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Diese 3 aktuellen Entwicklungen bei der OSRAM-Licht-Aktie solltest du kennen

Foto: Getty Images

Die Osram Licht (WKN: LED400)-Aktie kommt in diesen Tagen nicht zur Ruhe. Zwar fielen die Ergebnisse zum dritten Geschäftsquartal 2019 weiterhin schlecht aus, aber sie werden, aufgrund der Übernahmeangebote von Bain Capital, Carlyle Group (WKN: A1JXD8) und nun auch durch die österreichische AMS (WKN: A118Z8), derzeit außer Kraft gesetzt.

Erfahre, welche drei Entwicklungen derzeit die Osram-Licht-Aktie prägen.

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1) Übernahmewettbewerb nimmt Fahrt auf

Ein Thema, dass derzeit alle anderen Entwicklungen um das Unternehmen in den Schatten stellt, ist der sich nun beschleunigende Übernahmekampf. Boten bisher die beiden amerikanischen Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle Group zusammen 35 Euro je Osram-Licht-Aktie, sind es nun durch AMS 38,50 Euro je Aktie. Das sind bereits 10 % mehr.

Grundsätzlich ist dies für die Aktionäre positiv, die am Ende von einem höheren Abfindungspreis profitieren. Erkennbar ist der Effekt auch an der kurzfristigen Kursentwicklung. So ist die Aktie seit dem Tief im Juni 2019 bereits knapp 40 % gestiegen (12.08.2019).

Osram hat das Angebot geprüft und sich heute (12.08.2019) zur Aufnahme von Verhandlungen entschlossen. Der schnelle Entschluss zeigt aber auch, dass Osram derzeit einen starken Partner benötigt und jedes höhere Angebot willkommen ist, obwohl sich die Strategien der beiden Bieter deutlich unterscheiden.

Klar ist, dass Bain Capital und Carlyle Group nun nachlegen müssen, um im Rennen zu bleiben, denn die Aktionäre werden sich am Ende für den höheren Preis entscheiden. Wahrscheinlich ist AMS, trotz seiner Pläne, am Ende der bessere Partner, weil hier nicht nur ein Rendite-, sondern auch ein Interesse am operativen Geschäft und dessen langfristige Fortführung besteht.

Aber was hat AMS mit Osram Licht vor?

2) Das sind die AMS-Pläne

Ein Zusammenschluss würde das Unternehmen mit etwa 5 Mrd. Euro Umsatz zum weltweit größten Hersteller von Sensor-Lösungen und Photonics machen. Zwar müsste es zunächst eine Kapitalerhöhung durchführen, Schulden aufnehmen und 400 Mio. Euro für Anpassungsmaßnahmen ausgeben, würde im Anschluss aber auch jährlich 240 Mio. Euro an Kosten einsparen. Der Umsatz könnte aufgrund von Synergien um etwa 60 Mio. Euro steigen.

Im Gegensatz zu Bain Capital und Carlyle Group möchte AMS allerdings die Digitalsparte und das LED-Konsum-Geschäft verkaufen. Dafür sollen jedoch die deutschen Standorte und die Sparten Opto Semiconductors und Automotive weiter gestärkt werden. Hierin sieht AMS, beispielsweise aufgrund der Trends zum autonomen Fahren, zu Auto-Displays, zu Micro-LED-Bildschirmen und Smartwatches, die Zukunft und starke Wachstumstrends. Zudem verbessert AMS so seine Umsatzdiversifikation, wodurch sich das Management eine stabilere Konzern-Aufstellung erhofft.

3) Operatives Geschäft weiterhin in der Krise

Unterdessen läuft es bei Osram derzeit operativ weniger gut. So ist der Umsatz im dritten Geschäftsquartal 2019 um 14,9 % gefallen. Bei den fortgeführten Geschäften fiel ein Verlust von 35 Mio. Euro an, während im Vorjahr noch 42 Mio. Euro Gewinn verbucht werden konnten. Zusammen mit den nicht fortgeführten Bereichen beträgt der Verlust sogar 53 Mio. Euro.

Zwar hat der Vorstand ein Sparprogramm aufgelegt, das die jährlichen Kosten bis 2021 um über 200 Mio. Euro senken soll, aber aktuell setzen dem Unternehmen weiterhin die sinkende Nachfrage aus der Autoindustrie, die Handelskonflikte und die sich abschwächende Weltwirtschaft zu. Ein Ende dieser Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund eher zunehmender US-China-Spannungen noch nicht absehbar. So wird auch im gesamten Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 11 bis 14 % und einem deutlichen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe gerechnet.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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