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4 Entwicklungen, die bei der ThyssenKrupp-Aktie und der Kloeckner&Co-Aktie für Schwung sorgen

Die deutschen Stahlriesen ThyssenKrupp (WKN: 750000), Kloeckner&Co (WKN: KC0100) und Salzgitter (WKN: 620200) leiden derzeit gleich unter mehreren Umständen. So hat der US-Handelsstreit mit China und Europa zu einem Einbruch bei vielen Autoherstellern geführt, der auch bei den Stahlproduzenten die Nachfrage reduziert.

Weitere Gründe dafür und wie ThyssenKrupp einen Ausweg aus der Krise sucht, kannst du hier nachlesen.

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1. EU nimmt Ermittlungen gegen asiatische Stahlhersteller auf

Europäische Stahlhersteller haben in den letzten Jahren vor allem unter Stahlimporten aus Osteuropa und Asien gelitten, die zu Lohnkosten produzieren, bei denen die heimischen Hersteller häufig nicht mithalten können.

Darauf ist nun auch die EU-Kommission aufmerksam geworden und hat deshalb Ermittlungen gegen Stahlproduzenten aus China, Indonesien und Taiwan eingeleitet. Diese Untersuchung könnte am Ende zu Schutzmaßnahmen und somit zu faireren Bedingungen für die europäischen Hersteller führen.

2. ThyssenKrupp klagt gegen Fusionsverbot

Unterdessen suchen die europäischen Stahlhersteller nach einem Ausweg aus der aktuellen Krise. Zwei Wege sind Kostensenkungen und die Erlangung von mehr Marktmacht, die wiederum nur über einen Stellenabbau, Produktionsverlagerung oder Fusionen realisiert werden können.

ThyssenKrupp strebte deshalb für seine Stahlproduktion zuletzt einen Zusammenschluss mit der indischen Tata Steel (WKN: 946126) an, die schließlich durch die EU-Behörden aufgrund von Wettbewerbsbedenken verboten wurde. Dagegen klagt ThyssenKrupp nun vor dem europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

Dem Konzern geht es dabei aber eher um eine Grundsatzentscheidung, denn der Zusammenschluss mit Tata Steel wird so wahrscheinlich nicht mehr erreicht. ThyssenKrupp plant nun ohne Tata Steel seinen weiteren Konzernumbau.

3. Mögliche Übernahme von Kloeckner&Co

Durch einen Zusammenschluss mit Kloeckner&Co würde ThyssenKrupp seinen Stahlhandel stärken und so mehr Marktmacht erlangen, die wiederum zu mehr Preissetzungsmacht führt. Zusammen würde ein in Europa und Amerika führender Werkstoff-Händler entstehen. Aktuell wird ein Kaufpreis von etwa 800 Mio. Euro gehandelt, der sich jedoch durch anschließende Kostenstreichungen und Teilverkäufe relativieren könnte.

Zudem würde der Zusammenschluss zu einer Konsolidierung am deutschen Stahlmarkt führen, die auch immer wieder durch die Vorstände der Firmen selbst gefordert wird. Derzeit bestehen zu viele Überkapazitäten, wodurch die Stahlpreise fallen.

4. Gleich mehrere Optionen für die Aufzugssparte

Zur Finanzierung der Kloeckner&Co-Übernahme diskutiert ThyssenKrupp momentan mehrere Möglichkeiten für seine Aufzugssparte. Ein Börsengang, wie ein Teilverkauf, könnten die Finanzen und die Bilanz deutlich stärken. Da das Segment profitabel ist, besteht gleich von mehrerer Finanzinvestoren, wie KKR (WKN: A2LQV6) oder Carlyle (WKN: A1JXD8), großes Interesse an einer Komplettübernahme. Dabei könnte ThyssenKrupp bis zu 14 Mrd. Euro erlösen.

Wie groß der Konsolidierungsdruck ist, zeigt aber auch das aktuelle Gerücht, ThyssenKrupp könnte sich mit Salzgitter zusammenschließen. Zwar würde auch dadurch die Marktmacht steigen, aber zeitgleich würden auch viele Stellen gestrichen und so die Kosten gesenkt werden. Salzgitter dementiert derzeit jedoch derartige Spekulationen.

Stahl-Aktien sind sehr niedrig bewertet

ThyssenKrupp-, Salzgitter- und Kloeckner&Co-Aktien sind über die letzten Monate bereits stark gefallen. Dadurch sind auch die Bewertungen gesunken, was die Werte auch für Finanzinvestoren und besser aufgestellte ausländische Stahlhersteller interessant macht. Deshalb wird der aktuelle Konsolidierungsprozess in der kommenden Zeit sicherlich zu noch mehr Transaktionen und Bewegung führen.

Als Langfristanlage sind die Wertpapiere weniger geeignet. Spekulanten könnten jedoch auf weitere Übernahmen sowie eine Normalisierung der Geschäfte und Bewertung hoffen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt KKR.

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