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Wo wird die Gazprom-Aktie in 3 Jahren stehen?

Foto: Gazprom

Die Gazprom (WKN: 903276)-Aktie bekommt gegenwärtig wieder so einiges an Aufmerksamkeit der Investoren. Nachdem der russische Erdgasriese über lange Zeit quasi in einem Winterschlaf herumdümpelte, ist das Papier in diesem Jahr bereits deutlich zweistellig gestiegen.

Ein wichtiger Wegbereiter für diese Entwicklung: die spannenden Dividendenpläne, die Investoren womöglich die Augen bezüglich der preiswerten, fundamentalen Bewertung geöffnet haben.

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Doch wo wird die Aktie des russischen Erdgasriesen in drei Jahren stehen? Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf die mittelfristigen Aussichten.

Viele Wachstumspfeile im Köcher

Wie wir mit Blick auf die aktuelle Gesamtsituation feststellen können, besitzt Gazprom selbst noch eine ganze Menge an strategischen Projekten, die für die Zukunft wichtig werden dürften. Besonders in der Aufmerksamkeit vieler Investoren, weil wir häufiger davon mitbekommen: Nord Stream 2.

Seit einiger Zeit machen Schlagzeilen die Runde, die eine eher gemischte Nachrichtenlage vermitteln. Einerseits ist der Bau dieses wichtigen Projektes inzwischen schon im Gange, andererseits gibt es immer wieder teils auch heftigen Widerstand gegen dieses Projekt, was viele Investoren in den vergangenen Jahren wohl verunsichert haben dürfte.

Doch nichtsdestoweniger ist Nord Stream 2 nicht das einzige Großprojekt, das für Gazprom ein Wachstumstreiber werden kann. Mit Turkish Stream und Power of Siberia existieren noch zwei weitere Pipelineprojekte, die mit der Türkei und China ebenfalls zwei größere Abnehmer haben könnten. Wobei natürlich Power of Siberia für China möglicherweise noch wichtiger werden könnte, ohne jetzt die Türkei in irgendeiner Weise abwerten zu wollen.

Das Reich der Mitte mit seiner Volkswirtschaftsgröße von über einer Milliarde Verbrauchern und dem noch immer rasanten Wirtschaftswachstum von über 6 % ist schließlich immer noch ein wichtiger Wachstumstreiber unserer Weltwirtschaft. Sofern Gazprom hier die Volumina steigern kann, dürfte das dem Absatzwachstum des Konzerns mit Sicherheit auf die Sprünge helfen.

Gazprom dürfte daher durchaus, neben dem zuweilen wackligen europäischen Standbein, weitere wesentliche Wachstumspfeiler besitzen. Trotz der noch immer preiswerten Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis im gerade so mittleren einstelligen Bereich. Aber dazu gleich mehr.

Die Dividende entwickelt sich

Ein weiterer Bereich, in den reichlich Bewegung kommen dürfte in den kommenden Jahren, ist zudem die Dividende. Wie Gazprom in diesem Jahr erklärt hat, werde man an seinem Ziel festhalten, stets rund 50 % der Gewinne in Form einer aktionärsfreundlichen Dividende an die Investoren auszuschütten. Ein Aspekt, der beim aktuellen Niveau noch reichlich Raum für weiteres Wachstum beinhalten könnte.

Ausgehend von einem 2018er-Gewinn je Aktie von rund 65 Russischen Rubeln könnte sich die Dividende noch einmal verdoppeln, in Anbetracht eines 2016er-Gewinns je Aktie in Höhe von 42 Russischen Rubeln hätte die aktuelle Dividende noch immer einen Wachstumsspielraum von ca. 20 bis 30 % für die kommenden Jahre. Wobei die derzeitige Dividende auch schon jetzt alles andere als niedrig ist.

In diesem Jahr wurden 16,61 Russische Rubel ausgeschüttet, was bei einem aktuellen Kursniveau von 227,91 Russischen Rubeln (02.08.2019, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite in Höhe von 7,28 % entsprechen würde. Prinzipiell könnte die Aktie daher sogar noch immer preiswert bewertet sein.

Die eine Frage: Spiegelt die Bewertung all das wider?

Die spannende Frage könnte daher nun sein, ob die aktuelle Bewertung all diese Faktoren widerspiegelt. Beim aktuellen Kursniveau sowie einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 65,89 Russischen Rubeln wird die Gazprom-Aktie lediglich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 3,45 bewertet.

Zudem notiert die Aktie trotz ihrer Profitabilität, noch immer weit unter Buchwert. Selbst nach der Rallye des aktuellen Börsenjahres sowie angesichts der soliden Aussichten für die kommenden Jahre könnte die Gazprom-Aktie daher noch immer einen Foolishen langfristig orientierten Blick wert sein.

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