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Merck meldet fantastische Ergebnisse für das zweite Quartal: 4 Dinge, die du wissen musst

Merck (WKN: 659990) konnte bei der Vorlage der letzten Quartalsergebnisse im April eine wirklich gute Performance hinlegen. Der große Pharmakonzern übertraf die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Analysten der Wall Street leicht, wobei eine Krebsimmuntherapie den Großteil des Wachstums ausmachte.

Falls es Zweifel gab, ob sich die Dynamik von Merck im zweiten Quartal würde fortsetzen können, so dürften diese einfach verschwunden sein. Merck gab neulich seine Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt. Und das Unternehmen hat wieder einmal grandios zugelangt. Hier sind vier wichtige Dinge, die du über die starken Ergebnisse von Merck im zweiten Quartal wissen musst.

1. Merck hat die Schätzungen der Analysten bestätigt

Wall-Street-Analysten müssen vielleicht ihren Optimismus ein wenig steigern, wenn sie demnächst wieder prognostizieren, wie Merck sich entwickeln wird. Merck hat die Prognosen der Analysten sowohl für das Umsatzergebnis als auch für den Gewinn im zweiten Quartal übertroffen – mal wieder.

Das Unternehmen meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 11,8 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahr und einem Anstieg von 15 % auf Basis konstanter Wechselkurse. Die Schätzung der Analysten ging für das zweite Quartal von einem Umsatz von gerade mal 10,96 Mrd. US-Dollar aus.

Merck gab außerdem ein Ergebnis von 2,7 Mrd. US-Dollar bzw. 1,03 US-Dollar pro Aktie nach den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) bekannt. Das GAAP-Ergebnis pro Aktie (EPS) des Unternehmens lag im zweiten Quartal 63 % über dem des Vorjahreszeitraums.

Der Pharmakonzern verzeichnete ein Non-GAAP (bereinigtes) EPS von 1,30 US-Dollar, ein Plus von 23 % gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde die durchschnittliche Analystenschätzung von 1,16 US-Dollar deutlich übertroffen.

2. Die Keytruda-Verkäufe stiegen an

Diese beeindruckenden Umsatz- und Ergebnisschübe wurden vor allem durch Keytruda ermöglicht. Der Umsatz des Krebsmedikaments stieg im Jahresvergleich um 58 % auf 2,6 Mrd. US-Dollar. Währungsbereinigt lag der Umsatz von Keytruda um 63 % über dem des Vorjahreszeitraums.

Der Hauptgrund für das Umsatzwachstum von Keytruda war die anhaltend starke Dynamik in der Indikation bei nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Aber auch die jüngsten Markteinführungen des Medikaments zur Behandlung von Nierenzellkarzinom (RCC) und adjuvantem Melanom trugen zum anhaltenden Erfolg von Keytruda bei.

Der Marktforscher EvaluatePharma geht davon aus, dass Keytruda bis 2024 mit einem Jahresumsatz von 17 Mrd. US-Dollar das meistverkaufte Medikament der Welt sein wird. Diese Vorhersage scheint immer wahrscheinlicher zu werden.

3. Auch die Verkäufe von Impfstoffen stiegen

Keytruda war im zweiten Quartal nicht der einzige große Erfolg. Auch die Impfstoff-Franchise von Merck entwickelte sich außergewöhnlich gut, wobei die Kategorie Human Health insgesamt um 33 % gegenüber dem Vorjahr auf 2 Mrd. US-Dollar anstieg. Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseinflüssen stieg der Umsatz mit Impfstoffen um 36 %.

Besonders stark wirkte der Impfstoff Gardasil gegen das humane Papillomavirus (HPV), dessen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 46 % auf 886 Mio. US-Dollar zunahm. Merck führte dieses enorme Wachstum vor allem auf das Kaufverhalten des öffentlichen Sektors, eine stärkere Nachfrage und höhere Preise in den USA sowie die laufende Markteinführung von Gardasil in China zurück.

Auch die Kinderimpfstoffe des Unternehmens erzielten ein solides Wachstum. Der Umsatz mit dem Masern-, Mumps- und Röteln-Virus-Impfstoff M-M-R II, dem Windpocken-Impfstoff Varivax und dem Masern-, Mumps-, Röteln- und Varizellen-Virus-Kombinationsimpfstoff ProQuad stieg im Jahresvergleich um 58 % auf 675 Mio. US-Dollar.

4. Ein starkes Jahr wird immer besser

Vor drei Monaten erwartete Merck für das Gesamtjahr 2019 einen Umsatz zwischen 43,9 und 45,1 Mrd. US-Dollar und ein bereinigtes EPS zwischen 4,02 und 4,14 US-Dollar. Nach dem herausragenden zweiten Quartal des Unternehmens hob Merck seine Prognose für Umsatz und bereinigtes EPS an und schärfte sie noch einmal ein bisschen.

Der Pharmakonzern erwartet nun für das Gesamtjahr 2019 einen Umsatz zwischen 45,2 und 46,2 Mrd. US-Dollar. Merck erwartet auch, dass das bereinigte EPS für das Gesamtjahr zwischen 4,84 und 4,94 US-Dollar liegen wird.

Auch hier scheint es, dass die Analysten der Wall Street ihre Prognosen nachbessern müssen. Vor den Ergebnissen von Merck im zweiten Quartal prognostizierten Analysten für das Gesamtjahr 2019 einen Umsatz von 44,74 Mrd. US-Dollar und ein bereinigtes EPS von 4,75 US-Dollar.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Keith Speights besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 30.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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