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2 heiße Dividenden-ETFs, die für Börsenneulinge besonders interessant sind!

Nicht nur in der Aktienwelt, sondern auch als ETF-Investor sind die ersten Schritte immer schwierig. Vieles ist neu, so mancher Begriff noch immer ein Rätsel – und wie bitte soll man denn in diesem unübersichtlichen Markt mit so vielen Möglichkeiten bestmöglich investieren, wenn es um das eigene, hart verdiente Geld geht?

Wenn auch du dich zurzeit in einer solchen Situation befindest – keine Panik! Glücklicherweise hast du nämlich unsere Foolishe Seite bereits gefunden, die dir tonnenweise Informationen zum Thema Chancen, Risiken und Möglichkeiten dieser Passivfonds liefern kann, und glücklicherweise auch diesen Artikel.

Im Folgenden wollen wir nämlich gezielt einmal schauen, welche ETFs sich für den Anfang besonders eignen können und natürlich auch, wieso.

1) Xtrackers FTSE 100 UCITS ETF Income 1D

Eine erste spannende Möglichkeit, um einen Fuß in die Welt der ETFs zu bekommen, könnte beispielsweise der Xtrackers FTSE 100 UCITS ETF Income 1D (WKN: DBX1F1) sein. Dieser Passivfonds investiert, wie das Kürzel FTSE 100 für den britischen Leitindex offenbart, in die 100 größten britischen Aktien, was letztlich einen sehr soliden und diversifizierten Index darstellt.

Vielleicht fragst du dich, wieso an dieser Stelle die Wahl auf einen britischen Index gefallen ist und nicht auf einen deutschen? Oder einen europäischen? Eine wirklich hervorragende Frage! Denn der Grund ist an dieser Stelle doch recht wichtig:

Auch wenn der britische Leitindex einen signifikanten Schwerpunkt auf Öl- und Finanzaktien legt, sind Konsumgüter mit einem Anteil von rund 25 % dennoch ein größerer nicht zyklischer Teil, der hier möglicherweise in Krisenzeiten für etwas mehr Stabilität sorgt. Außerdem befinden sich rund 10 % Gesundheitstitel in diesem ETF, die ebenfalls recht defensiv sind, wodurch dieser Index einen sehr stabilen Kern besitzt.

Der ETF kommt zudem momentan auf eine vergleichsweise günstige Gesamtkostenquote von 0,09 % und schüttete für das letzte Jahr 0,40 Euro an Dividenden aus, die bei einem aktuellen Fondskurs von 8,15 Euro (08.08.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer Ausschüttungsrendite in Höhe von 4,9 % entsprechen würde. Auch aus diesem Blickwinkel heraus ist er also durchaus einen näheren Blick wert.

2) SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF

Ein zweiter spannender Dividenden-ETF für alle Frischlinge könnte zudem der SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1JKS0) sein. Dieser Passivfonds investiert, ebenfalls ersichtlich am Namen, in 100 US-amerikanische Unternehmen, die über 20 Jahre hinweg die eigene Ausschüttung Jahr für Jahr angehoben haben und momentan die höchste Dividendenrendite aufweisen. Ebenfalls ein interessanter, durchaus defensiver Mix.

Die defensive Klasse dieses Passivfonds besteht letztlich jedoch nicht bloß in einem vergleichsweise stabilen Branchenmix. Zwar besitzt auch dieser Passivfonds einen relativ zuverlässigen Kern von rund 40 %, bestehend aus Immobilienaktien, Versorgern, Konsumgüterherstellern und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen. Allerdings ist dies definitiv noch nicht alles.

Wenn ein Unternehmen es nämlich schafft, über zwei Jahrzehnte konsequent Jahr für Jahr die eigene Dividende anzuheben, ist auch das letztlich ein hervorragender Indikator für ein verlässliches Geschäftsmodell, das diese Entwicklung erst ermöglicht. Selbst ein großer Teil der Zykliker dieses Passivfonds könnte daher zu den beständigeren Aktien gehören, was diesen ETF so interessant werden lässt.

Auch dieser voll replizierende, ausschüttende ETF mit einer noch immer fairen Gesamtkostenquote von 0,35 % pro Jahr zahlt eine Dividende an die Anteilseigner aus. Im vergangenen Jahr entsprach diese einer Gesamtsumme in Höhe von 0,98 Euro, wodurch der Passivfonds bei einem derzeitigen Kursniveau von 49,14 Euro auf eine Dividendenrendite von immerhin 1,99 % kommt.

Halte es einfach – und zuverlässig!

Wie wir daher letztlich sehen können, dürften viele Anfänger gut beraten sein, es zumindest am Anfang vergleichsweise einfach zu halten. Beispielsweise, indem man einfach in einen soliden, gut ausbalancierten Index investiert oder aber in zuverlässige, defensive und wachsende Ausschütter – eben Dividendenaristokraten.

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