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Diese 3 Punkte sprechen derzeit für die Evotec-Aktie und 1 dagegen

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Evotec (WKN: 566480)-Aktien blicken auf eine gemischte Entwicklung zurück. Während die Ergebnisse von 1993 bis 2016 eher volatil ausfielen, hat die Firma über die letzten Jahre in jeder Hinsicht deutliche Fortschritte erzielt. So sind die Wachstumsraten und die Profitabilität stark angezogen.

Was nach den Halbjahreszahlen 2019 alles für und gegen die Aktie spricht, erfährst du hier.

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1) Starke Halbjahreszahlen

Evotec konnte in der ersten Jahreshälfte 2019 sehr gute Ergebnisse erzielen. So sind der Umsatz um 16 % und der operative Gewinn um 11 % gestiegen. Sowohl das Execute- als auch das Innovate-Segment konnten mit 20 % beziehungsweise 29 % stark zulegen. Allerdings zogen auch die Forschungs- und Entwicklungskosten, Steuern, Zinsen und einmaligen Abschreibungen an, was beim Nettogewinn zu einem Rückgang um 40 % führte.

Allein im zweiten Quartal 2019 führten diese Kosten sogar zu einem Verlust von 2,4 Mio. Euro. Aber auch in diesem Zeitraum wuchsen der Umsatz um 6,2 % und der bereinigte operative Gewinn um 15 %.

2) Expansion und besser Aussichten

Mit der Übernahme von Just Biotherapeutics aus Seattle (USA) für 90 Mio. Euro zuzüglich einer Gewinnbeteiligungsvereinbarung über drei Jahre hat sich Evotec kürzlich im Bereich biologische Wirkstoffe weiter verstärkt. 2019 erwartet Evotec von dem Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 30 Mio. US-Dollar und das Erreichen der Gewinnzone.

Just Biotherapeutics konnte zuletzt eine Entwicklungsvereinbarung mit Teva Pharmaceutical (WKN: 883035) abschließen und zählt einige Spitzenpharmafirmen zu seinen Kunden. Es wird zukünftig unter dem Namen Evotec Biologics weitergeführt. Um den Kauf zu finanzieren und die Finanzen zu stärker, hat Evotec einen 250 Mio. Euro Schuldschein begeben, wofür es allerdings nur geringe Zinsen in Höhe von 1,5 % zahlen muss.

Positiv wirkt sich auch die Anhebung der Gesamtjahresprognose für 2019 aus. Hier rechnet Evotec nun beim operativen Gewinn mit mehr als 10 % (bisher 10 %) und beim Umsatz mit 15 % (bisher 10 %) Wachstum.

3) Gute Entwicklungspipeline und viele neue Partnerschaften

EVT Execute konnte viel neue Mittel entwickeln und Partnerschaften vertiefen wie mit Astex, Exscientia oder Dermira. Zudem wurden in der Kooperation mit Bayer (WKN: BAY001), Carrick und Boehringer Ingelheim wichtige Meilensteine erreicht. Und diese Erfolge führen zu vielen neuen Aufträgen wie mit Galapagos oder der Bill & Melinda Gates Foundation (im Bereich Tuberkulose). EVT Innovate konnte ebenfalls im Immunonkologie-, Darmkrebs- und Antiinfektiva-Bereich neue Partnerschaften schließen.

An seinem wichtigen Toulouse-Standort konnte Evotec im ersten Halbjahr 2019 über 45 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften. Allein hier zählt die Firma aufgrund der Partnerschaft mit Sanofi (WKN: 920657) über 50 Kunden. Insgesamt ist das Kundenportfolio über viele verschiedene Firmen und auch regional ausgeglichen gestaltet.

Trotz der positiven Entwicklung weist das Unternehmen aber auch einen Schwachpunkt auf.

1) Aktie immer noch anfällig  

Mit seinen mittlerweile vielen bekannten Partnern, Forschungserfolgen und dem Trend der Forschungsauslagerung durch Pharmafirmen könnte Evotec durchaus ein langfristiger Durchbruch gelungen sein. Zudem gelang es, in den letzten vier Jahren durchgängig Gewinne und eine hohe Nettomarge zu erzielen.

Allerdings muss Evotec erst noch beweisen, dass es diese Ergebnisse stetig erzielen kann, denn in der Vergangenheit gab es auch häufig Verlustjahre. Dies ist der Grund, warum die Aktie schwankungsanfällig bleibt und es auch zukünftig zu stärkeren Kurseinbrüchen kommen könnte. Dies sollten Aktionäre immer im Hinterkopf behalten und darauf vorbereitet sein.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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