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Anika Therapeutics übertrifft Gewinnschätzungen für das zweite Quartal

Quelle: BASF SE

Das Biotech Anika Therapeutics (WKN: 889120) meldete im Mai bei den Zahlen fürs Q2 solide Verbesserungen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 16 %, während der Gewinn um 4,5 Millionen USD bzw. 0,31 USD pro Aktie stieg – viel besser als der Verlust von 6,7 Millionen USD bzw. 0,46 USD pro Aktie im Vorjahreszeitraum.

Das Biotech hat neulich das nächste Update zur Entwicklung im zweiten Quartal veröffentlicht. Schauen wir uns die Ergebnisse von Anika im zweiten Quartal doch einmal genauer an.

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Die reinen Zahlen

Anika verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatz von 30,4 Millionen USD. Das bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber dem Umsatz des Vorjahreszeitraums, der bei insgesamt 30,5 Millionen USD lag. Aber damit lag man immer noch weit über dem Konsens der Wall-Street-Analysten, der einen Umsatz von 27,5 Millionen USD vorgesehen hatte.

Wie sah das Ergebnis des Unternehmens im zweiten Quartal aus? Anika wies nach den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) einen Reingewinn von 9,4 Millionen USD bzw. 0,67 USD pro Aktie aus, verglichen mit 10,1 Millionen USD bzw. 0,68 USD pro Aktie im gleichen Zeitraum 2018. Dies war deutlich besser als die durchschnittliche Schätzung des Analystengewinns pro Aktie für das zweite Quartal von 0,39 USD.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Anika betrug im zweiten Quartal 14,8 Millionen USD. Dies spiegelt eine Verbesserung gegenüber dem Ergebnis von Anika im Vorjahreszeitraum von 14 Millionen USD wider.

Das Biotech beendete das zweite Quartal mit liquiden Mitteln und Investitionen in Höhe von 141,5 Millionen USD. Ende 2018 belief sich der Bargeldbestand von Anika auf 159,0 Millionen USD.

Über die Zahlen hinaus

Der Umsatz von Anika sank im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht. Der Umsatz mit den Viscosupplement-Behandlungen des Unternehmens sank im Jahresvergleich um 6 %, was vor allem auf niedrigere Umsätze von Orthovisc zurückzuführen ist. Der internationale Umsatz mit Viscosupplement stieg jedoch um 28 %, was auf ein starkes Umsatzwachstum bei der Cingal-Hyaluronsäure-Knieinjektion von Anika zurückzuführen ist.

Der GAAP-Konzernüberschuss sank im zweiten Quartal ebenfalls, vor allem aufgrund von Steuervorteilen aus der Ausübung von Mitarbeiteraktienoptionen. Andererseits stiegen das Ergebnis je Aktie und das bereinigte EBITDA des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr. Anika führte den Anstieg des bereinigten EBITDA auf Verbesserungen beim Produktrohertrag und beim Betriebsergebnis zurück, die sich aus einem günstigeren Umsatzmix und einer Reduzierung der Kosten ergaben.

Die Liquiditätslage von Anika verschlechterte sich seit Ende 2018 ein wenig, was hauptsächlich auf das beschleunigte Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 30 Millionen USD zurückzuführen ist. Dies wurde jedoch teilweise durch einen starken operativen Cashflow von 13,9 Millionen USD im ersten Halbjahr 2019 ausgeglichen.

Der Blick nach vorn

Anika erwartet, dass der Umsatz für das Gesamtjahr 2019 zwischen 1 und 4 % steigen wird. Das Unternehmen geht davon aus, dass das bereinigte EBITDA im oberen Bereich von 30 Millionen USD bis unter 40 Millionen USD liegen wird, während der GAAP-Konzernüberschuss im mittleren Bereich von 20 Millionen USD liegen wird.

CEO Joseph Darling erwähnte ausdrücklich ein paar Dinge, auf die sich Investoren freuen können. Zum einen hat Anika im dritten Quartal 2019 in den USA die erste chirurgische Therapie für Knochenreparaturverfahren eingeführt. Ein weiteres Beispiel sind die Bemühungen des Unternehmens, die behördliche Zulassung für Cingal in den USA zu erhalten. Darling sagte, dass die Entscheidung, die FDA-Zulassung für Cingal zu verfolgen, „auf umfangreichen Analysen und Diskussionen basiert“ sei.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Keith Speights besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 25.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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