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Namaste Technologies zeigt im Q2 Anzeichen der Besserung

Foto: Getty Images

Es steht außer Frage, dass es bei Namaste Technologies (WKN:A2AEEG) in die falsche Richtung ging. Das auf Cannabis fokussierte E-Commerce-Technologieunternehmen hat Anfang des Jahres seinen CEO vor die Tür gesetzt. Die Ergebnisse des ersten Quartals zeigten eine deutliche Verschlechterung bei den Umsätze – sowie auch beim Gewinn.

Nun leitet der ehemalige Chief Product Officer und Gründer des E-Commerce-Tool-Entwicklers Findify, Meni Morim, Namaste als Interims-CEO. Und er hatte etwas bessere Nachrichten zu berichten, als Namaste am 18. Juli 2019 seine Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt gab. Hier sind die Highlights aus dem Update von Namaste.

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Die nackten Zahlen

Kennzahl Q2 2019  Q2 2018  Veränderung
Umsatz 4 Millionen CAD 4,1 Millionen CAD (2,4 %)
Nettoverlust (8,6 Millionen CAD) (8,1 Millionen CAD) nicht zutreffend
Nettoverlust pro Aktie (0,03) (0,03) nicht zutreffend

Quelle: Namaste Technologies.

Was war in dem Quartal bei Namaste Technologies los?

Zuerst die gute Nachricht. Der Umsatzrückgang von Namaste im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr war nicht annähernd so schlimm wie der Rückgang von 18,5 %, den das Unternehmen im ersten Quartal erlitten hat. Auch wenn der Nettoverlust von Namaste gegenüber dem Vorjahreszeitraum zunahm, sah das Ergebnis des Unternehmens nicht so schlimm aus wie der Verlust von 10,3 Millionen CAD im ersten Quartal.

Leider gab es auch viele schlechte Nachrichten. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorquartal weiter zurück, was darauf hindeutet, dass Namaste das Ruder noch nicht vollständig rumgerissen hat. Man ließ jedoch verlauten, dass der Umsatz nach der Veräußerung seines US-Geschäfts „Resilienz“ zeigen würde.

Der höhere Nettoverlust von Namaste im zweiten Quartal resultierte aus den ebenfalls höheren Ausgaben – 9,8 Millionen CAD gegenüber 9,3 Millionen CAD im Vorjahreszeitraum. Dieser Ausgabenanstieg ist auf höhere Personalkosten und Löhne zurückzuführen, die teilweise durch einen Rückgang der aktienbasierten Vergütung ausgeglichen wurden.

Die vielleicht bemerkenswertesten Entwicklungen für Namaste im Laufe des Quartals betrafen die Geschäftsentwicklung. Namaste kaufte weitere Anteile von Ananas Express Delivery zu und erhöhte damit den Anteil an dem medizinischen Cannabislieferanten auf 49 %. Man hat zudem eine Vereinbarung über den Kauf von 49 % von Choklat im Rahmen einer Strategie zum Einstieg in den Cannabismarkt getroffen.

Was das Management zu sagen hatte

Meni Morim, der Interims-CEO von Namaste Technologies, sagte:

Wir haben die Grundlagen des Unternehmens verbessert, um den weltweit kundenorientiertesten Cannabis-Marketplace aufzubauen. Von hier aus priorisieren und verfeinern wir unsere Investitionen in Richtung Skalierbarkeit und gewinnen Marktanteile sowie Working Capital. Wir gehen davon aus, dass diese Ergebnisse in den nächsten drei bis sechs Monaten Gestalt annehmen werden. Grund dafür werden ein ausgewogener Ansatz zwischen der Optimierung des Umlaufvermögens und den richtigen Investitionen sein, mit denen das Unternehmen wachsen wird. Es ist eine spannende Zeit auf dem allgemeinen Cannabismarkt, und wir wollen sicherstellen, dass wir unsere Chancen ausreizen.

Er sagte außerdem:

Im Laufe des Quartals haben wir technologische Verbesserungen an unserer Online-Plattform, Akquisitionen bei Ananas Express und Choklat sowie eine Erweiterung unserer Liste der lizenzierten Produzenten auf CannMart vorgenommen. Wie kürzlich angekündigt, haben wir unseren Zugang zu medizinischen Cannabispatienten durch unsere Beziehung zu ARBR verbessert. Im Rahmen unserer Strategie zur Verbesserung des Zugangs zu Lizenzproduzenten erwarten wir, weitere Produzenten im Rahmen unseres neuen Gebührenmodells anzukündigen. Dieses neue Modell ermöglicht es lizenzierten Herstellern, den Online-Marktplatz von Namaste als Ergänzung zu ihrem Geschäft zu betrachten, nicht als Konkurrenz. Wir glauben, dass diese Veränderung dazu beitragen wird, die zukünftige Expansion unserer Produktkategorien und der damit verbundenen SKUs voranzutreiben. Aus finanzieller Sicht trägt dieses System dazu bei, auch die Belastung des Working Capital zu reduzieren.

Der Blick nach vorn

Die Bemühungen von Namaste, seine Online-Plattform zu verbessern und zu erweitern, sowie die jüngsten Übernahmen könnten einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass das Unternehmen wieder wachsen kann. Es ist jedoch noch zu früh, um zu sagen, ob und wie sich diese Bemühungen auszahlen werden.

Derweil könnte die Liquiditätslage von Namaste in nicht allzu ferner Zukunft zu einem Problem werden. Das Unternehmen beendete das zweite Quartal mit 55,8 Millionen CAD an liquiden Mitteln. Das sollte ausreichen, um Namaste durch den Rest dieses Jahres und bis weit in das Jahr 2020 zu führen. Sollen weitere Akquisitionen erfolgen, würde das jedoch bedeuten, dass das Unternehmen bald mehr Kapital beschaffen muss.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Namaste Technologies. Keith Speights besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 22.7.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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