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BASF, Allianz und Fuchs Petrolub: 3 Aktien, die jetzt in einer Korrektur nur noch interessanter werden!

Kommt sie? Oder kommt sie nicht? Viele Investoren dürften nun wieder akribisch damit begonnen haben, die Anzeichen für einen Crash zu suchen. Oder aber für eine Rezession, die einen weltweiten Aktiencrash auslösen könnte.

Allein unser heimischer Leitindex, der DAX, hat innerhalb der vergangenen fünf Handelstage (heute = 05.08.2019) in der Spitze einen Einbruch von knapp 12.400 Punkten auf lediglich noch 11.650 Punkte hingelegt. Ein Einbruch von immerhin knapp 6 % innerhalb dieses kurzen Zeitraums.

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Foolishe Investoren sollten entsprechend gerüstet sein für ein Korrekturszenario – und sich möglicherweise mit interessanten langfristigen Aktien für die eigene Watchlist etwas genauer auseinandersetzen.

BASF

Eine erste Aktie, die womöglich ein heißer Kandidat für eine Watchlist sein könnte, ist die des Ludwigshafener Chemieriesen BASF (WKN: BASF11). Natürlich, bei dem DAX-Konzern scheint gegenwärtig erneut so einiges im Argen zu liegen. Nach dem eher durchwachsenen Geschäftsjahr 2018 mussten die Ludwigshafener auch in diesem Jahr die eigenen Erwartungen drastisch reduzieren – und rechnen mit einem Einbruch im operativen Zahlenwerk.

Nichtsdestoweniger sollten wir uns für den Moment einmal vergegenwärtigen, wie günstig die Aktie inzwischen sein könnte. Bei einer lediglich konstant gehaltenen Dividende im kommenden Jahr von 3,20 Euro und einem aktuellen Kursniveau von 56,58 Euro (05.08.2019, maßgeblich für alle Kurse) brächte es die BASF-Aktie gegenwärtig auf eine Dividendenrendite von ansehnlichen 5,65 %. Zudem könnte die Dividende bei einem voraussichtlichen und von mir berechneten Gewinn je Aktie in Höhe von 3,60 noch immer vom Gewinn gedeckt sein.

Sofern wir nun also davon ausgehen, dass die BASF-Aktie in diesem Jahr ihren Tiefpunkt wohl erreichen wird, könnte das noch hypothetische 2019er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von derzeit 15,7 eine interessante Ausgangslage für eine langfristige Erholung sein. Zumal die BASF-Aktie mit einem 2017er-Gewinn je Aktie von 6,62 Euro gezeigt hat, wozu der Chemieriese über kurz oder lang und bei einer besseren Ausgangslage fähig sein könnte.

Allianz

Eine zweite Aktie, die man durchaus für eine Crash-Watchlist in Erwägung ziehen kann, ist die der Allianz (WKN: 840400). Nicht, weil man hier auf einen Turnaround spekulieren möchte. Sondern vielmehr weil jede Korrektur eigentlich vermessen zu sein scheint. Insbesondere, wenn wir uns die aktuelle Stärke der Allianz mal ein wenig vor Augen führen.

Wie der Münchener Versicherer nämlich erst vor wenigen Tagen offenbarte, hält das Wachstum auf hohem Niveau weiter an. Allein im zweiten Quartal konnte die Allianz ein operatives Ergebnis in Höhe von 3,2 Mrd. Euro vorweisen, für das erste Halbjahr belief sich dieser Wert sogar auf 6,1 Mrd. Euro, was ein sehr starker Indikator dafür sein dürfte, dass die eigene Prognose von 11,5 Mrd. Euro plus/minus der üblichen 500 Mio. Euro durchaus realistisch ist.

Die Allianz beweist somit, dass bei dem starken Zahlenwerk der vergangenen Jahre der Zenit noch nicht erreicht ist und zumindest ein moderates Wachstum im einstelligen Prozentbereich weiterhin durchaus möglich ist.

Eine Entwicklung, die in Anbetracht eines 2018er-Gewinns je Aktie in Höhe von 17,43 Euro, einem aktuellen Kursniveau von 202,85 Euro und einem daraus resultierenden Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,63 nicht eingepreist sein muss. Zumal die Aktie derzeit im Sog des schwächeren Gesamtmarktes noch immer weiter einzubrechen scheint.

Fuchs Petrolub

Zu guter Letzt könnte noch die Aktie von Fuchs Petrolub (WKN: 579040) einen Platz auf so mancher Watchlist verdient haben. Auch dieser Spezialchemiekonzern musste, wie sein Branchenkollege BASF, in den vergangenen Wochen und Monaten ordentlich Federn lassen. Ebenfalls bedingt durch die Anpassung der eigenen Prognosen.

Auch die Aktie von Fuchs Petrolub könnte durch den Kursverfall der vergangenen Wochen inzwischen wieder deutlich interessanter geworden sein. Bei einem aktuellen Kursniveau von 31,10 Euro und einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,07 Euro beläuft sich hier das Kurs-Gewinn-Verhältnis aktuell lediglich auf rund 15. Bei einer zuletzt gezahlten Dividende in Höhe von 0,95 Euro käme der Spezialchemiekonzern aktuell zudem auf eine Dividendenrendite in Höhe von 3,05 %.

Sofern Fuchs Petrolub auch diese schwierigere Zeit über kurz oder lang wieder kompensieren kann, dürfte hier zudem nichts gegen die Fortführung der bisherigen beeindruckenden Dividendenhistorie sprechen. Bislang kommt Fuchs Petrolub nämlich bereits auf 17 jährliche Dividendenerhöhungen in Folge – Tendenz, in Anbetracht dieses starken und langen Laufs, vermutlich weiter steigend.

Etwas für dich dabei?

Viele Indizes und ihre jeweiligen Aktien korrigieren momentan wieder. Einige vielleicht zu Recht, andere hingegen nicht und wieder andere vielleicht zu Recht, wobei jede weitere Korrektur hier dennoch spannende Chancen liefern könnte.

Foolishe Investoren sollten sich daher auf die Lauer legen. Und wer weiß, vielleicht war in meiner heutigen Übersicht ja bereits etwas Spannendes für dich dabei?

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Vincent besitzt Aktien der Allianz und von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.