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Der Sommer wird heiß bei Mastercard

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Das Kreditkartenunternehmen Mastercard (WKN: A0F602) ist auf der ganzen Welt aktiv und eng mit der Weltwirtschaft verwoben. Auch wenn die wirtschaftlichen Bedingungen in den USA gut sind, kann dafür aber die Schwäche in anderen Märkten das Gesamtwachstum des Unternehmens gefährden. Angesichts der Unsicherheit in vielen Teilen der Welt musste Mastercard weiterhin hart arbeiten, um die Vorteile gegenüber wichtigen Wettbewerbern im internationalen Umfeld zu behaupten.

Die Investoren von Mastercard hofften, dass das Unternehmen in der Lage sein würde, noch bessere Ergebnisse als zu Beginn des Jahres zu erzielen. Die Zahlen, die Mastercard dann vorgelegt hat, waren in der Tat vielversprechend und obwohl die Investoren vielleicht nicht die Megaergebnisse gesehen haben, die sie sich gewünscht hätten, erkennen sie dennoch, dass sich die operative Stärke von Mastercard im Laufe des Quartals weiter durchgesetzt hat.

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Wie Mastercard das Wachstum steigern konnte

Die Ergebnisse von Mastercard im zweiten Quartal zeigten die anhaltenden Bemühungen, die Geschäftsmöglichkeiten optimal zu nutzen. Der Nettoumsatz von 4,11 Mrd. US-Dollar stieg um mehr als 12 % gegenüber dem Vorjahresniveau, beschleunigte sich gegenüber dem Umsatzwachstum von 9 % im letzten Quartal und übertraf die Prognose der Analysten von 11 %. Der Jahresüberschuss stieg um mehr als 30 % auf 2,05 Mrd. US-Dollar und selbst nach Berücksichtigung einiger außerordentlicher Faktoren war der bereinigte Gewinn mit 1,89 US-Dollar pro Aktie mit einer angemessenen Marge besser als die Prognose der Analysten von 1,82 US-Dollar pro Aktie unter den Anlegern.

Alle Kennzahlen von Mastercard zeigen weiterhin Anzeichen für die Gesundheit des Kerngeschäfts. Das Bruttodollarvolumen wuchs in lokaler Währung um 13 % und erreichte 1,60 Billionen US-Dollar. Die Anzahl der Switched-Transaktionen stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 18 % und konnte damit gegenüber den Vorquartalen wachsen und das Wachstum bei Transaktionen ins Ausland stieg auf 16 %. Mastercard hat heute über fast 2,1 Milliarden Karten ausgegeben, von denen 456 Millionen allein in den USA ausgegeben werden. Dazu gehören nicht einmal die Hunderte von Millionen Karten der Marke Maestro.

Mastercard konnte also auf dem US-Markt bessere Dollar-Zahlen als in anderen Märkten zeigen. Das Bruttodollarvolumen in den USA stieg um 9,9 % und übertraf damit den Wert von 7,7 % aus den anderen Märkten. Allerdings führte die Stärke des US-Dollars zu diesen Ergebnissen, da die Gewinne in lokaler Währung das, was Mastercard auf dem US-Markt geschafft hat, dramatisch in den Schatten stellten.

Auch hat Mastercard weiter die Kosten reduziert. Der Aufwand sank gegenüber dem Vorjahr um 1 %, was dem Unternehmen die Möglichkeit gab, größere Investitionen in strategische Initiativen zu tätigen. So soll das langfristige Wachstum gefördert werden.

Was steht Mastercard bevor?

CEO Ajay Banga erläutert die Ergebnisse: „Wir setzen unsere Strategie weiterhin gut um“, sagte er, „und hatten ein weiteres starkes Quartal mit Umsatz- und Ergebniswachstum.“ Der CEO sagte auch, dass die weltweite Reichweite von Mastercard ein entscheidender Vorteil in einer schnell wachsenden Branche sei.

Mastercard sieht auch viele neue Wachstumschancen. Banga sagte: „Wir treiben das Wachstum unserer Kernprodukte mit wichtigen Geschäftsabschlüssen rund um den Globus voran und unsere jüngsten Akquisitionen wie Transfast und neue Partnerschaften wie P27 in Skandinavien werden uns helfen, den sich wandelnden Zahlungsbedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden, insbesondere in den Bereichen Echtzeitkonto zu Konto und internationalen Zahlungen.“

Die Investoren haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass Mastercard erhebliche Kapitalbeträge an die Aktionäre zurückgibt. Auch hier zeigte man im Laufe des Quartals keine Anzeichen einer Verlangsamung. Mastercard sagte, dass man 1,9 Mrd. US-Dollar ausgegeben habe, um 7,7 Millionen Aktien in den drei Monaten des zweiten Quartals zurückzukaufen, und man habe weitere 1,8 Millionen Aktien allein in den ersten Juliwochen gekauft. Damit bleiben ungefähr 2,6 Mrd. US-Dollar zum Ausgeben – und viele erwarten, dass ein weiterer Rückkaufplan kommt, wenn dieses Kapital aufgebraucht ist.

Mastercard-Anleger haben auf den Bericht nicht sonderlich stark reagiert, da sich die Aktie im Vorbörsenhandel nach der Ankündigung nur wenig bewegte. Solange Mastercard jedoch weiterhin von einem steigenden internationalen Niveau elektronischer Transaktionen profitieren kann, sollte das Unternehmen gut aufgestellt sein, um langfristig zu wachsen und die Führung in der Branche weiter auszubauen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Mastercard. Dan Caplinger besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 27.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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