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Disney kündigt zusätzliche Starttermine für Disney+ an

Um Walt Disneys (WKN:855686) kommenden Streaming-Service, Disney+, gab es eine Menge Aufregung. Seitdem das Unternehmen während seines Investorentages im April Details bekannt gegeben hat, warten gleichermaßen Fans wie Investoren gespannt auf den jüngsten Neuzugang der Streaming-Kriege.

Der Disney-Service soll am 12. November für 6,99 US-Dollar pro Monat oder 69,99 US-Dollar pro Jahr in den USA starten. Abgesehen davon hatte das Unternehmen jedoch nur Schätzungen für globale Starttermine vorgelegt und lediglich gesagt, dass der Service kurz nach seinem Debüt in Nordamerika mit der Einführung in Westeuropa und der Region Asien-Pazifik starten würde.

Am Montag, den 19. August, teilte das Unternehmen einige zusätzliche Details über den internationalen Start mit.

Nordamerika und der Rest der Welt

Disney+ wird am 12. November in Kanada und den Niederlanden starten — noch am selben Tag, an dem es erstmals in den USA verfügbar sein wird. Der Streaming-Service wird eine Woche später, am 19. November, in Australien und Neuseeland eingeführt.

Die Kosten in Kanada betragen 8,99 CAD pro Monat oder 89,99 CAD pro Jahr und 6,99 Euro pro Monat oder 69,99 Euro pro Jahr in den Niederlanden. Auf der südlichen Halbkugel wird der Service 8,99 Australische Dollar pro Monat (oder 89,99 AUD pro Jahr) und 9,99 Neuseeländische Dollar pro Monat (oder 99,99 NZD pro Jahr) kosten.

The House of Mouse sagte, dass Disney+ auf “fast allen wichtigen mobilen und vernetzten TV-Geräten zum Start verfügbar sein wird”, und dass es globale Vertriebsvereinbarungen mit Apple (WKN:865985), Alphabets Google (WKN:A14Y6H) (WKN:A14Y6F), Microsoft (WKN:870747), Roku (WKN:A2DW4X) und Sony (WKN:853687) getroffen habe. Das Unternehmen stellte auch eine Liste kompatibler Geräte zur Verfügung, die Disney+ bei der Markteinführung unterstützen werden:

  • Apple (iPhone, iPad, iPod touch und Apple TV sowie vollständige Integration mit der Apple-TV-App; Kunden können Disney+ über den In-App-Kauf abonnieren)
  • Google (Android-Handys, Android-TV-Geräte, Google Chromecast und Chromecast-eingebaute Geräte)
  • Microsoft (Xbox One)
  • Sony/Sony Interactive Entertainment (alle Android-basierten Sony-Fernseher und PlayStation 4)
  • Roku (Roku Streaming Player und Roku TV-Modelle)

Ein überfülltes Feld

Vieles wurde über Disneys Eintritt in den Streaming-Bereich gesagt, der derzeit von Netflix (WKN:552484) dominiert wird, aber auch andere große Player wie Amazon.coms (WKN:906866) Prime Video und das von Disney geleitete Hulu umfasst. Disney+ wird eine Vielzahl von Filmen und Fernsehsendungen von Disney, Pixar, Marvel, Star Wars und National Geographic anbieten, was es zu einem unmittelbaren Konkurrenten macht.

Disney machte kürzlich auf sich aufmerksam, als es ankündigte, dass es in den USA ein Abonnementpaket anbieten würde, das Disney+, ESPN+ und die werbefinanzierte Version von Hulu beinhalten würde — für 12,99 US-Dollar, also zum gleichen Preis wie Netflix’ beliebtesten Tarif. Das Bundle ermöglicht den Zuschauern den Zugang zu Sportprogrammen, Inhalten von Disney sowie zu Eigenproduktionen und Sendungen von Hulu.

Das geschieht zu einer Zeit, in der sich die Investoren fragen, ob Netflix schon den Höhepunkt erreicht hat. Der Streaming-Gigant erlitt kürzlich einen seltenen Rückgang des Wachstums bei den US-Kunden. Netflix hatte 5 Mio. zahlende Mitgliederzugänge prognostiziert, verzeichnete im zweiten Quartal aber nur 2,7 Mio. Noch beunruhigender war der Verlust von rund 130.000 US-Abonnenten. Das Unternehmen sagte, dass die jüngste Preiserhöhung, kombiniert mit weniger beliebten Contentveröffentlichungen im zweiten Quartal, zum langsameren Wachstum beigetragen haben.

Spiel auf Sieg

Während der Wettbewerb im Streamingbereich weiter zunimmt, ist Disney eines der wenigen Unternehmen mit extrem viel geistigem Eigentum und den Ressourcen, um in diesem Bereich sofort konkurrenzfähig zu werden. Die neuesten Details zeigen, dass Disney bei seinem Bestreben, den rechtmäßigen Anteil an diesem Markt zu erlangen, nichts unversucht lässt.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Apple, Microsoft, Netflix, Roku und Walt Disney und empfiehlt diese. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2021 $60 Calls auf Walt Disney, Short Oktober 2019 $125 Calls auf Walt Disney, Long Januar 2021 $85 Calls auf Microsoft, Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple, Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple und Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple. 

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 20.08.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.