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Tesla nähert sich der Gewinnzone

Foto: The Motley Fool.

Trotz Auslieferung und Verkauf einer Rekordzahl von Fahrzeugen im zweiten Quartal verzeichnete Tesla (WKN:A1CX3T) einen weiteren Verlust im Berichtszeitraum. Dieser Verlust war jedoch geringer als im Vorjahresquartal und zeigt, wie sich das Unternehmen der Gewinnspanne annähert.

Der vierteljährliche Quartalsbericht kommt zu einem Zeitpunkt, da Tesla weiterhin die Lieferungen des Model 3 erhöht, um größere Skaleneffekte zu erzielen und sich letztendlich zu einem selbst finanzierenden Unternehmen zu entwickeln, ohne dass die Fremd- und Kapitalmärkte für neues Kapital regelmäßig genutzt werden müssen.

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Hier sind die wichtigsten Zahlen aus dem Quartalsbericht.

Teslas Ergebnisse des zweiten Quartals: Die nackten Zahlen

Kennzahl Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
Auslieferungen 95.356 40.768 134 %
Umsatz 6,3 Mrd. USD 4,0 Mrd. USD 59 %
Nicht-GAAP-Gewinn pro Aktie (1,12 USD) (3,06 USD) k.A.

DATENQUELLE: TESLA 2019 AKTIONÄRSBRIEF FÜR DAS ZWEITE QUARTAL.

Teslas Gesamtumsatz im zweiten Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 59 % auf 6,3 Mrd. US-Dollar, was vor allem auf einen Anstieg der Automobilumsätze um 60 % zurückzuführen ist. Die geringere Umsatzwachstumsrate im Vergleich zu Teslas 134 % im Vorjahr war auf einen niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreis für seine Fahrzeuge zurückzuführen. Der Grund dafür ist, dass das kostengünstigere Model 3 81 % der Fahrzeuglieferungen im Quartal ausmachte, gegenüber 45 % im Vorjahreszeitraum.

Sowohl der Jahresfehlbetrag von Tesla pro Aktie nach den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) als auch der Nicht-GAAP(bereinigte)-Verlust pro Aktie haben sich verringert. Der GAAP-Verlust pro Aktie betrug 2,31 US-Dollar, eine Verbesserung gegenüber einem Verlust von 4,22 US-Dollar im zweiten Quartal 2018. Der Nicht-GAAP-Verlust pro Aktie betrug 1,12 US-Dollar und war damit geringer als ein Nicht-GAAP-Verlust von 3,06 US-Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal.

Obwohl das Management im zweiten Quartal keine konkrete Prognose für das Ergebnis je Aktie stellte, erklärte es im Aktionärsbrief zum ersten Quartal, dass es erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer positiven Rendite gerechnet habe.

Was das Management zu sagen hatte

Das Management war mit der Rekordproduktion und den Auslieferungen im Quartal zufrieden. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, da es einen schnellen Fortschritt bei der Steuerung der globalen Logistik- und Liefertätigkeiten bei höheren Volumina darstellt“, sagte Tesla im Aktionärsbrief zum zweiten Quartal.

Das Unternehmen erklärte auch, es glaube, dass sein Geschäft „bis zum Punkt der Eigenfinanzierung gewachsen ist“. Obwohl Tesla in der Berichtsperiode in seiner Gewinn- und Verlustrechnung Geld verloren hat, war das Unternehmen Cashflow-positiv.

Highlights

  • Tesla erwirtschaftete einen freien Cashflow von 614 Mio. US-Dollar (operativer Cashflow abzüglich Investitionen).
  • Die liquiden Mittel beliefen sich auf 5 Mrd. US-Dollar, unterstützt durch einen positiven Cashflow und ein Eigen- und Fremdkapitalangebot im Laufe des Quartals.
  • Das Model 3 hielt trotz der Einführung kostengünstigerer Versionen einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 50.000 US-Dollar.
  • Die Produktionsraten des Model 3 lagen im Juni auf einem Rekordhoch.
  • Die Bruttomarge von Tesla im Automobilbereich betrug 18,9 %.

Der Blick in die Zukunft

Tesla hielt an seinem Ausblick für das Gesamtjahr von 360.000 bis 400.000 Fahrzeugauslieferungen fest. Mit einem Wachstum von 45 bis 65 % gegenüber dem Vorjahr zeigt diese Prognose, wie gesund die Nachfrage nach den Fahrzeugen des Elektroautoherstellers ist.

Das Management bekräftigte auch seine Prognose für ein positives GAAP-Nettoergebnis im dritten Quartal und darüber hinaus. Tesla betonte jedoch, dass „kontinuierliches Volumenwachstum, Kapazitätsausbau und Generierung von Barmitteln weiterhin im Vordergrund stehen werden“.

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Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 24.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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