten sie kennen.

1. Drohende Wirtschaftsflaute und wieder sinkende Zinsen

Schon seit einigen Monaten existieren bereits Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft abschwächt. So begann die Zinskurve bereits 2018 erste Rezessionszeichen zu signalisieren. Gewöhnlich dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich diese schließlich in der Realwirtschaft durchsetzen. Zuletzt wurde die Abschwächung aber auch hier immer deutlicher.

Dazu hat sicherlich die US-Zollpolitik beigetragen, die den Warenverkehr belastet und gleichzeitig (wie steigende Steuern) höhere Belastungen mit sich bringt. In Folge könnte bald der wichtige amerikanische Konsum nachlassen, was das Wachstum weiter drücken würde. Aber auch die Unentschlossenheit beim Brexit, führt bei den Unternehmen zu Zurückhaltung und Unsicherheit.

Die Zentralbankpolitik ist eine weitere Ursache für den steigenden Goldpreis. Der Weg, den Bürger die Bankschulden der 2008er-Krise abtragen zu lassen, ist zutiefst ungerecht, aber auch eine Sackgasse. Über ein Jahrzehnt nach der Krise notieren die Zinsen immer noch bei 0 % und sollen nun sogar in den Negativbereich gesenkt werden.

Gold ist ein relativ seltener Rohstoff, der selbst wirtschaftlich nicht aktiv ist und somit keine Erträge erzielt. Der Preis kann also nur steigen, wenn die Währung an Kaufkraft verliert. Zwar haben wir beim Euro längere Zeit keine abrupte Abwertung mehr erlebt, weshalb sich viele Sparer sicher fühlen, aber mit den steigenden Schulden, wird auch dies wahrscheinlicher.

2. Viele Länder mit Rekordschulden

Solange Banken nicht selber für ihre verursachten Schäden eintreten und der Staat (Steuerzahler) zur Rettung einspringt, steigen die Staatsverschuldung und die Risiken weiter, bis sie irgendwann nicht mehr zu stemmen sind. 2018 lag die Verschuldung in Japan bei 237,1 %, in den USA bei 105,8 % und auch in Europa bei 80,0 % der Wirtschaftsleistung (BIP).

Derzeit wird die Strategie verfolgt, diese Schulden über niedrige bis negative Zinsen abzutragen, aber was passiert, wenn eine weitere stärkere Krise eintritt? Auch diese nimmt der Goldpreis derzeit mit seinem starken Anstieg vorweg. Dann könnte es zu einem Schuldenschnitt und somit zu einer abrupten Euroabwertung kommen.

Dieser ungerechte Weg, der zudem in die Sackgasse führt, zeigt aber auch, dass die aktuelle Bankenpolitik grundlegend geändert werden muss.

3. Warum auch Barrick Gold davon profitiert

Über die Barrick Gold-Aktie können Anleger indirekt in Gold investieren, denn sie profitiert ebenfalls vom steigenden Gold- und Silberpreis. Seit März 2019 werden die Gewinnprognosen des Unternehmens wieder zunehmend nach oben revidiert, weshalb die Aktie stark ansteigt. So wurde im zweiten Quartal 2019 ein Gewinn von 194 Mio. US-Dollar (Vorjahresquartal -94 Mio. US-Dollar) erzielt und der Umsatz ist von 1.712 auf 2.063 Mio. US-Dollar gestiegen.

Je höher der Goldpreis steigt, umso profitabler werden die aktuellen Minen und auch bereits stillgelegte. Zudem hat Barrick Gold in der Krise seine Kosten stark reduziert, wovon der Konzern nun deutlich profitiert. Aber auch die langfristigen Schulden wurden über die letzten Jahre deutlich reduziert. Lagen sie 2011 noch bei 13,2 Mrd. US-Dollar, betrugen sie Ende März 2019 noch 5,5 Mrd. US-Dollar.

Zudem erhöht das neue Gemeinschaftsunternehmen Nevada Gold Mines die Produktionsmenge bei gleichzeitig erwarteten Synergieeffekten in Höhe von 500 Mio. US-Dollar über die nächsten fünf Jahre.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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