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Megafusion in der Tabakindustrie! Müssen Investoren der Dividendenperle BAT sich etwa sorgen?!

Foto: Getty Images

Viele Investoren haben inzwischen ein gemischtes Verhältnis zur Zigarettenindustrie. Einerseits schielen die Investoren noch immer auf die üppig sprudelnden Dividenden. Andererseits sehen viele jedoch auch den gewaltigen Gegenwind vieler Industrienationen gegen die Tabakindustrie, die hier nicht bloß zu Verunsicherung, sondern auch zu massiven Abverkäufen geführt hat.

Viele Tabakkonzerne streben derzeit nach einer Neuausrichtung, bei der auch andere innovative Produkte willkommen sind. Egal ob E-Zigarette oder Marihuana als Zukunftsmarkt, einigen Akteuren scheint vieles recht zu sein.

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Zwei Tabakkonzerne suchen nun jedenfalls ihr Heil in einer potenziellen Fusion. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was Investoren diesbezüglich wissen müssen. Und ob die Investoren von British American Tobacco (WKN: 916018) sich hier vielleicht sorgen müssen. Warum auch immer …

Diese zwei Tabakkonzerne wollen (wieder) eine Einheit bilden

Genau genommen wollen die beiden Tabakkonzerne Philip Morris (WKN: A0NDBJ) und Altria (WKN: 200417) zukünftig vielleicht wieder gemeinsame Sache machen. Beide Konzerne galten lange Zeit sowieso als eine Einheit. Zudem besitzen beide noch immer das gleiche Markenportfolio mit starken Namen wie Marlboro, die sie jeweils in den USA oder aber im Rest der Welt vertreiben.

Erst im Jahre 2008 haben sich die beiden Konzerne in zwei separate Unternehmungen aufgeteilt. Der nun vielleicht folgende Zusammenschluss könnte daher elf oder vielleicht zwölf Jahre nach der Trennung wieder Wirklichkeit werden.

Die Gründe für diesen Schritt sind interessant. Philip Morris und Altria wollen mit dieser Maßnahme nämlich auf den Druck in der Zigarettenindustrie reagieren und gemeinsam wieder profitabler und wachstumsstärker werden. Daher habe man Gespräche aufgenommen, allerdings würde ein finaler Schritt selbstverständlich noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden, der Investoren und der Vorstände und Verwaltungsräte unterliegen.

Sollte es jedoch zu einer möglichen Fusion kommen, würde ein neuer Gigakonzern entstehen. Beide Zigarettenproduzenten bringen es derzeit nämlich auf ein Börsengewicht von rund 200 Mrd. US-Dollar und würden somit so manchen Konkurrenten durchaus in den Schatten stellen.

Grund zur Besorgnis? Es ist verzwickt!

Grund zur Besorgnis besteht für die anderen Zigarettenakteure eigentlich nicht. Die beiden fusionswütigen Anbieter würden schließlich einzig und alleine das internationale Markenportfolio wieder mit dem US-Portfolio vereinen. Die Konkurrenz bliebe daher prinzipiell die gleiche, wobei der gebündelte Konzern natürlich über mehr Spielraum und Ressourcen verfügen würde.

Nichtsdestoweniger sind die Beweggründe für einen solchen Schritt, der Druck im Tabakmarkt, für alle Akteure gegenwärtig spürbar. Entsprechend scheinen diese beiden Giganten mit dieser gemeinsamen Sache auf den anhaltenden Druck zu reagieren, was den Ausblick auf die kommenden Jahre natürlich belasten könnte.

Der Tabakindustrie könnten daher auch in den kommenden Jahren noch immer schwierige, turbulente und restriktive Jahre bevorstehen. Ein Szenario, mit dem sich Investoren besser anfreunden sollten.

Druck ja, aber …

Trotz dieses Drucks sollten sich Investoren in diesem Markt allerdings inzwischen fragen, wie viel hier bereits eingepreist ist und wie düster die Aussichten, auch in Anbetracht der fundamentalen Bewertung, wirklich sind. Viele Tabakaktien wachsen zwar nicht mehr so rasant wie früher, treten aber häufig auf der Stelle oder wachsen lediglich moderater.

Möglicherweise könnten einige Akteure wie British American Tobacco daher durchaus wieder interessante Dividendenchancen sein. Und vielleicht wird dieser neue Supertabakkonzern ein weiterer Name, den man in diese Kategorie einordnen kann.

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Vincent besitzt Aktien von British American Tobacco. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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