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Gesundes Dividendenduell: Bayer vs. Johnson & Johnson

Showdown! Es wird mal wieder Zeit für ein spannendes und spektakuläres Dividendenduell. Heute auf dem Prüfstand: die beiden augenscheinlich doch recht gesunden Dividenden von Bayer (WKN: BAY001) und Johnson & Johnson (WKN: 853260), die beide, kleiner Spoiler, mit durchaus attraktiven Dividendenhistorien aufwarten können.

Aber welche der beiden Aktien besitzt die höhere Dividendenrendite, welche verfügt über die bessere Konstanz und das rasantere Wachstum? Und welche über die gesündere Ausschüttungsquote? All das natürlich wieder Fragen, die uns nun beschäftigen werden. Mach dich daher bereit für ein interessantes Dividendenduell der Extraklasse:

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Die aktuelle Dividendenrendite

Die Verfolger meiner bisherigen Dividendenduelle werden gewiss bereits wissen, was als Erstes kommt: der aktuelle Blick auf die derzeitige Dividendenrendite.

Bayer hat in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von 2,80 Euro an die Investoren ausgeschüttet. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 66,06 Euro (26.08.2019, maßgeblich für alle Kurse) entspräche das einer interessanten Dividendenrendite von immerhin 4,23 %. Ob Johnson & Johnson, oder auch kurz J&J, hier mithalten kann?

Nein, leider nicht, denn die US-Amerikaner zahlen gegenwärtig eine quartalsweise ausgeschüttete Dividende in Höhe von 0,95 US-Dollar an die Investoren aus, was auf das Jahr hochgerechnet einer Dividendensumme von 3,80 US-Dollar entspricht. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 127,73 US-Dollar macht das eine Dividendenrendite in Höhe von 2,97 %, womit dieser erste Punkt eindeutig an unseren heimischen Pharmawert geht.

Dividendenkonstanz und Dividendenwachstum

Aber wir sind noch lange nicht am Ende in unserem kleinen, aber feinen Vergleich. Denn insbesondere bei der Konstanz sowie dem Wachstum der Ausschüttungen kann Johnson & Johnson definitiv mit brisanten Aspekten aufwarten, die jeden auf Zuverlässigkeit bedachten Einkommensinvestor mit Sicherheit aufhorchen lassen.

Seit dem Jahre 1944 zahlt J&J nämlich inzwischen stets eine Dividende an die Investoren aus, die zudem inzwischen seit 57 Jahren in Folge jedes Jahr zumindest einmal angehoben worden ist. Die US-Amerikaner sind somit bereits seit 42 Jahren ein Mitglied im Kreise der Dividendenaristokraten, was definitiv bemerkenswert ist.

Auch das Dividendenwachstum stimmte hier in den vergangenen Jahren. Alleine in den vergangenen zehn Jahren verdoppelte sich die Ausschüttungssumme, was ein durchaus moderates, beständiges Wachstum gewesen ist und nicht bloß das Mindestmaß. Entsprechend könnte Johnson & Johnson noch immer eine interessante, wachsende Dividendenchance sein.

Bayer kann mit dieser beeindruckenden Dividendenhistorie leider nicht mithalten. Zwar haben die Deutschen die eigene Ausschüttung ebenfalls seit dem Jahre 2003 stets konstant gehalten sowie oftmals erhöht. Im letzten Jahr war allerdings erneut ein lediglich konstantes Jahr.

Innerhalb der vergangenen zehn Jahre verdoppelte sich zwar auch bei Bayer die Dividende glatt von 1,40 Euro je Aktie auf das derzeitige Niveau. Nichtsdestoweniger verfügt Johnson & Johnson in Anbetracht seines seit vielen Jahrzehnten andauernden Dividendenlaufs über die beeindruckendere Konstanz.

Das aktuelle Ausschüttungsverhältnis

Um nun abschließend noch ein rundes Bild bekommen zu können, werfen wir noch einen Blick auf die aktuellen Ausschüttungsverhältnisse, um die Nachhaltigkeit dieser beiden Dividendenaktien beurteilen zu können. Bayer kam im vergangenen Jahr auf einen Gewinn von 1,80 Euro je Aktie, wodurch sich das Ausschüttungsverhältnis hier auf über 100 % beläuft. Der Monsanto-Desaster hat hier zu einem deutlich schlechteren Ergebnis geführt, sodass die Ausschüttung zuletzt nicht vom Gewinn gedeckt gewesen ist.

Johnson & Johnson konnte für das vergangene Geschäftsjahr 2018 hingegen einen Gewinn je Aktie in Höhe von 5,70 US-Dollar vorweisen, wodurch sich das aktuelle Ausschüttungsverhältnis auf aktionärsfreundliche 67 % beliefe. Durchaus ein starker Wert, der jedoch Raum für weiteres Wachstum ließe und das Ausschüttungsverhältnis von Bayer natürlich schlagen kann.

Wir haben einen Gewinner!

Formal gesehen und in meinen Augen vollkommen verdient haben wir somit mit Johnson & Johnson in unserem heutigen Vergleich einen Gewinner. Zwar besitzen die US-Amerikaner aktuell die niedrigere Dividendenrendite. Dafür konnte Johnson & Johnson allerdings das beeindruckendere Wachstum, die bessere Konstanz und das nachhaltigere Ausschüttungsverhältnis vorweisen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson.

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