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Netflix will ein Stück von diesem 122 Milliarden-Dollar-Markt

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Anfang dieses Jahres kündigten die Universal Studios von Comcast (WKN:157484) an, dass der Netflix (WKN:552484)-Megahit „Stranger Things“ im Rahmen der „Halloween Horror Nights“-Attraktion zum zweiten Mal in Folge in seine Themenparks zurückkehren würde. Universal hat eine Partnerschaft mit Netflix geschlossen, um sicherzustellen, dass die Fans „authentische Darstellungen der Blockbuster-Serie“ erhalten.

Die Besucher der Themenparks können Schlüsselszenen aus dem Mystery-Thriller, einschließlich der parallelen Dimension – „The Upside Down“ – genießen, während sie von Angesicht zu Angesicht auf knurrende Demodogs treffen und sich durch ikonische Orte der Hit-Show wie Chief Hoppers Hütte und die Starcourt Mall bewegen.

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Auch wenn das alles wie Spaß und Spiel aussieht, ist es doch Teil einer breiteren Initiative von Netflix, einen Merchandising-Markt von mehreren Milliarden US-Dollar zu erobern.

Ein großer Schub

Im Vorfeld der Veröffentlichung von „Stranger Things 3“ startete Netflix einen umfassenden Marketingfeldzug für die Serie. Neben den üblichen Fast-Food-, Bekleidungs- und Spielzeugprodukten, die herauskamen, unternahm der Streaming-Riese einige weitere mutige Schritte, um mit den Fans der Show in Kontakt zu treten und sich neue Fans zu sichern.

Am 29. Juni übernahm Netflix den Santa Monica Pier in Los Angeles unter dem Motto „Stranger Things“, wobei der Jahrmarkt, der in der dritten Staffel der Show eine wichtige Rolle spielte, neu gestaltet wurde. Anfang letzten Monats begann das Unternehmen auch eine Promotion mit Microsoft (WKN:870747). „Stranger Things 3“ spielt 1985, im selben Jahr, in dem Windows 1 debütierte, also veröffentlichte Microsoft eine App, die auf seiner damals hochmodernen 1985er-Technologie basiert – die von „The Upside Down“ übernommen wurde.

Es scheint funktioniert zu haben, den zusätzlichen Aufwand zu betreiben, um mit den Fans in Kontakt zu treten. Netflix enthüllte in einem Tweet, dass 40,7 Mio. Konten in den ersten vier Tagen nach dem Debüt begonnen hatten, „Stranger Things 3“ zu sehen, und 18,2 Mio. hatten die gesamte Acht-Episoden-Staffel bereits beendet.

Netflix US
[email protected]_Things 3 bricht Netflix Rekorde!

40,7 Mio. Kunden haben die Show seit ihrem globalen Start am 4. Juli verfolgt – mehr als jeden anderen Film oder jede andere Serie in den ersten vier Tagen. 18,2 Mio. haben die gesamte Staffel bereits beendet.

Weitere Motive

Während der Marketingvorstoß offensichtlich darauf abzielt, die Begeisterung für die wohl beliebteste Show von Netflix zu steigern, ist er auch Teil eines breiteren Strebens nach Merchandising, das auf seiner wachsenden Programmbibliothek basiert. Die Verbraucher geben mehr als 122 Mrd. US-Dollar für Produkte im Zusammenhang mit Unterhaltung aus und Netflix arbeitet daran, sich seinen Anteil an diesem Markt zu sichern.

Um diese großen Chancen zu nutzen, hat Netflix kürzlich Christie Fleischer als Global Head of Consumer Products eingestellt, das erste klare Zeichen dafür, dass das Unternehmen beim Merchandising Ernst macht. Fleischer ist eine langjährige Disney (WKN:855686)-Veteranin, die dort zuletzt als Leiterin der Merchandise-Gruppe für Parks, Erlebnisse und Konsumgüter tätig war.

Bei Netflix wird Fleischer Lizenznehmer- und Einzelhandelspartnerschaften, interaktive Spiele, Publishing, Merchandising und Erlebnisveranstaltungen betreuen. Sie wird auch das Team leiten, das mit der Entwicklung eines Portfolios von Konsumgütern beauftragt ist, das auf Netflix’ Originalfilmen und Fernsehserien basiert.

Wie viel steht wirklich auf dem Spiel?

Zwar sind 122 Mrd. US-Dollar ein riesiger Markt, aber wie viel davon kann Netflix sich realistischerweise sichern?

Vor ein paar Jahren sagte RBC-Analyst Mark Mahaney voraus, dass das Unternehmen letzten Endes Einnahmen von mehr als 1 Mrd. US-Dollar jährlich aus dem Verkauf von Waren im Zusammenhang mit seinen beliebtesten Shows – wie „Stranger Things“ – generieren könnte.

Es könnte auch helfen, das in die richtige Perspektive zu setzen, indem man sich einen Branchenführer ansieht. Disney ist der Meister des Entertainment-bezogenen Merchandising, sodass der Blick auf seine Einnahmen aus dem Bereich den Kontext liefern könnte. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte das House of Mouse mit seinen Konsumgütern und interaktiven Medien einen Umsatz von mehr als 4,65 Mrd. US-Dollar.

Basierend auf den jüngsten Manövern des Streaming-Giganten ist eines klar: Netflix plant, diese Chance zu nutzen, und überlässt nichts dem Zufall. Andererseits, man weiß ja nie, was als nächstes passiert.

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Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 21.08.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft, Netflix und Walt Disney. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2021 $60 Calls auf Walt Disney, Short October 2019 $125 Calls auf Walt Disney, und Long Januar 2021 $85 Calls auf Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Comcast.

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