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Wow! Cannabis-Star Aphria mit Quartalsgewinn: Was Investoren hierzu wissen müssen!

Foto: Getty Images

Schnell, welche Umschreibung fällt dir spontan zum Cannabis-Markt und all seinen Akteuren ein? Wenn du mich fragst, könnte eine gängige Skizzierung zumindest bis jetzt von hohen Marktkapitalisierungen, niedrigen Umsätzen, hohen Verlusten und einem gigantischen Marktpotenzial geprägt gewesen sein. Eine Sichtweise, die hier sehr abstrakt wohl die Chancen und Risiken dieses Marktes berücksichtigen könnte.

Zumindest beim dritten Stichwort, den hohen Verlusten, hat sich nun jedoch bei einem bekannten Namen im Rahmen der aktuellen Berichtssaison etwas getan. Schauen wir daher mal, was Investoren zum Zahlenwerk von Aphria (WKN: A12HMO) wissen sollten.

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Aphria überrascht – nicht nur mit erstem Gewinn

Wie der kanadische Cannabis-Produzent im Rahmen der aktuellen Berichtssaison sehr eindrucksvoll gezeigt hat, können Marihuana-Aktien durchaus profitabel sein. Per Ende des vierten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres 2019, das etwas abweichend Ende Mai endete, hat Aphria einen Gewinn in Höhe von 15,8 Mio. Kanadischen Dollar (CAD) verzeichnet.

Ein weitgehendes Novum, denn immerhin sind viele Namen in diesem Markt gegenwärtig noch im Begriff zu wachsen, was oftmals zu stark steigendem Umsatz, nicht jedoch zu erhöhter Profitabilität führt. Oder aber überhaupt zu Profitabilität.

Nichtsdestoweniger konnte Aphria nun, wie gesagt, mit einem Gewinn regelrecht überraschen, doch auch weitere Kennzahlen sorgten für Furore. So stiegen die Umsätze in diesem Quartal um 75 % auf 129 Mio. CAD, speziell das Segment Cannabis für Genusszwecke wuchs noch einmal stärker um beachtliche 150 % auf inzwischen 18,5 Mio. CAD. Ein rasanter Wachstumsbereich, den es entsprechend im Auge zu behalten gilt.

Zudem konnte Aphria auch weiterhin die eigenen Produktionskosten senken. Anstelle der 1,48 CAD im Vorquartal kostete ein Gramm Marihuana nun lediglich noch 1,35 CAD in der Produktion, was ein weiterer wichtiger Schritt hin in Richtung zu langfristiger Profitabilität sein könnte. Ein durchaus beeindruckendes Zahlenwerk somit.

Aber … Gibt es ein Aber?

Viele Investoren könnten nun danach suchen, welches Aber es im Kontext dieser Aktie geben könnte. Und wie bei vielen anderen Vertretern aus diesem Bereich könnte ein solches durchaus in der nach wie vor ambitionierten Bewertung des Unternehmens liegen.

Mit seiner derzeitigen Marktkapitalisierung von fast 2 Mrd. US-Dollar wird Aphria noch immer mit dem Vielfachen der eigenen Umsätze bepreist. Eine Bewertung, die zwar nicht zu teuer sein muss, insbesondere in Anbetracht des künftigen potenziellen Marktpotenzials von Marihuana. Die jedoch zumindest für den Moment noch immer hochgegriffen sein könnte.

Denn selbst wenn Aphria weiter wächst und zudem erste Schritte in Richtung Profitabilität unternehmen könnte, kann es unter Umständen noch lange dauern, bis das Unternehmen in seine aktuelle Bewertung hineinwächst. Ein Aspekt, der sich möglicherweise auf die zukünftigen Renditen auswirken kann. Zumal hier auch weiterhin ein Zick-Zack-Kurs in Anbetracht der hohen Bewertung, der Aussichten und des heißen Themas drohen könnte.

Marihuana weiterhin nix für schwache Nerven

Fest steht daher in meinen Augen zumindest, dass Marihuana-Aktien weiterhin als Hot Stocks gelten, die nichts für schwache Nerven sind. In Anbetracht der vielen hohen Bewertungen, des heißen medialen Diskurses und der hohen Erwartungshaltungen viele Investoren kann hier durchaus so einiges möglich sein. Was natürlich per se nicht immer gleich schlecht sein muss.

Aphria hat nun jedenfalls gezeigt, dass Marihuana-Aktien nicht nur ein rasantes Umsatzwachstum an den Tag legen, sondern auch erste Schritte in Richtung Gewinnentwicklung demonstrieren können. Bemerkenswert ist diese Entwicklung daher definitiv.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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