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BASF-Aktie: Wenn das eintritt, wäre die Aktie noch zu teuer!

Foto: Getty Images

Wie wir es auch drehen und wenden, die BASF (WKN: BASF11)-Aktie macht momentan definitiv keine einfache Zeit durch. Notierte die Aktie des Chemieriesen im vergangenen Sommer noch auf einem Kursniveau von rund 80 Euro je Anteilsschein, finden wir das Papier aktuell auf einem Kursniveau von lediglich 57,94 Euro wieder. Letztlich ein Kurssturz von mehr als einem Viertel.

Worüber aktuell jedoch heiß diskutiert wird, ist, ob die BASF-Aktie nun ein echtes Schnäppchen ist oder aber selbst auf dem aktuellen Kursniveau noch zu teuer. Um das herauszufinden, wechseln wir heute einmal ein wenig den Blickwinkel und überlegen, ob die Talsohle überhaupt schon erreicht ist.

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Und, kleiner Spoiler vorab: So einige Dinge könnte es hier ganz realistisch noch immer geben, die weiterhin auf die Kursbremse drücken.

Tiefpunkt nicht erreicht, oder aber Stagnation

Eine ganz wesentliche Sache, oder genau genommen zwei Dinge, die bei BASF noch schiefgehen könnten, tragen so zu Beginn die Überbegriffe nicht erreichter Tiefpunkt beziehungsweise Stagnation. Zwei Phrasen, die schauerlich wirken, allerdings im Kontext des DAX-Chemieriesen noch schlimmer sein könnten. Zumindest, sofern sie eintreten.

Die BASF-Aktie könnte nach einer neuerlichen Prognosesenkung in diesem Jahr, wohlgemerkt, voraussichtlich auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 3,60 Euro kommen. Ein Wert, der im Vergleich zum 2017er-Gewinn je Aktie von 6,62 Euro bereits einen ordentlichen Einbruch markiert hat. Sollte dies allerdings noch nicht der Tiefpunkt sein, dürfte die Aktie wohl oder übel noch weiter fallen.

Bei dem aktuellen Kursniveau würde BASF nämlich schon heute mit einem durchaus ambitionierten Kurs-Gewinn-Verhältnis in Höhe von 16 bewertet und sofern dieser aktuelle Gewinneinbruch lediglich ein kleiner Vorgeschmack ist, könnten neue Tiefs hier durchaus folgen. Eine Entwicklung, die man im Auge behalten sollte, auch wenn momentan wohl einiges eingepreist sein dürfte, was sich in den vergangenen Wochen und Monaten als Belastung herausgestellt hat.

Zusätzlich zu einem weiteren Einbruch könnte allerdings auch operative Stagnation eine Bremse bei der künftigen Kursperformance sein. Ein aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16 ist für einen zyklischen Chemiekonzern schließlich kein sonderlich attraktives Bewertungsniveau, sondern eher eins, das über kurz oder lang auf operative Besserung schielt. Sollte BASF daher in den kommenden ein, zwei, drei Jahren keine operative Verbesserung in Aussicht stellen, könnte es hier noch weiter auf Tauchstation gehen.

BASF senkt die Dividende

Ein zweites Merkmal, das für sinkende Kurse verantwortlich sein könnte, wäre ein Knick in der Dividendenpolitik. Für das vergangene Geschäftsjahr 2018 zahlte BASF eine Dividende von 3,20 Euro je Anteilsschein aus. Ein Ausschüttungsniveau, das verdächtig nahe an den von mir errechneten Gewinn für das aktuelle Geschäftsjahr heranreichen könnte. Ein Aspekt, den man als langfristig orientierter Investor im Auge behalten sollte.

Nichtsdestoweniger existieren gerade hier einige Faktoren, die gegen eine solche Kürzung sprechen. So hat das BASF-Management einerseits in seiner eigenen Dividendenpolitik genormt, dass man für die kommenden Jahre stets mit einer stabilen Dividende rechne und diese stets moderat anheben möchte. In den vergangenen Jahren haben sich hier Erhöhungen um 0,10 Euro gewissermaßen als Regelmäßigkeit eingespielt. Ein Wachstumskurs, der auch weiterhin anhalten könnte.

Zudem hat sich inzwischen auch das Management nach all dem Prognosechaos gemeldet und verkündet, dass man weiterhin mit einer Erhöhung bei der Dividende auch im kommenden Jahr rechne. Man könne in schwierigeren Jahren die Dividende erhöhen, auch wenn man dies aus der Substanz zahle. Die Dividende sei heilig, weil sich die Investoren hierauf verließen, so der Vorstand des Chemiekonzerns.

Insbesondere Dividendenjäger scheinen sich daher aktuell nicht sorgen zu müssen. Denn offensichtlich wird die Ausschüttung im kommenden Jahr zumindest kein Katalysator des derzeitigen Abverkaufs werden.

Harte Zeit, aber …

Die Aktie von BASF macht momentan keine einfache Zeit durch. Mit dem Papier natürlich auch das Management sowie alle, die in BASF investiert sind. Ob hier der Zenit bereits erreicht ist, dürfte vermutlich von den weiteren Aussichten abhängen. Und von der Frage, ob im operativen Zahlenwerk der Tiefpunkt überschritten ist.

Zumindest die Dividende scheint jedenfalls weiterhin sicher zu sein. Möglicherweise eine wesentliche, gute Nachricht, die hier langfristig der Wegbereiter einer Gegenbewegung sein könnte.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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