The Motley Fool

5 Toperdgasaktien, die du jetzt sofort kaufen kannst

Es wird erwartet, dass die weltweite Nachfrage nach Erdgas in den kommenden Jahrzehnten rasch wachsen wird. Einer Prognose des Öl- und Gasriesen BP zufolge wird der Erdgasbedarf bis 2040 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,7 % steigen. Diese Prognose bedeutet einen Anstieg der Nachfrage um fast 50 % ab dem Stand von 2018.

Dieser Ausblick deutet darauf hin, dass Erdgasunternehmen eine vielversprechende Zukunft haben, da sie die Welt mit diesem sauber verbrennenden fossilen Brennstoff versorgen. Die größten Erdgasproduzenten der Welt werden sicherlich davon profitieren, aber sie sind nicht die einzige Option für diejenigen, die eine Investition in Erdgasaktien in Betracht ziehen. Weitere ausgezeichnete Möglichkeiten sind kleinere, kostengünstige vorgelagerte Öl- und Gasproduzenten und Midstream-Unternehmen wie Pipeline-Betreiber oder Produzenten von verflüssigtem Erdgas (LNG).

Dieser Leitfaden für den Kauf von Erdgasaktien soll Anleger durch die besten langfristigen Möglichkeiten im gesamten Erdgassektor führen. Dabei werden nicht nur die wichtigsten Anlagetrends der Branche, sondern auch jene Unternehmen vorgestellt, die am besten aufgestellt sind, um von diesen Chancen zu profitieren.

Die wichtigsten Erdgasaktien, die du kaufen kannst

Erdgas entwickelt sich zu einem globalen Markt, ähnlich wie Öl. Das liegt an der schnell steigenden Nachfrage aus Ländern wie etwa China. Laut International Energy Agency wird allein China bis 2024 40 % des weltweiten Nachfragewachstums ausmachen. China ist zwar ein bedeutender Gasproduzent, aber das Land kann seine eigene Nachfrage nicht decken. Das führt dazu, dass LNG interessant wird.

Derweil werden die USA in den kommenden Jahren für einen Großteil des Wachstums verantwortlich sein. Bis 2025 werden die USA ein Viertel des gesamten Erdgases produzieren und für mehr als die Hälfte des Angebotswachstums sorgen. Dieser Trend wird nicht nur für US-amerikanische Gasproduzenten, sondern auch für Unternehmen, die Pipelines und LNG-Infrastrukturen bauen, ein Segen sein.

Diese Faktoren deuten darauf hin, dass Erdgas eine vielversprechende Zukunft hat – vorausgesetzt natürlich, dass sich das Tempo der Entwicklung erneuerbarer Energien nicht allzu sehr beschleunigt. Klar, die Regierungen überall auf der Welt werden eher ernst machen, wenn es um die Bekämpfung des Klimawandels geht. Auch wenn die Nachfrage nach Erdgas in den kommenden Jahren stabil wirkt, bedeutet das nicht, dass der Preis noch weiter steigen wird. Die Anleger sollten sich also nicht auf den Anstieg der Gaspreise verlassen.

Vor diesem Hintergrund sind die besten Chancen für Investoren jene Unternehmen, die entweder Erdgas aus den kostengünstigsten Regionen Amerikas fördern oder die Infrastruktur betreiben und aufbauen, um dieses Gas über LNG-Exportterminals auf den Weltmarkt zu transportieren. Diese Unternehmen sollten nicht allzu abhängig vom Erdgaspreis sein. Die folgenden fünf Unternehmen scheinen mir bestens aufgestellt, um vom Trend zu profitieren:

Toperdgasaktie Wachstumstreiber
Cheniere Energy (WKN: 580884) LNG entlang der US-Golfküste
EQT (WKN: A0RFZL) Größter Erdgasproduzent der USA
Kinder Morgan (WKN: A1H6GK) Erdgasinfrastruktur
Royal Dutch Shell (WKN: A0D94M) Herstellung von Flüssigerdgas
Williams Companies (WKN: 855451) Pipelines

Quelle: Präsentationen der Unternehmen

Werfen wir mal einen genaueren Blick darauf, warum diese Erdgasaktien in einer guten Position zu sein scheinen, um den Anlegern in den nächsten Jahren starke Renditen zu liefern. Eine Sache, die die meisten dieser Unternehmen gemein haben, ist, dass sie ein niedrigeres Risikoprofil haben. So können sie viel Geld reinholen, das sie in der Regel in hohe Dividenden stecken, was diese Erdgasaktien somit zu idealen Optionen für Dividendenanleger macht.

Cheniere Energy: Aufstrebender LNG-Player

Erdgas wird in den kommenden Jahrzehnten eine entscheidende Rolle bei der Deckung des weltweiten Energiebedarfs spielen, da es 45 bis 55 % weniger Treibhausgasemissionen verursacht als Kohle. Somit erwarten Analysten, dass der weltweite LNG-Markt bis 2035 um jährlich 4 % wachsen wird. Der schnelle Anstieg der LNG-Nachfrage treibt den Bedarf an weiteren Exportterminals voran, insbesondere in Gebieten wie den USA, die über viel Gas verfügen.

Einer der führenden Anbieter für den Bau und Betrieb dieser Anlagen ist Cheniere Energy. Das Unternehmen verschifft seit 2016 LNG aus Louisiana und war damit der erste Player. In Corpus Christi, Texas, baute das Unternehmen zudem ein LNG-Exportterminal, das 2018 in Betrieb genommen wurde. Wenn die Produktion aus diesen Anlagen ansteigt, wird das Unternehmen bis 2020 der zweitgrößte globale LNG-Produzent sein.

Cheniere Energy verfügt über ein differenziertes Geschäftsmodell. In der Regel verflüssigt das Unternehmen für Kunden in diesen Anlagen Erdgas im Rahmen langfristiger, gebührenpflichtiger Verträge. Die meisten großen Öl- und Gasunternehmen betreiben dagegen LNG-Anlagen, damit sie das von ihnen produzierte Erdgas an globale Abnehmer verkaufen können. Durch die Konzentration auf die Herstellung von LNG begrenzt das Geschäftsmodell von Cheniere das direkte Risiko der Volatilität der Rohstoffpreise. Dieser Ansatz ermöglicht es, einen sehr vorhersehbaren Cashflow zu generieren.

Mit diesem Modell ist das Unternehmen auf dem besten Weg, in den kommenden Jahren mächtig viel freien Cashflow zu produzieren. Cheniere schätzt, dass man von Mitte 2019 bis Mitte 2024 einen freien Cashflow von 9,1 Mrd. US-Dollar generieren wird. Das Unternehmen kann dieses Geld verwenden, um Schulden zu tilgen, Aktien zurückzukaufen, eine Dividende zu zahlen und in neue LNG-Erweiterungsprojekte zu investieren.

Ein Großprojekt, das Cheniere in der Entwicklung hat, ist die dritte Stufe seiner LNG-Anlage in Corpus Christi. Das Unternehmen will den Bau dieses Projekts im Jahr 2020 genehmigen. Damit wäre die volle Produktion bis 2025 erreicht. Dieser Zeitrahmen entspricht sehr gut den Bedürfnissen des LNG-Marktes, von dem erwartet wird, dass bis etwa 2025 neue Lieferungen an den Markt gehen, um das erwartete Nachfragewachstum zu decken.

Da der LNG-Markt wächst, wird Cheniere Energy aufgrund seiner groß angelegten Aktivitäten und Wachstumsmöglichkeiten davon profitieren. Hinzu kommt das risikoärmere Geschäftsmodell – somit ist das Unternehmen ein exzellenter Erdgas-Player, den man als langfristiger Anleger kaufen kann.

EQT: Nordamerikas größter Erdgasproduzent

Die USA sind auf dem besten Weg, ihre Erdgasproduktion bis 2030 um mehr als 40 % bzw. weitere 38 Mrd. Kubikfuß pro Tag (Bcf/d) zu steigern. Einer der Haupttreiber dieses Wachstums werden die gasreichen Regionen Marcellus und Utica Shale sein. Laut Analysten der Energiewirtschaftsberatung Wood Mackenzie werden diese beiden Regionen ihre Produktion in diesem Zeitraum um 51 % bzw. 14 Bcf/d steigern.

Diese Prognose passt genau zu den Stärken von EQT, das 2017 mit der Übernahme von Rice Energy zum größten nordamerikanischen Erdgasproduzenten wurde. Denn das Unternehmen nimmt im Kern dieser beiden Regionen eine führende Position ein. Dadurch verfügt es über den größten und kostengünstigsten Ressourcenvorrat des Landes. EQT verfügt nach eigenen Angaben über genügend Reserven, um seine Produktion 15 bis 20 Jahre lang weiter auszubauen.

Dank seiner strategischen und groß angelegten Position hatte EQT im Jahr 2019 die niedrigsten Betriebskosten, Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Kosten sowie Bohr- und Fertigstellungskosten in seiner Vergleichsgruppe. Diese Kostenführerschaft ermöglicht es EQT, mehr Geld mit seiner Produktion zu verdienen als andere Förderunternehmen. EQT ist auf Kurs, bis 2023 mindestens 3 Mrd. US-Dollar an freiem Cashflow zu generieren, vorausgesetzt, dass sich die Gaspreise gegenüber dem Niveau von 2018 nicht verbessern. Das Unternehmen hat mehrere Verwendungszwecke für dieses Geld. So könnte man beispielsweise einen Teil der Schulden zurückzahlen, um die ohnehin schon gesunde Bilanz mit Investment-Grade-Rating zu verbessern. Darüber hinaus könnte man die Aktionäre durch ein Aktienrückkaufprogramm oder eine Dividende belohnen.

Neben dem branchenführenden Upstream-Produktionsgeschäft hält EQT durch seine Beteiligung an Equitrans Midstream auch eine bedeutende Investition in die Midstream-Industrie. Das Midstream-Unternehmen betreibt ein erstklassiges Geschäft im Appalachian Basin. Sein Netzwerk ist entscheidend für die Verbindung von Gasbohrungen in den Schieferregionen Marcellus und Utica mit den wichtigsten Märkten. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über großes Wachstumspotenzial: Neue Infrastruktur wird aufgebaut, um dem Wachstum der Region gerecht zu werden. Im Jahr 2019 hatte Equitrans Pipeline-Projekte im Wert von 3,7 Mrd. US-Dollar im Bau, die in den kommenden Jahren die Erträge um 30 % steigern dürften.

EQT ist der größte und kostengünstigste Erdgasproduzent in Amerika. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um von der steigenden Nachfrage nach Erdgas zu profitieren, und auf dem besten Weg, einen signifikanten freien Cashflow zu erzielen, auch wenn sich die Preise nicht verbessern. Damit hat man das Geld, um den Shareholder Value weiter zu steigern. Inzwischen hält man auch eine Beteiligung an einem großen Erdgas-Midstream-Unternehmen. Die Kombination aus kostengünstigem Wachstum und Wachstumspotenzial macht EQT zu einer der attraktivsten Erdgasaktien, die man als langfristiger Anleger kaufen kann.

Kinder Morgan: Marktführer in Nordamerika für Gasinfrastrukturen

Die nordamerikanische Energiewirtschaft muss bis 2035 23 Mrd. US-Dollar pro Jahr in den Bau neuer Erdgasinfrastrukturen investieren, um das Wachstum auf dem Kontinent voranzutreiben und die Nachfrage zu bedienen. Die Branche wird insgesamt mehr Sammel- und Transportleitungen, Verarbeitungsanlagen und LNG-Exportterminals bauen müssen.

Auch wenn der Erdgassektor auf dem gesamten Kontinent neue Midstream-Infrastrukturen aufbauen muss, wird ein großer Teil davon vor allem in Louisiana und Texas liegen. Denn mehr als die Hälfte des Anstiegs des Angebots und 70 % des Nachfragewachstums werden zwischen 2019 und 2030 von diesen beiden US-Bundesstaaten kommen.

Die Gasproduktion im Permian-Becken und im texanischen Eagle Ford Shale sowie im Haynesville Shale in Louisiana ist auf dem besten Weg, in den kommenden Jahren zu steigen. Die Produktion im Permian-Becken soll von 2019 bis 2030 um 157 % steigen, gefolgt von einem 108%igen Anstieg in Haynesville und einem 66%igen Anstieg in Eagle Ford.

Einer der größten Nutznießer der Notwendigkeit einer neuen Gasinfrastruktur wird Kinder Morgan sein. Das Energieinfrastrukturunternehmen ist führend im Bereich Erdgas und transportiert jedes Jahr 40 % des gesamten in den USA verbrauchten Gases. Während man ein ausgedehntes Gasleitungsnetz im ganzen Land betreibt, ist man in Texas und Louisiana auf der Pole Position. Diese strategische Ausrichtung ist perfekt darauf abgestellt, neue Wachstumschancen zu nutzen.

Kinder Morgan hatte Mitte 2019 4,4 Mrd. US-Dollar an Gasinfrastrukturprojekten im Bau, darunter zwei Langstreckenpipelines vom Permian-Becken bis zur Golfküste. Das Unternehmen erwartet, dass man sich jährlich 2 bis 3 Mrd. US-Dollar an zusätzlichen Expansionsmöglichkeiten sichern könnte, die sich hauptsächlich auf die Gasinfrastruktur konzentrieren.

Damit ist das Unternehmen in der Lage, seinen freien Cashflow weiter zu steigern, der 2019 auf dem besten Weg war, die Grenze von 5 Mrd. US-Dollar zu überschreiten. Da etwa die Hälfte dieses Geldes für die Zahlung der Dividende verwendet wird, verfügt Kinder Morgan über genügend Mittel, um in weitere Expansionsprojekte zu investieren und Aktien zurückzukaufen. Diese Kombination aus Wachstum und Ertrag sollte es dem Unternehmen ermöglichen, in den kommenden Jahren eine starke Gesamtrendite für seine Investoren zu erzielen.

Royal Dutch Shell: Der globale Erdgasriese

Shell ist in der Erdgasindustrie nichts weniger als ein Gigant. Das Unternehmen war 2018 nach der russischen Gazprom der zweitgrößte Erdgasproduzent der Welt. Diese Produktion stammt aus einem diversifizierten Portfolio von Quellen, darunter konventionelle Öl- und Gasfelder, Tiefwasserregionen und Schieferbohrungen. Australien ist die größte Gasförderregion, Shell ist allerdings auch ein bedeutender Produzent in Norwegen, Malaysia, den USA und Kanada.

Was Shell jedoch von den meisten anderen Unternehmen der Branche unterscheidet, ist der groß angelegte integrierte Gasbetrieb. Shell produziert Erdgas, das verflüssigt wird, an Kunden vermarktet und dann über das Wasser verschifft wird. Darüber hinaus kauft man von anderen produziertes LNG ein, das dann mit Gewinn an Kunden weiterverkauft wird. Die Marketingaktivitäten des Unternehmens ermöglichen es, noch mehr Geld einzunehmen.

Shell ist zwar bereits eines der größten Erdgasunternehmen der Welt – und 2018 der führende LNG-Verkäufer –, kann sich aber nicht über Wachstumsmöglichkeiten beklagen. Das Unternehmen schätzt, dass es zwischen 2019 und 2025 mehr als 25 große vorgelagerte Öl- und Gasprojekte und weitere zehn integrierte Projekte genehmigen kann. Zu den Wachstumschancen gehören eine groß angelegte LNG-Exportanlage entlang der US-Golfküste und weitere Schieferbohrungen im Marcellus-, Haynesville- und Permian-Becken. Diese Ausbauprojekte werden die Dominanz von Shell auf dem Erdgasmarkt nur noch weiter verstärken, indem das Unternehmen die Produktion und die Fähigkeit zur Vermarktung von LNG erhöht.

Das Wachstum von Shell ist im Bereich Erdgas auf Kurs, um in den kommenden Jahren eine enorme Menge an liquiden Mitteln zu generieren. Nach Ansicht des Unternehmens werden von 2021 bis 2025 jährlich 35 Mrd. US-Dollar an freiem Cashflow produziert. Und das ist die Summe nach der Investition von durchschnittlich 30 Mrd. US-Dollar pro Jahr in die Erhaltung und das Wachstum des Unternehmens. Dieses massive Angebot an überschüssigem Cash könnte es dem Unternehmen ermöglichen, den Investoren in diesem Zeitraum erstaunliche 125 Mrd. US-Dollar durch Dividenden und Aktienrückkäufe zurückzuzahlen. Das Wachstumspotenzial, die Renditen für Aktionäre sowie die hohe Dividende positionieren das Unternehmen so, dass es in den kommenden Jahren eine starke Gesamtrendite erzielen kann.

Williams Companies: Strategisch positioniert für das Wachstum im US-Nordosten

Williams Companies betreibt eines der größten Erdgas-Pipeline-Geschäfte in den USA und wickelt 30 % der Gasmengen des Landes ab. Damit ist das Unternehmen gut aufgestellt, um vom Bedarf an neuer Erdgasinfrastruktur zu profitieren. Zwei Assets heben sich als wesentliche Wachstumstreiber für das Unternehmen ganz besonders hervor.

Erstens hat Williams einen großen Erdgasförder- und Verarbeitungsstandort im Nordosten, der Produzenten in den Schieferregionen Marcellus und Utica unterstützt. Diese Operationen ermöglichen es den Förderern, ihr verflüssigtes Erdgas zu Verarbeitungsanlagen zu transportieren, die das reine Erdgas von Erdgasflüssigkeiten (NGLs) trennen. Williams ist dann in der Lage, dieses Gas in das Transportsystem der USA einzuspeisen.

Die strategische Ausrichtung des Unternehmens im Nordosten hat es so aufgestellt, dass es in den kommenden Jahren wachsen wird, da es den Förderern wichtige Dienste erweist. Williams’ Ansicht nach sollte die Menge an Erdgas von 2018 bis 2021 um 10 bis 15 % pro Jahr steigen.

Ein weiteres sehr attraktives Asset im Besitz von Williams ist die Transco-Pipeline, die volumenmäßig die größte Gasleitung der USA ist. Das mehr als 1.800 Meilen lange System transportiert Erdgas zwischen dem Süden von Texas und New York City. Williams hatte die Kapazität von Transco zwischen 2008 und 2018 fast verdoppelt und auf 16,7 Bcf/d erhöht. Ziel ist es, die Kapazität bis 2022 weiter auf 18,9 Bcf/d zu erhöhen.

Zwei Faktoren werden dieses Wachstum vorantreiben. Erstens muss Williams das System weiter ausbauen, um das steigende Angebot in Marcellus und Utica zu unterstützen, wo die Analysten bis 2030 einen Anstieg der Gasproduktion um mehr als 50 % erwarten. Das Unternehmen wird zudem vom Nachfragewachstum aus den Bereichen Energie und Industrie sowie LNG profitieren. Insgesamt ist der Erdgasbedarf in den USA von 2018 bis 2021 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 4,9 % im Plan.

Die Erdgasressourcen von Williams Companies sorgen dafür, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren ein gesundes Wachstum erzielen sollte. Nach Ansicht des Unternehmens kann es seine Erträge nach 2019 um 5 bis 7 % jährlich steigern. Damit sollte es dem Pipeline-Unternehmen möglich sein, seine Dividende weiter zu erhöhen. Diese wachsenden Einnahmen könnten Williams dazu veranlassen, in den kommenden Jahren zweistellige jährliche Gesamtrenditen zu erzielen.

Was die besten Erdgasaktien auszeichnet

Die Toperdgaswerte zum Kauf zeichnen sich durch zwei Gründe aus: Sie sind führend in ihrem jeweiligen Marktsegment und haben deutlich sichtbare Wachstumschancen. Auf Basis dieser Faktoren sollten sie ihren Cashflow überdurchschnittlich steigern können. Dies verbessert ihre Fähigkeit, durch eine steigende Dividende und einen steigenden Aktienkurs Wert für die Aktionäre zu schaffen. Die Kombination aus Wachstum und Ertrag sollte für die Anleger zu langfristig attraktiven Gesamtrenditen führen.

Vergiss Elektroautos – dieser Markt könnte viel größer werden

Milliardenschwere Forschungsprogramme treiben die Entwicklung von Wasserstoff jetzt voran. Vor unseren Augen entwickelt sich eine gewaltige Industrie. Und es gibt zwei Player, die unserer Analyse nach jetzt bereits davon besonders profitieren könnten! Lies alle Infos jetzt in der kostenlosen Studie „Wasserstoff: Ein schlafender Riese erwacht!“ von The Motley Fool Deutschland. Einfach klicken, um jetzt herauszufinden, wie du von diesem Megatrend profitieren könntest! Plus: zwei Aktien, die wir für besonders spannend halten — jetzt kostenlose Studie „Wasserstoff: Ein schlafender Riese erwacht!“ anfordern.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Kinder Morgan. Matthew DiLallo besitzt Aktien von Kinder Morgan. Dieser Artikel erschien am 8.8.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.