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Mit diesen Tipps machst du noch mehr aus deinen Dividenden

Dividenden sind ein Einkommen, das über die Zeit immer weiter steigen kann, ohne dass du dafür hart arbeiten musst. Zudem klettern die Ausschüttungen meist sehr viel stärker als eventuelle Lohnanpassungen. Allerdings sind auch Dividendenaktien und -ETFs kein Selbstläufer. Besonders bei Dividendenwertpapieren sollte die Auswahl gut überlegt sein.

Was du alles beachten solltest und wie du noch mehr aus deinen Ausschüttungen machst, erfährst du hier.

1. Dividendenaktien

Wenn du ein stetig wachsendes Vermögen und Einkommen erzielen möchtest, solltest du bei deinen Aktien genau darauf achten. Nehmen wir ein Beispiel. Coca-Cola (WKN: 850663) schüttet schon seit sehr langer Zeit ununterbrochen eine Dividende aus und hebt diese auch regelmäßig an. Wenn du dir die Dividendenhistorie betrachten möchtest, ist finanzen.net eine gute Seite. Unter dem Reiter „Dividenden/HV“ findest du die Dividendenausschüttungen der letzten Jahre. Gleichzeitig ist hier auch erkennbar, welch großen Einfluss die Dividende auf die Gesamtperformance hat.

Stetige Dividenden (auch in Krisenjahren) und steigende Ausschüttungen sind ein Element. Das zweite Puzzlestück ist die Dividendenrendite. Sie sollte über der Rendite von Staatsanleihen liegen, was derzeit nicht schwerfällt, aber mindestens 2 % betragen. Hilfreich ist auch ein historischer Renditevergleich, um festzustellen, ob der Kauf derzeit günstig ist.

Und so machst du noch mehr aus deinen Ausschüttungen.

Dividenden sammeln sich auf deinem Konto, aber wie geht man am besten mit ihnen um? Je mehr du reinvestierst, also neue Aktien erwirbst oder bei den bestehenden Positionen nachkaufst, umso mehr wirst du zukünftig verdienen. Ein Weg ist, sobald sich genug Geld angesammelt hat, der regelmäßige und gleichmäßige Nachkauf.

Aber es geht noch besser. Mach es wie Warren Buffett und warte auf fallende Kurse. Dann, wenn viele Anleger Angst bekommen und in Panik verkaufen, der Markt aber die höchsten Dividendenrenditen anbietet, kannst du Monat für Monat mit der Reinvestition deiner Dividenden beginnen. Fällt der Markt weiter, sammelst du weiter gute Unternehmen zu hohen Dividendenrenditen ein. Diese Methode gibt deiner Performance einen deutlichen Schub.

Nicht zuletzt solltest du die breite Streuung (mindestens 15 Werte) nicht vergessen.

2. Dividenden-ETFs

Fonds bieten einen Vorteil gegenüber Einzelaktien: Sie sind enorm breit gestreut. Dennoch solltest du immer nur ganze Länder und keine Branchen kaufen. Eine regionale Streuung bietet ebenfalls Vorteile. Fällt die Dividendenrendite eines ETFs hoch aus, bedeutet dies meist, dass der gesamte Markt günstig bewertet ist.

Auch hier kannst du deine Dividenden zunächst ansammeln. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kannst du einmal im Jahr die ursprüngliche Gewichtung deiner Positionen wieder herstellen, das heißt, du verkaufst bei den stark gestiegenen und kaufst bei den gefallenen Länder-ETFs. Drüber hinaus kannst du, ähnlich wie bei Aktien, auf fallende Kurse warten und dann mit dem Nachkauf beginnen. Wieder nicht alles auf einmal, sondern Monat für Monat. So sammelst du hohe Dividendenrenditen ein, die dir auch im nächsten Aufschwung erhalten bleiben.

3. Langfristig denken und geduldig bleiben

Fallende Aktien und Fonds können auch immer noch weiter fallen. Bei Aktien könntest du durchaus jene Werte verkaufen, die ihre Dividende stark kürzen oder streichen. Bei Fonds ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls hingegen gering.

Wenn du einmal verinnerlicht hast, dass nach einem Ab- auch immer wieder ein Aufschwung kommt und du langfristig noch von viel mehr Vorteilen (Schutz vor Inflation, Währungsreform und Schuldenschnitt) profitierst, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld, Anleihen, Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen bieten diesen Schutz nicht. Hier tritt der Wertverlust schleichend und stabil ein.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.