3 Dinge, die Tesla und Bitcoin gemeinsam haben

Man kann Elektroautos zwar nicht mit Bitcoins bezahlen, aber dafür erfordert das „Schürfen“ eines Bitcoins ähnlich viel Strom wie die Fertigung eines Model 3 von Tesla (WKN: A1CX3T). Die beiden haben jedoch noch mehr gemein, wie die folgenden drei Absätze aufzeigen. Was die Zukunft angeht, könnten sich ihre Wege jedoch trennen – falls sie nicht gemeinsam untergehen.

Echte Pionierleistungen

Davon sind wir jedoch noch weit entfernt. Tesla und Bitcoin, das sind zwei der großen Ikonen der Zehnerjahre. Elektroautos gibt es schon seit einer kleinen Ewigkeit und bei kleinen Bastelbuden konnten Stromer-Fans auch zuvor elektrifizierte Fahrzeuge erwerben. Diese waren jedoch weder erschwinglich noch leistungsfähig und Infrastruktur gab es natürlich auch kaum jenseits der Steckdose.

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Elon Musk hat sich jedoch auf die Fahnen geschrieben, die Automobilwelt zu verändern und den Verbrennungsmotor in Großserie zu ersetzen. Angefangen bei der Oberklasse arbeitet Tesla sich seither Schritt für Schritt in die günstigeren Segmente vor und konnte sein Absatzvolumen enorm steigern. Ein solches Einbrechen in die etablierten Strukturen der Branche gab es zuletzt in den 80er-Jahren, als japanische Hersteller mit Kanban und Kaizen den Markt aufmischten.

Ähnliches ist den Bitcoin-Entwicklern beim digitalen Geld gelungen. Zuvor war kaum denkbar, dass ein vollkommen dezentrales Zahlungsmittel auch nur ansatzweise funktionieren kann. Zwar gab es theoretische Ansätze, aber die beschränkten sich auf Laborumgebungen auf dem Niveau der Bastelbuden. Bitcoin hat jedoch einige der besten Ideen zu einem kompletten Software-Stack zusammengeführt, der aufgrund seines eleganten Designs (jetzt nicht im Sinne eines Tesla Model S, aber trotzdem) zunächst weltweit die Nerds faszinierte und dann plötzlich die halbe Welt.

Die Presse im Griff

Ein wichtiges Element des Erfolgs von Bitcoin war sicherlich das geschickte Zusammenspiel mit der Presse. Systematisch wurden spezialisierte Portale hochgezogen, die fleißig Meldungen rund um Kryptowährungen in die Welt hinausschickten. Über kleine Provokationen, das Austesten der gesetzlichen Grenzen, abgefahrene Kursziele und technische Details wurde sichergestellt, dass immer mehr Menschen in die Diskussion hineingezogen wurden.

Zuerst stieg die Aufmerksamkeit, dann die Kurse – und mit den spektakulären zwischenzeitlichen Gewinnen wurde daraus ein globales Phänomen, über das man mit seinem Friseur fachsimpeln konnte.

Tesla ist auf diesem Feld jedoch auf Augenhöhe mit Bitcoin. Auch Elon Musk trompetet regelmäßig steile Thesen heraus, über die sich herrlich diskutieren lässt. Auch wir Autoren bei The Motley Fool haben schon unzählige lebhafte Auseinandersetzungen gehabt, wenn es etwa um die Technologieposition von Tesla beim autonomen Fahren oder die Chancen gegen die kommende Elektrooffensive von Volkswagen (WKN: 766403) und Co. geht.

Ein globaler Anspruch

Ein Argument, das dabei für Tesla spricht, ist die Herangehensweise. Elon Musk will nicht nur einfach ein nützliches Produkt kreieren, sondern denkt immer schon einen Schritt weiter. Tesla soll in allen Fahrzeugklassen vom Kleinwagen bis zum 40-Tonner den Elektrifizierungstrend anführen. Die eigene Batterietechnik soll die beste sein und die Ladenetzwerke werden weltweit ausgerollt. Es scheint keine Grenzen zu geben, was die Vision von Elon Musk angeht, und noch immer ist es so, dass alle Herausforderer sich an Tesla messen lassen müssen.

Auch der Bitcoin ist so etwas wie ein globaler Standard. Er ist an keine Plattform und keinen Verwendungszweck gebunden. Abgesehen von gesetzlichen Beschränkungen kann jeder damit machen, was er will und wo er will. Damit unterscheidet er sich von den meisten Konkurrenten. Diese sind zwar auf den ersten Blick nützlicher, weil sie über zusätzliche Funktionalität verfügen oder Extranutzen auf bestimmten Plattformen bieten.

Aber dafür werden sie dadurch auch spezieller und verlieren in gewissem Sinn ihren allumfassenden Anspruch, der Bitcoin zum unbestrittenen König unter den Kryptos macht. Laut CoinMarketCap macht die Bewertung der zirkulierenden Bitcoins nun etwa zwei Drittel des Gesamtmarktes aus. Das ist gewaltig, zumal sich unter den Top 10 auch der Stablecoin Tether befindet.

Und die Zukunft?

Tesla und Bitcoin können zweifellos auf einen gemeinsamen Aufstieg zurückblicken, der viele Parallelen aufweist. Aber was werden die kommenden Jahre bringen? Immerhin wurde beiden schon unzählige Male der Niedergang vorausgesagt. Bei Bitcoin, weil das stromfressende Informatikprojekt eigentlich kaum einen Wert jenseits der Interessen der Glücksspielindustrie hat (meine Meinung) und bei Tesla, weil das Unternehmen berüchtigt für notorisches Geldverbrennen ist.

Beide wurden schon mal angezählt, aber noch stehen beide stolz und aufrecht. Ich gehe mal davon aus, dass wir auch in Zukunft von beiden noch einiges hören werden. Allerdings glaube ich weder, dass Bitcoin das Zentralbanksystem aushebeln wird, noch dass Tesla die Autoindustrie noch mehr auf den Kopf stellen kann, wie sie es bereits jetzt getan hat.

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Ralf Anders besitzt keine Kryptowährungen und keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.